Gendern

Als seit Jahren aktiver Leser und Spender möchte ich auf die Tatsache hinweisen, dass das sogenannte Gendern keine korrekte deutsche Rechtschreibung ist. Das hat auch gar nichts mit wahrer ökonomischer und juristischer Gleichberechtigung zu tun! Mittels der Verwandlung der Sprache in ein Monster ist niemandem geholfen: Man denke an Arztberuf, Partnerlook... Die Sprache Lernende in In- und Ausland werden vor völlig unsinnige Hürden gestellt. Wehrt Euch und schwimmt hier nicht dem Strom, liebe Redaktion!
kurtiSense

Kommentare

  • Na ja, Rechtschreibungchen geht nach dem Sprächlein  Da sollte Männchen nicht so dogmatisch sein. Ich persönlich bevorzuge das Diminuitivchen, das ist immer sächlich!
    Merke:
    Die Mad- das Mädchen
    Der Mann - das Männchen
    Der Spender - das Spenderlein
  • kurtikurti User
    bearbeitet 27. Juni #3
    ;Hugin

    Hallo Hugin,

    das ist ja auch in vielen Dialekten noch drin. Insbesondere im Schweizerdeutsch. Aber mal es Späßli beiseite, was wäre denn das Problem mit "das" Mann, "das" Frau usw. Manche meinen ja, dass dann immer noch das maskuline Suffix "er" bliebe, aber das ist Blödsinn, denn bei Mutter, Schwester oder Tochter kommt auch keiner auf den Gedanken, das wären Männer !
    Früher gab es im germanischen Sprachraum auch ohne die Verniedlichung einen einheitlichen Artikel wie heute noch in den nordischen Dialekten. Analog zum englische "the" heißt es "de" Mann, "de" Frau usw.
     
    Bestes Grüßli

    Kurtili
  • Als Fan der englischen Sprache könnte ich mit der "das"-Variante gut umgehen. Funktioniert aber auch nicht für alle Berufsbezeichnungen: Es müsste ja dann auch das Krankenschwester sein, oder? - Nochmal: Ganz wichtig ist, dass es vom Abarbeiten an der armen Rechtschreibung bis zu gleichen Chancen für alle ein verdammt langer Weg ist. Für mich ein Irrweg!
  • Na ja, sieh' die Genderversuche doch von ihrer komischen Seite und bleib' locker. Solange Du in der Schule keinen Aufsatz schreiben musst, passiert ja nix . Gruß, Hugin
    PS: Doof ist, wenn Du in einer Behörde arbeitest,  die eine Handlungsanweisung...
    PPS: es gibt andere Probleme, an denen Frau arbeiten sollte!
  • kurtikurti User
    bearbeitet 27. Juni #6
    ;piquebube

    Funktioniert aber auch nicht für alle Berufsbezeichnungen: Es müsste ja dann auch das Krankenschwester sein, oder? 

    Genau, es gäbe nur noch ein "das", genau wie bei "the sister" oder "the brother"

    Im Gegenteil dazu geht die Krücke " *in" nicht im Singular ! Wenn ich sage "der Busfahrer* in"  fährt  grausam, dann habe ich einen maskulinen Artikel. Drehe ich es um als "die Busfahrer* in" dann ist Mann beleidigt !  :# Deshalb muß ich dann "die busfahrende Person" sagen. 

    Ansonsten funktioniert es nur im Plural als "die Busfahrer* innen" !

    Jedenfalls ist das Unikum " *innen" keine Lösung für eine Sprache. Entweder ganz oder gar nicht und da gäbe es eben nur die Angleichung an die aus dem Germanischen hervorgegangenen Sprachen unserer Nachbarn. Nur wir Deutschen haben unsere Sprache so verkompliziert !  ;)

    ;Hugin 

    Na ja, sieh' die Genderversuche doch von ihrer komischen Seite und bleib' locker. 

    Hallo Hugin,

    wie du weißt mache ich das auch, aber du mußt mit dem "Ernst" der Genderfanatiker rechnen. Die lauern an allen Ecken und Kanten darauf, dass jemand in der Öffentlichkeit das ( Pause, tief Luft holen und dann kräftig ausstoßen ) " * innen"  vernachlässigt. 

    Beste Grüß *innen

    Kurt * in

  • Hallo,

    das schöne an der Rechtschreibung ist ja, dass man dafür nicht bestraft wird.
    Wir sind ja nicht mehr auf der Schule und bekommen deshalb auch keine Noten!
    Ein Shitstorm für ausgelassenes "*innen" fällt ja vom Ziel auf den Auscheidenden zurück!
    Ich für meinen Teil habe die Schule verlassen und befolge oder ignoriere gut gemeinte oder maliziöse und häufig unaufgeforderte Rechtschreibvorschläge nach meinem Gusto!
    Vielleicht hilft das "*Innen" ja zukünftigen Archäologen und Historikern Schriftsücke in ihren zeitlichen Kontext einzuordnen!

    Gruß,
    Hugin
    PS: Vielleicht hilft das "*Innen" ja zukünftigen Archäologen und Historikern Schriftstücke in ihren zeitlichen Kontext einzuordnen! :*
    PPS: Ah ja, eine Frau muss auch am Herd stehen dürfen. Es geht ja nicht darum, Frauen vorzuschreiben was sie machen, sondern den Frauen die freie Entscheidung zu ermöglichen, zu tun was sie möchten.
    Beim Schreiben ist es genauso! Ich respektiere, wenn jemand "*innen" benutzt, aber ich finde solche Texte nicht besonders lesbar. Niemand sollte andere zwingen, auch so zu schreiben.
    Ist halt so ein "ich habe Recht" Ding und deshalb müsst Ihr das so wie ich machen!
    Das witzige ist ja (und das sehe ich auch hier in der Diskussion), dass es gar nicht mehr um das ursprüngliche Thema (Gleichberechtung) geht, sondern nur um belanglose Nebenkriegsschauplätze.

    Gruß,
    Hugin

  • SenseSense Reinickendorf User
    Guten Tag liebe Männer und Männerinnen.

    Ich wurde damals im Pleistozän des Gendergagas,so um 2001-2006,damit konfrontiert und hab als erste Reaktion meinen Gruß wie oben erweitert,es sollten sich ja Alle mitgemeint fühlen.Als Admin zweier 
    Spielechannels,im IRC,habe ich da bestimmt noch irgendwo in den Tiefen meiner Backup-Festplatten einige Chatprotokolle,die den Anfang dieses sprachfaschistischen Irrsinns dokumentieren.Die Männerin
    ,die damals an der Humbug-Uni Gendergaga studierte,hat uns damals in Echtzeit mit dem frisch Gelernten versorgt.
    @Hugin schrieb:Das witzige ist ja (und das sehe ich auch hier in der Diskussion), dass es gar nicht mehr um das ursprüngliche Thema (Gleichberechtung) geht, sondern nur um belanglose Nebenkriegsschauplätze.
    @Hugin es ging und geht nicht um Gleichberechtigung sondern um Diskurshoheit bzw Macht !
    und die Mittel und Wege sind ja auch nicht neu,sondern nur an den Zeitgeist angepasst.Die Faschos haben damals eine Reichsschriftumskammer gegründet und "entartete Kunst und Literatur" definiert und
    dann verbrannt.Die Paralellen zu heute sind einem gebildeten Menschen bekannt und bewußt.Ich habe ja als alter weißer,arroganter Patriarch den Bildungskanon meiner Großväter noch verinnerlicht und zum Teil sogar auswendig gelernt.Heutezutage ist es sogar innerhalb der meisten Dax-Konzerne leider notwendig,um den Zeitgeist zu würdigen,eine Diversitätsvorständin zu installieren.Dabei werden wir auch
    dahingehend manipuliert,das wir ja den Gesslerhut des Virtue Signalling immer schön grüßen und das Feedback ist so ohrenbetäubend still,das unsere Vorständin auf ihre hohlen Worthülsen nur einige ,< 10, wenige positive Antworten aus ihrer eigenen Blase bekommt und der Rest der 92000 Mitarbeiter weder Zeit noch Lust dazu hat sich irgendwie zu äußern.Ein Konzern verdient ja seine Milliardenprofite nicht mit Gendergaga und Tugendsignale,schaut her wie woke und moralisch ich bin,sondern mit Schwermaschinenbau,den es ohne alte weiße Männer und ihre Erfindungen niemals geben würde.
    Wenn die Kulturmarxisten und Bolschewiken es weiterhin schaffen unsere Gesellschaft und die Wirtschaft
    noch tiefer zu infiltrieren und zu korrumpieren,dann werd ich spätestens mit dem Renteneintritt meine Profite im Ausland geniessen und hier abbacken.
    in einer Soziologievorlesung habe ich mal gehört: "Sprache verrät Denken" wenn dem so ist dann muss es in diesen verwirrten Gendergagaköpfen ziemlich therapiewürdig zugehen.Und das man das mit meinen sauer erarbeiteten Steuermilliarden unter Veruntreuung in 200 Genderprofessuren investiert hat
    setzt dem ganzen Irrsinn die Krone auf.Aber was willste von Leuten erwarten die nicht wissen ob sie Mann oder Frau sind,selbst wenn sie in ihre Hose gucken.

    Falsche Partei aber leider wahre Worte über die Realität:


    Gruß Sense
  • kurtikurti User
    bearbeitet 29. Juni #9
    ;Hugin 

    Das witzige ist ja (und das sehe ich auch hier in der Diskussion), dass es gar nicht mehr um das ursprüngliche Thema (Gleichberechtung) geht, sondern nur um belanglose Nebenkriegsschauplätze.
    Hallo Hugin,

    so möchte ich keinesfalls verstanden werden. Gerade weil ich das Thema ernst nehme muß auch eine "sprachliche und schriftliche" Lösung dafür erfolgen. Die Krücke mit dem Sternchen ist jedenfalls keine. Sogar Feministinnen sehen in dem Sternchen bereits eine "Brandmarkung".
    Da ist diesen ( und auch mir ), die zwar etwas langatmige, aber korrekte Lösung, die die deutsche Sprache bietet, schon wesentlich sympathischer !  

    https://www.frauenbeauftragte.uni-muenchen.de/genderkompetenz/sprache/index.html

    De Mann, de Frau und meinetwegen das Kind ist mir aber noch  sympathischer, denn dann brauchen wir Kölner nicht umzulernen !  o:)

    ;Sense 

    Hallo Sense,

    im prinzipiellen Prinzip hast Du ja recht !  :D
    Man wird dich aber nicht fragen und selbst bei der Wahl einer Partei hast du nur noch die Wahl entweder gar nicht zu wählen oder die "Falsche Partei". In beiden Fällen hat das aber keinen Einfluß auf das Sternchen !  :#
    Die Schleimspur mit Sternchen wird immer breiter und glitschiger. Genau deshalb wäre mir aber eine andere Lösung im Bezug auf den sprachlichen Umgang lieber.
    Ich bin mal gespannt, wann die erste Tierschützerin sich über "der" Hund beschwert und verlangt, dass man "das der Hunderasse angehörige Tier" sagt.  :p

    Gruß
    Kurti

    Geognost
  • Die legendären Missfits haben diesen Unfug schon vor Jahrzehnten als solchen entlarvt:

    https://www.youtube.com/watch?v=Q4LO3uqUI7A
  • kurtikurti User
    bearbeitet 30. Juni #11
    ;Geognost

    ....und trotzdem leuchtet das Sternchen heller als zu vor !  :#

    Vielleicht explodiert es ja mal als Supernova :p

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