Datierung eines Spinnwirtels

Frage mit Antworten
Hallo zusammen,

ich probiere es mal mit einem neuen Thema: Letzte Woche konnte ich im Oberbergischen auf dem Hausacker eine Hälfte eines Spinnwirtels auflesen. Zur endgültigen Ansprache fehlt mir leider die ungefähre Datierung. Der Wirtel hat einen Durchmesser von ca. 32 mm, ist ca. 20 mm hoch und hat eine Bohrung von ca. 9 mm. Leider ist das konische Ende nicht mehr sichtbar. Der Wirtel ist m. E. aus Keramik und hat innen eine schwarze „Einlage“. Im Kontext dazu habe ich schon etliche Feuersteine aufgelesen, die dem Mesolithikum bis Neolithikum zuzuordnen sind. Dazu jede Menge an Keramikscherben ab dem 12. Jahrhundert bis in die Neuzeit.



Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, damit ich die Fundmeldung an den LVR vervollständigen kann.

Danke und viele Grüße,

Thorsten 

Antworten

  • SvenHornSvenHorn LeipzigUser
    Hallo Thorsten,

    ich denke nach den Bildern, dass es sich um ein Fragment eines mittelalterlich bis neuzeitlichen Spinnwirtels handelt. Das sieht nicht nach vorgeschichtlicher Keramik aus. Das kannst du doch sicher anhand deiner Scherbenfunde gut vergleichen. Es sollte blaugraue Keramik sein, die hart gebrannt ist, wenn es 13./14. Jahrhundert ist, wie ich vermute. Anhand der Form lässt sich der Wirtel nicht datierten.

    Viele Grüße
    StoneManFB_Thorsten
  • Hallo Sven,

    vielen Dank für den Hinweis. Ich habe mal die 2 Fotos angehängt. Dann würde es zum Spätmittelalter passen.

    Viele Grüße,

     Thorsten 
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