Gab es einen Bauplan der Pyramiden von Gizeh?

Bei so großen Bauwerken ist es unausweichlich, dass man einen Plan hat. Für das Maß mit dem man sie erbaut, gibt es viele Auslegungen der ägyptischen Elle, die sehr variiert und viele Archäologen meinen, dass verschiedene Ellenmaße verwendet wurden.

Es stellt sich die Frage:

1. Warum stehen die drei Pyramiden auf dem Plateau von Gizeh in einer engen räumlichen Nähe, wo andere Pyramiden Ägyptens wesentlich weiter und solitär geplant und gebaut wurden?
Was spricht für die räumliche Nähe, welche Erklärungen gibt es?

2. Könnte die räumliche Nähe, auf einen Gesamtplan hindeuten? Auf was deutet ihre Nähe hin und gibt es  weitere Erklärungen?

3. Wurde für alle drei Pyramiden, beim Bau,  das gleiche Ellenmaß verwandt oder wurde es verändert? Wurde für jede Pyramide ein eigenes Ellenmaß verwandt?  Wenn ja, warum?







Hugin

Kommentare

  • Es gibt für mich keinen Zweifel, dass dieser Gesamtplan des Pyramidenplateaus existiert hat und für die drei Pyramiden maßgebend war-
  • SenseSense Reinickendorf User
    Guten Morgen liebe Leser



    Gruß Sense
    reeholzAngelaW
  • AngelaWAngelaW User
    bearbeitet 17. Mrz #4

    Der Threadersteller ist Verfasser dieses Buches:

    https://www.buecher.de/shop/bauplanung/der-bauplan-der-pyramiden-von-gizeh/reier-detlef/products_products/detail/prod_id/48771653/

    Hier werden eine Fülle von „Maszen“ in Beziehung gesetzt (abzulesende und „verborgene“), die beweisen sollen, dass die Baumeister der Pyramiden über eine Vorstellung von der irrationalen Zahl „Pi“ verfügten – und in der Gesamtanlage codiert haben.

    Erst jüngst (nach dem Erscheinungsjahr des schmalen Bändchens) wurde bei neuerlichen Ausgrabungen im Pyramidenkomplex ein Papyrus gefunden, der wohl als erste Ideenskizze zu einem solchen Gesamtplan zu deuten ist. Ich möchte nicht versäumen, diesen Fund hier vorzustellen. 


    Und ja, ich habe das Buch gelesen.

  • AngelaW schrieb:
     Ich möchte nicht versäumen, diesen Fund hier vorzustellen. 

    Hallo Angela,

    wie ich schon vermutet habe, ist in dem gefundenen Papyrus nicht von Pi die Rede!


    Ardea schrieb:


    1. Warum stehen die drei Pyramiden auf dem Plateau von Gizeh in einer engen räumlichen Nähe, wo andere Pyramiden Ägyptens wesentlich weiter und solitär geplant und gebaut wurden?

    Hallo Ardea,

    Wie kommst Du denn auf den schmalen Trichter?
    Hier ist schon mal ein weiterer Pyramidenkomplex:
    ... und gehen die auch als Pyramidenkomplex durch?


    AngelaW
  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser
    Moin meine liebe Angela,

    AngelaW schrieb:
    noch einmal für mein kleines Verständnis Ardea ist Detlef Reier?


    Gruß

    Jürgen

    AngelaW

    Ich bin Augensucher.

    Meine Funde werden in den LDAs gemeldet.

  • Hallo,

    Eine Frage hätte ich noch:
    Wie hätte der alte Ägypter die Steigung 22/7 dargestellt:
    5 Handbreit 2 Finger Länge und
    1 Handbreit 3 Finger Höhe


    Gruß,
    Hugin

    AngelaW
  • kurtikurti User
    bearbeitet 18. Mrz #8
    ;Hugin

    Hallo Hugin,

    eigentlich hast du die Antwort mit den angegebenen Maßen gleich mitgeliefert.  ;)

    Man gab die Maße an mit Länge und Höhe und dem Seked. Letzterer konnte man sich auch errechnen. Bei flachen Rampen genügte wahrscheinlich eine maßstäbliche Zeichnung und man fertigte danach eine Sekedschablone aus Holz mit einem Lot an.
    Bei der Rampe im P.Anastasi I wäre auch über die Angabe der mittleren Höhe weiter Mittelhöhen  errechenbar gewesen und man hätte dort entsprechend hohe Rampensegmente hochziehen können mit einem Mittelpfosten zum Seilspannen zur Schräge Vermessung.

    Papyrus Anastasi I
     
    Zitat
    „Eine Rampe von 730 Ellen Länge und 55 Ellen Breite soll gebaut werden, mit 120 Hohlräumen, ausgelegt mit Schilfrohr und Balken, mit einer Höhe von 60 Ellen an ihrer Spitze, von 30 Ellen in ihrer Mitte, mit einer Böschung von 15 Ellen, mit ihrem Fundament von 5 Ellen (Stärke). (…) Beantworte uns ihren Ziegelbedarf! Siehe doch, ihre Maße sind vor dir, ein jeder ihrer Hohlräume beträgt 30 Ellen (Länge) und 7 Ellen (Breite). Ende

    Siehe dazu auch  die weiteren mathematischen Papyri.

    Aus den Rechnungen geht auch hervor, dass die ganzen Verhältnisrechnungen von Ardea nicht gebräuchlich waren. Pythagoras hätte im Schweiße seines Angesichts messen und messen und messen und sich dann selbst "Denksportaufgaben" stellen müssen. Der Seked alleine hätte ihm nichts gesagt und warum sollte er hier Höhe und Basis in ein Verhältnis setzen ?  Auch die Maße der Cheopspyramide hätte er nicht in ein Verhältnis gesetzt. Warum auch ? Das Verhältnis 22/7 = 3 + 1/7  = ~ Pi gab es an der Pyramide eh nicht. ( Basis 440 E, Höhe 280 E oder mit halber Basis als Seked = 220 E und der Höhe von 280 E )
    Ardea hat sich doch seine passenden Verhältnisse durch Multiplikation, Division, Umkehrung usw. wunschgemäß errechnet.
    Auch bei den Pyramiden gab man die Maße und den Seked an. Siehe auch die Hieroglyphen für Länge, Höhe und Seked.
    Die für eine Pyramide sah so aus:




    Cheopspyramide : Basis 440 E, Höhe 280 E 

    Rechnen wir z.Bsp den Seked aus, dann ist das eine Rückrechnung aus halber Basis und der Höhe. 
    Die Ägypter rechneten mit 280 um 220 zu erhalten
     
    1                          280
    ----------------------------------
    1/2                       140
    1/4                         70
    1/28                       10
    ------------------------------
    1/2+1/4+1/28       ( 220) In Klammer nur die Probe von mir. Die Ägypter machten das nicht !

    Um den Seked zu erhalten müssen wir bei einer Elle mit 7 Palmen mit 7 multiplizieren.

    1                             7
    -----------------------------------
    1/2                       3+1/2
    1/4                       1+1/2+1/4
    1/28                          1/4
    -----------------------------------------
    Der Seked ist 5+1/2 Palm   ( Der Einfachheit halber die dezimale Probe 3,50+1,75+0,25 = 5,50 )

    Gruß
    Kurti
    AngelaWHugin
  • Warum auch ? Das Verhältnis 22/7 = 3 + 1/7  = ~ Pi gab es an der Pyramide eh nicht. ( Basis 440 E, Höhe 280 E oder mit halber Basis als Seked = 220 E und der Höhe von 280 E )

    Was für ein Quatsch, du brauchst doch nur an den Ruinen der Pyramiden nachrechnen und wirst auf ein ähnliches Ergebnis treffen,
    Hugin
  • Das gilt im übrigen für alle drei Pyramiden in dem Zustand , wie wir sie heute vorfinden,
    Hugin


  • Cheopspyramide: 440 E, Höhe 280 E


    Alles gut, nun verwende deine Maße mathematisch!

    Hugin
  • Hallo,

    Eine Frage hätte ich noch:
    Wie hätte der alte Ägypter die Steigung 22/7 dargestellt:
    5 Handbreit 2 Finger Länge und
    1 Handbreit 3 Finger Höhe


    Hallo,
    bei dir erhebt sich die berechtigte Frage, welches Maß hatten 1 Handbreit und 1 Finger und wenn es standardisiert und als gemeingültig geltend war, in welchen Maßen es verwirklicht wurde?
    Hugin
  • Wie hätte der alte Ägypter die Steigung 22/7 dargestellt

    Was für ein Schwachsinn, es geht nicht um eine Steigung von 22/7, sondern eher um einen Viertel dieses Wertes, der mit 11/14 den Böschungs- oder Steigungswinkel der Pyramiden beschreibt-
    Hugin
  • Wie denn, keine Fragen mehr? Was ist mit dem Böschungswinkel der Chephren Pyramide von 3/4?
    Alles hängt an dem Wert der Elle oder Doppelelle: 11/21 oder 22/21 ! Beide Maße dienten als Maß zum Bau der Pyramiden, ob man sie vereinfacht oder sie bei einer Doppelelle mit 2 multipliziert  Jeder wird jetzt sagen, dass die ägyptische Elle anders aussieht,; dass ist völlig richtig, es ist aber zu bemerken, das der Wert von 11/21 so ziemlich in der Mitte der Werte liegt! 11/21 = 0,5238995.......!

    Hugin
  • Und viele dieser Bezeichnungen als ägyptische Elle, scheiden aus, da sie selbst an den Ruinen der Pyramiden deren Maßen, nicht entsprechen; leicht nachvollziehbar an ihren Ellen und den gemessenen Daten-
    Hugin
  • Wie hätte der alte Ägypter die Steigung 22/7 dargestellt

    Was für ein Schwachsinn, es geht nicht um eine Steigung von 22/7, sondern eher um einen Viertel dieses Wertes, der mit 11/14 den Böschungs- oder Steigungswinkel der Pyramiden beschreibt-
    Hugin
  • Es bleibt am Ende lediglich ein Quadrat, real, imaginär, transzendent und irrational genau wie die Kreiszahl Pi-
    707 * 707 ,  der Wert ist annähernd Wurzel (2) / 2
    Die Wurzel dieses Quadrats: 707 Wurzel (2), als Durchmesser,  multipliziert mit dem Mittelwert für Pi bestimmt durch die Maße der Pyramiden, ergibt einen Umfang, des sich vorzustellenden Kreises von 1000 Pi-
    HuginSense
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