Großen Hohlraum in 2017 in Cheopsyramide entdeckt

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Kommentare

  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 14. March #32

    Im Bereich der Königskammer könnte man zunächst mit Rampenmatetial auffüllen, das anschließend wieder entfernt wird. Und natürlich ließen sich darüber hinaus seitlich der durch Kraggewölbeelemente eingefassten Rampe Lasten hinauftransportieren. Eine Pyramide hat ja schließlich nicht zuletzt auch 4 Seiten. 

    Nicht zu vergessen, der Spabereich mit Wackelpuddingwhirlpool am Ende der Rutsche, aber warum soll ich mir unter so ungünstigen Arbeitsbedingungen überhaupt weiter den Kopf zerbrechen? Ich fordere eine Gehaltserhöhung!:d:

    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 14. March #33

    Lieber Chur-Ti-Re,

     

    ich werde Deine Argumente aber noch einmal in Ruhe durchdenken, denn ich ahne bereits, dass Du wieder einmal recht haben könntest.

    Allerdings kann das eine Weile dauern, denn aktuell male ich an Streikplakaten mit Aufschriften wie: "Gebt uns mehr Rettich und Lauchzwiebeln!" oder: "Stoppt die Dünnbierpanscherei!" und "Ein Tag mehr Sonderurlaub pro Pyramide!"

    Missmutige Mitarbeiter dürfen nicht unterschätzt werden!

    X-D

    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • kurtikurti User
    bearbeitet 14. March #34

    Steinmetz

    Mein lieber Franzjuppes,

    was Du da beschreibst ist der normale Aufbau Schicht um Schicht. Die Galerie hat am unteren Ende die Einmündung des "Aufsteigenden Ganges" und eine vorgesetzte Wand. Spätestens nach der zweiten Lage des vorgesetzten Kernmauerwerks mit 1,20 m Blöcken hast Du dahinter ein Plumpsklo. Um in diesem Zusammenhang überhaupt von einer nennenswerten "Mittelrampe" reden zu können mußt Du für den späteren Galerieboden erst das Kernmauerwerk auf breiter Fläche schräg hochbauen. Letztlich führt das dazu, dass Du das Kernmauerwerk in der hinteren Hälfte bis zum Ende der Galerie hochziehen mußt. Spätestens beim Aufbau der Königskammer mußt Du weiter in die Breite gehen mit dem Kernmauerwerk und Deine Galerie zubauen weil Du die Kammer ummauern mußt. Jetzt mußt Du die "Außenrampe", oder "Innenrampe", oder  den "Aufzug", oder Herodots "Hebewerke" weiter nutzen und jetzt kommen die eigentlich schweren Brocken der Entlastungskammer. Nebenbei, die ganze Zeit hast Du die Hauptrampe oder was auch immer gebraucht, um die Steine bis zum Rampenanfang zu transportieren und jetzt mußt Du noch den vorderen Teil des Kernmauerwerkes Lage um Lage aufbauen. Hättest Du das von Deiner Innenrampe aus gemacht, dann hättest Du die Außenrampe auch Stück für Angleichen müssen, denn Du mußt deine Steinquader ja zu Deiner Rampe bringen. Ob Du also Deine Galerie Lage für Lage aufbaust und dann keine nennenswerte Mittelrampe hast oder ob Du den Galerieboden alleine hochziehst, um wenigsten eine Steinrampe zu haben, ist in der Tat keinerlei Arbeits-oder Zeitersparnis.

    Ich würde sagen, dass trifft genau das Motto: "Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht". 

    Fazit:

    1.) Dein Rampenaufbau Lage um Lage ist der normale Bauvorgang und dafür kriegst Du "0" Punkte ! :q:

    2.) Ein vorgezogener Aufbau des Galeriebodens als Mittelrampe verhindert nicht das          spätere Angleichen der Aussenrampe. Dein Ideechen führt nur dazu, dass ich die Quader umständlich von der Außenrampe auf und über ein Stückchen Rampe buxieren muß, anstatt sie gleich Lage um Lage zu verbauen. :q:

    3.) Für die ganz schweren Brocken der Entlastungskammer hätten Dir nicht mal die freigelassenen Schlußsteine des Kraggewölbes wegen der unterschiedlichen Höhe was genutzt. Auf Rollhölzern bis dahin oder ganz ist keine Zeit-und Arbeitsersparnis. :q:

    Ik würde man sagen, dett war nit datt Jelbe von datt Ei !!! :-D

    Da gefällt mir das Ideechen von Jean-Pierre Houdin schon besser:

    ZITAT:
    Die schweren Decksteine der Königskammer zieht Houdin ohne große Kraftanstrengung der virtuellen Arbeiter mit einem System von Gegengewichten hoch – wie eine Seilbahn. Die Gegengewichte rutschen in der Großen Galerie zu Tal. Auch deren Höhe ist damit geklärt: Sie ist nötig für die Halteseile. ENDE
    https://www.welt.de/wissenschaft/article791676/Ins-Innere-der-Cheops-Pyramide-geschaut.html

     

    Bis dann, beste Grüße

    Kurti

     

     

  • Hallo,

     

    eine Anmerkung zu der 2-Rampen-Theorie:

    Macht es Sinn 2 Rampen ÜBEREINANDER zu bauen?

    Mann hätte die 2. Rampe ja in eine andere Himmelsrichtung bauen können ohne die untere Ramp portentiell zu gefähren!

     

    Gruß,

    Hugin

  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 15. March #36

    Ja, Herr Ober-Pharaolehrer,

    Ich habe schon verstanden: Sechs! Setzen!

    >:)

    Aber wen interessieren schon Schulnoten. Außerdem hilft provokativ-konstruktive Kritik Theorien ja schließlich, immer besser zu werden. Also besten Dank für Deine Superbewertung und die Arbeit, die Du Dir mit Deiner fundiert-umfangreichen Antwort gemacht hast. Da sind viele interessante Anregungen dabei.:db:X-D:-P

    Ich konzentriere mich jetzt erst einmal wieder auf das, was ich am besten kann: Steine bekloppen. Aber erst muss ich die Streikplakate fertig malen.

    Schließlich wurde Churtistan auch nicht an einem Tag erbaut und ich sag nur: Rettich, Lauchzwiebeln, Dünnbier...

    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • @Hugin: Frag Churti! Da bekommst Du fundiert Antwort!:d:

    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • Gibt's für Kurti schon eine Kartusche?

  • @Hugin: Lies mal im Thema "Altägyptische Bildhauerei". Da wird noch über die Arbeitsbedingungen verhandelt. ;-)X-D

    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • :-DLatürnich!

  • :-DDa kennt sich aber jemand mit den alten Galliern aus...?

    - et facit ut melius vale -
  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 24. April #42

    @Kurti: Eigentlich gehört Kurtis interessante Lehmrampenfachwerk-Diskussion aus dem Thread "altägyptische Bildhauerei" ja eher in dieses Thema. Kann man das nicht irgendwie vershiften?:-D

    Grüße, Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
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