Großen Hohlraum in 2017 in Cheopsyramide entdeckt

SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
bearbeitet: 09. März in Allgemein

Wie der eine oder andere von Euch sicherlich schon erfahren hat, haben japanische Physiker in der Cheopspyramide im Jahre 2017 einen großen Hohlraum entdeckt.

Nun, ich sehe keinen Grund und keine Veranlassung dazu, auf die Einschätzung und "Entscheidung" offizieller Stellen darüber zu warten, worum es sich bei diesem Hohlraum handeln könnte. Ich habe natürlich bereits meine ganz eigene Theorie entwickelt, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

Im Volksmund und bei diversen alternativ- und prästronautisch forschenden ist der Hohlraum vermutlich längst zur Schatz- oder "Spezialkammer" ernannt worden. Eine Entlastungskammer für die darunterliegende Kraggewölbegalerie schließe ich aus, auch Zahi Hawass´s angeblich geäußerte Meinung, dass es sich um eine Zusammenmengung von kleineren Zwischenräumen zwischen ungleichförmigen Blöcken handelt.

Ich spekuliere in den Hohlraum eine potenzielle Möglichkeit für eine zweite, aufgestockte Kraggewölbegalerie. Diese könnte als Lastenaufzug gedient haben (ebenso wie die erste) und damit Einblicke in eine ganz anders- und neuartige Bauweise der Pyramiden liefern. 

Quod essed demonstrandum.

Herzliche Grüße, 

Steinmetz

 

P.S.: Beim ZDF-Artikel bitte beachten: Die in der Mitte des verwendeten Bildes befindliche Pyramide ist nicht die Cheops-Pyramide, sondern die Chepren-Pyramide. Dieses Bild scheint ein "Running Gag" zu sein, der immer wieder auftaucht.

 

Und natürlich: Keinerlei Haftung für Internetadressen; Nutzung auf eigenes Risiko. Angegebene Internetadressen stellen ausschließlich nach Zitierrecht notwendige Quellenangaben dar und sind ausdrücklich KEINE Linkempfehlungen:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aegypten-hohlraum-in-cheops-pyramide-entdeckt-100.html

Seite „Cheops-Pyramide“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Februar 2018, 10:43 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Cheops-Pyramide&oldid=174439587 (Abgerufen: 9. März 2018, 18:53 UTC)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/giseh-physiker-finden-riesigen-hohlraum-in-cheopspyramide-a-1176013.html

http://www.faz.net/aktuell/wissen/archaeologie-altertum/cheops-pyramide-was-steckt-hinter-dem-neuen-hohlraum-15277176.html

  • Kraggewölbe (C) Vinzenz Maria Hoppe, Germany 2018.jpg
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Beitrag bearbeitet von Steinmetz

Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 10. März

    @Steinmetz

    Nun, ich sehe keinen Grund und keine Veranlassung dazu, auf die Einschätzung und "Entscheidung" offizieller Stellen darüber zu warten, worum es sich bei diesem Hohlraum handeln könnte. 

    Hallo Vinzenz,

    in dem Punkt muß ich Dir recht geben. Was an den Pyramiden in den letzten 30-40 Jahren gemacht wurde hat mit Forschung nichts zu tun. Da gab es nur eine Sensationshascherei nach der anderen, keiner bringt mal was zu Ende und ein Konzept ist nicht zu erkennen.

    Deine Idee mit dem Kraggewölbe hat was für sich, aber bleibt nur ein Spekulatius. Es wird dort nie etwas nach einem wissenschaftliches Konzept mit den modernsten Untersuchungsmethoden geben.  Jeder der das nötige Kleingeld mitbringt kann da herumdoktern und seine Sensationsmeldung durch die Presse jagen. Da liest man dann: "Sensationelle Entdeckung oder neue Erkenntnisse ................ die Wissenschaftler vermuten !" Da kann ich gleich zur Zigeunerin, sorry, zur Sinti oder Roma mit der Glaskugel gehen. Ich weiß nicht ob es Blödheit, gewollt ist oder der Fluch der Pharaonen, aber es ist leider Realität.

    Gruß

    Kurti

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 11. März

    Hallo Kurti,

    Natürlich ist alles Spekulatius. Aber backen ist nun mal meine Leidenschaft und ich gehe davon aus, dass dieser Backteig ohnehin sehr, sehr lange gehen muss. Das ist aber allemal interessanter und sinnvoller als abwarten und Tee trinken (ohne Backwerk) und auf sich zukommen zu lassen, was dadurch entsteht, wenn viele in vielen Töpfen herumrühren und trotzdem nix verwertbares dabei rum kommt.

    Der Sinn einer Spekulation ist ja auch, dass jeder mitlesen und sich seine eigene Meinung bilden kann. 

    Bei diesem sehr undankbaren Forschungsbereich (der Pyramidenforschung), da hast Du recht, passiert wirklich alles mögliche gleichzeitig, aber es kommt fast nix dabei herum. Unter anderem wohl deshalb, weil jeder sein ganz eigenes Süppchen kochen will.

    Grüße,

    Steinmetz

    P.S.: Also ich glaub, der Fluch der Pharaonen ist es schon mal nicht. Eher der Fluch der Karibik, weil so viele Theorien wie orientierungslose Schiffe durch die Gegend dümpeln.

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 11. März

    @Steinmetz

    Hallo Vinzenz,

    ich habe mich bei den zum Thema gezeigten Bildern gewundert, dass der Hohlraum einmal parallel zur großen Galerie gezeichnet ist und ander zeichnen ihn waagerecht darüber.

    https://static.seattletimes.com/wp-content/uploads/2017/11/2a126290-c4d2-11e7-8496-ce4b4d958ecf-1200x630.jpg
    https://www.noz.de/media/2017/11/02/urn-newsml-dpa-com-20090101-171102-99-702114_201711021456_full.jpg

    Ich habe mir mal den Bericht in der Zeitschrift "Nature" angeschaut auf den sich alle beziehen. Danach scheint es offensichtlich nicht genau festzustehen ob der Hohlraum waagerecht oder parallel  verläuft.

    Das Ideechen mit der "Entlastung" hatte damals auch schon ein anderer. Bei einer Höhe von fast 9 m der Galerie scheint mir eine zusätzliche Entlastungskammer auch nicht notwendig zu sein.

    Nature, Cavity discovered in the Cheops pyramid.
    https://www.nature.com/news/cosmic-ray-particles-reveal-secret-chamber-in-egypt-s-great-pyramid-1.22939#/graphic

    Gruß

    Kurti

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 11. März

    Hallo Kurti, 

    Die unterschiedlichen  veröffentlichten Orientierungen des detektierten Hohlraums sind mir heute Morgen beim recherchieren auch aufgefallen. Das wirkt wie Kraut und Rüben, oder aber es handelt sich möglicherweise um einen journalistischen Übertragungs- und interpretationsfehler? Mit "mal so und mal so"-Aussagen kann man natürlich jegliche Theoriebildung gleich wieder in die Tonne hauen und jeder kann sich für seine Theorie genau das heraussuchen, was ihm gerade am besten passt. 

    Die Frage wäre wieder einmal, auf welche Quelle man sich verlassen kann. Die japanischen Wissenschaftler werden ja sicherlich nicht zwei verschiedene Orientierungen von ein und demselben Hohlraum erfasst haben, es sei denn, es handelt sich um einen gequantelten Hohlraum, der Übermorgen in die Pyramide des Khaefre überwechselt. Der Pyramide sei es gegönnt, sie hat ja so wenige Hohlräume im Vergleich zur Pyramide des Khufu...:-|

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein

    @Steinmetz

    ZITAT aus dem Link "Nature":

    Die Kammer könnte entweder horizontal oder geneigt sein, sagen die Forscher und könnte aus zwei oder mehr kleineren Räumen bestehen. Der Zweck des Raumes ist unbekannt, aber Tayoubi schlägt vor, dass es "eine zweite Grand Gallery" sein könnte. ENDE

    Wie gesagt, die Glaskugel ist die bessere, wissenschaftliche Methode !! :-D

    Gruß

    Kurti

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 11. März

    @Kurti:

    Na, dann sind Herr Tayoubi und ich uns ja schon mal einig. Das ist doch auch schon mal was. Wenn das mit den Pyramiden von Gizeh & Co so weiterläuft, muss die Welt sich aber beeilen, ihr alle Geheimnisse entlockt zu haben, bevor der Wind sie abgetragen hat...:-|

    Grüße,

    Steinmetz

     

     

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein

    @Steinmetz

    Lass den Wind doch mal machen ! Dann "lüften" sich alle Geheimnisse im wahrsten Sinne des Wortes von selbst ! O:-)

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 12. März

    Na, da passen dann ja wohl nur noch die Worte eines Nobelpreisträgers:

    "The answer my friend, is blowin in the wind, the answer is blowin in the wind..."

    (Bob Dillon)

    Ne Kurti. So alt wollte ich eigentlich nicht werden. Außerdem müsste ich dann ja Gitarre und Mundharmonika lernen.

    Da wähle ich dann doch lieber ein Zitat von Diddi Hallervorden aus den 80'ern: D B D D H K P.

    Dan=:-O

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser Alter Hase
    Steinmetz schrieb:

    ...

    (Bob Dillon)

    ...

    Moin,

    ich hoffe es ist ledigliche eine Nachlässigkeit und keine Anzüglichkeit wie Spott oder Hohn (?), die Bob Dylan hier widerfährt.

    Gruß

    Jürgen

     

    Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase

    Hi Jürgen. 

    Nein, natürlich kein Hohn oder Spott! Nur pure Nachlässigkeit. Nennen wir es "alterstrott". Dylan wird es mir hoffentlich verzeihen, dass ich nach Gehör geschrieben habe.

    Ich verneige mich, mich eintausendmal entschuldigend vor dem großartigen Künstler.

    Asche auf mein Haupt.:-*>

    Grüße,

    Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein

    ;Steinmetz

    .....Oder wolltest Du nur bestätigen, dass Du Dich an Dein neu gewähltes Motto hälst, was da lautet: "D B D D H K P" !!?? :-P

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 12. März

    Du hast es erfasst, Kurti. 

    Von D B D D H K P bin ich natürlich auch nicht ausgenommen.

    Quod erat demonstrandum.

    Endlich wurde in diesem Forum  einmal etwas bewiesen, das Allgemeingültigkeit hat. 

    X-D

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser Alter Hase
    Steinmetz schrieb:

    Hi Jürgen. 

    Nein, natürlich kein Hohn oder Spott!

    ...

    Moin,

    alles im Grünen Bereich :d:

    Gruß

    Jürgen

    Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.

  • HuginHugin User Alter Hase

    Hallo,

     

    die Abbildubngen sind ja eher 2-dimensional.

    Es sieht aber so aus, als ginge der Lüftungsschacht(?) durch den Hohlraum.

    Wäre der nicht geeignet, dort einmal nachzuschauen, ohne etwas kaputt zu machen und mit ganz wenig Aufwand?

     

    Gruß,

    Hugin

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 12. März

    @Stoneman: Supi, Jürgen! :-)

    @Hugin:

    Das Hör ich zum ersten mal, dass sich in der Region ein Lüftungsschacht befindet. Sind die Schächte nicht zur Königskammer orientiert?

    Wenn Entscheidungsstellen wirklich wissen wollten, wie es in dem gefundenen Hohlraum aussieht, gäbe es bestimmt technische Möglichkeiten.

    Wenn ich mich erinnere, wie hier in Deutschland manchmal mit Kulturgütern umgegangen wird, kann ich nicht nachvollziehen, warum eine kleine Bohrung so problematisch sein soll.

    Wertvolle Wandbemalungen beschädigen zu können, wäre auch kein logisches Argument. Die Bohrung könnte bei der Position des Hohlraums auch waagerecht vom Äußeren der Pyramide aus durchgeführt werden. Zahi Hawass behauptet ja ohnehin, dass in dem Bereich sehr unförmiges, lückenhaftes Material verbaut wurde. Und tatsächlich: Schaut man sich das Kernmauerwerk der Pyramiden von Giseh an, könnte man die Sonde möglicherweise sogar schlicht und ergreifend an Ort und Stelle durchschieben.;-)

    Ich glaube seit Uphaut, dass sinnvolle Argumente gar keine Rolle spielen, aber glauben heißt natürlich nicht wissen.

    Grüße, Steinmetz

     

    Nachtrag @ Hugin: Vergiss meinen Einwand bezüglich der Orientierung der Lüftungsschächte. Vor Betriebsblindheit schützt einen auch das Alter nicht.:q:

    Aber ja: Du hast recht: So, wie das aussieht, müsste man da nur einen hübschen kleinen Roboter reinschicken...

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 12. März

    (voraussgesetzt, ich verstehe alle Abmessungsdetails richtig und habe keine Übertrtagungsfehler in meiner hier angehängten Zeichnung gemacht):

    Ob der in 2017 in der Cheopspyramide gefundene Hohlraum nun waagrerecht oder schräg orientiert ist oder nicht: Nur einmal ANGENOMMEN, es gäbe eine zweite, aufgestockte Galerie, dann wäre die Beschickung mit den großen Granitblöcken für die Errichtung der Entlastungskammern für die Königskammern ein gefühlter "Klacks" und plausibel erklärt im Vergleich zu allen anderen mir bekannten Theorien über die Errichtung der altägyptischen Pyramiden. Außerdem wäre damit dann dafür die wohl in der ägyptologischen Forschung mit Abstand kleinste und kürzeste "Minirampe" für den Pyramidenbau zum Einsatz gekommen.

    Dass die Alten Ägypter dazu in der Lage waren, große Lasten über eine solche Steigung zu transportieren, ist für mich vorstellbar. Und da ich mir die Arbeit bereits gemacht hatte, präsentiere ich die Ergebnisse meiner Ausarbeitung hier nun auch.

    Mehrere Argumente sind dabei für mich ausschlaggebend für die Annahme einer zweiten großen, aufgestockten Galerie:

    1: Die Alten Ägypter beherrschten das Erbauen von schräg orientierten Kraggewölben. Ergo berherrschten sie möglicherweise auch die Übereinanderschichtung von schräg orientierten Kraggewölben.

    2: Angenommen, die Große Galerie in der Cheops-Pyramide war als Kombination aus Lastenaufzug und Eingang konzipiert. Dann spräche nichts dagegen, dass eine weitere große Galerie ebenfalls als Lastenaufzug gedient haben könnte.

    3: Interessant ist die gedachte Linie zwischen dem Eingang der Pyramide und dem oberen Bereich der Entlastungskammern der Königskammer (siehe Anlage).

    4: Die Errichtung eines schräg orientierten Kraggewölbes - und damit der großen Galerie - würde sich einfacher gestalten, als es vielleicht wirken mag und auch vermutlich einfacher als ein horizontal dimensioniertes Kraggewölbe. Leider würde eine geplante Animation in diesem Forum aufgrund der erforderlichen Dateigröße nicht laufen, aber vielleicht finde ich dafür eine andere Lösung.

    Also ICH würde es jedenfalls so machen, wenn ich eine Pyramide bauen müsste. Mit einer zweiten großen Galerie könnten bereits ungeahnte Förderhöhen für Transportgut erreicht werden.

    Ich habe auch ehrlich gesagt nicht vor, dieses interessante Thema dem Wind zu überlassen. Und: Wenn etwas für mich wirklich wenig Aussicht auf Erfolg hätte, dann wäre es mit Sicherheit das Erlernen des Gitarrespiels (über Mundharmonika ließe sich noch reden). Also bleibe ich lieber bei den Pyramiden.

    Grüße,

    Steinmetz

     

     

    • Cheopspyramide Rampenmodell 1 german (C) Vinzenz Maria Hoppe 2018.jpg
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    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 13. März

    @Steinmetz

    Hallo Vinzenz,  ( wieso mit 2 Z, wenn ich es immer mit 1C und 1 Z schreibe ? ) :-P

    eine Minirampe für die Steinquader der Entlastungskammer ist natürlich eine Möglichkeit , aber man hätte sie nicht zum obersten Punkt der Kammer geführt, sondern in mehreren Lagen aufgebaut !? Meine ich mal, hätte ich gedenkt ! O:-)

    Geht man aber von einer Bauweise Steinlage um Steinlage aus, dann geht es ohne Minirampe über die Außenrampe ( ?) und Holzrollen besser. Auf diese Weise kann man auch die Kammer Stein um Stein aufbauen.

    Außerdem erschließt sich mir nicht die Unregelmäßigkeit des angeblichen Hohlraumes, bei dem nicht mal feststeht, ob parallel oder waagerecht zur Galerie.

    Warum an dieser "und anderen Stellen" nicht eine Auffüllung durch Steinbrocken und angefallenen Steinmetzschutt ? Insbesonder weil man in der "Alienwolke" mehrere Kammern erkennen will. 

    Das hatten einige Wissenschaftler schon "vor" dieser sensationellen Entdeckung generell in Betracht gezogen. IK:-)

    Gruß

    Kurti

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 13. März

    Hallo Kurti,

    Die Antwort ist ganz einfach: Weil der Heilige Vinzenz von Paul Namenspatron vieler Vinzenz war und der ursprüngliche Wortsinn, abgeleitet aus dem lateinischen "vincere" ("Sieg", bzw. möglicherweise auch "der siegende" oder auch "der über das Leben siegende" ?) je nach Region, Sprache und Kultur unterschiedliche Verwendung findet.

    Ich habe nichts dagegen, wenn Leute das halten wie ein Dachdecker. Viele nennen mich der Einfachheit halber kurioserweise auch einfach gerne Clemens. Das muss irgendeine unerklärchliche synaptische Verkreuzung zwischen diesen beiden Namen sein.

    Deine Argumente bezüglich der Entlastungskammern über der Königskammer stimmen, aber Holzrollen kamen vermutlich so oder so zum Einsatz und eine schrägorientierte Kraggewölbegalerie würde ja ebenfalls Schicht für Schicht mit einem Pyramidenbauwerk wachsen können. Es müsste nicht erst die ganze Galerie errichtet werden, damit sie als Lastenaufzug dienen könnte. Gerade das wäre bei einer schräg orientierten Kraggewölbegalerie möglich. Darum finde ich die Idee interessant - eben weil auch der Lastenaufzug selbst dynamisch mitwachsen würde. 

    Zu dumm, dass ich Animationen hier aufgrund des Datenvolumens nicht hochladen kann (abgesehen davon, dass sie aufwändig herzustellen sind). Aber vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp für eine Youtube-Alternative geben?

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 13. März

    @Steinmetz

    Hallo Vinzenz,

    eben das lat. "vincere" hat mich ja immer dazu verleitet Dich "Vincenz" zu schreiben. :-D

    Es müsste nicht erst die ganze Galerie errichtet werden, damit sie als Lastenaufzug dienen könnte. 

    Das ist Unsinn, denn dann würden die Arbeiter ständig in einer Steinschlucht die Quader hochziehen , oder frei auf einer Rampe und oben müßten sie die Königskammer in die Luft bauen. Wie willst Du denn hinterher das Kraggewölbe fertigbauen ? In einer Schlucht aus Steinquadern ? Du kommst unten schon nicht mehr auf die Galerie-Rampe, um einen Stein drauf zu ziehen, denn da liegen dann Stützquader vor. Deine Rampe ist dann nur noch zugänglich über den Aufgang. Die einzigste Möglichkeit ware, dass Du die Pyramide ab Galeriebeginn bis einschließlich zur Königskammer bis zur Hälfte aufbaust und anschließenden den Rest.  Es geht aber rein statisch nicht, denn ich muß in Richtung zum unteren Ende hin suksessive Steinquader in voller Breite vorbauen, damit die Galerie nicht abrutscht und damit ergibt die Lage um Lage hochgezogene Galerie keine Rampe mehr. Die Steine sagen jedesmal : "Wir sind schon da !" Das ist alles äußerst unpraktisch und Steinlage um Steinlage einschließlich Galerie über eine Außenrampe ist dagegen wesentlich einfacher.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cheops-Pyramide#/media/File:Kheops-coupe.svg

    Eine Galerie als Rampe über der jetzigen ergäbe erst recht keinen Sinn. Es sei denn, man hätte noch eine zusätzliche Kammer über der Königskammer für mich vorgesehen. :-D

    Es segne Dich der große

    Chur-Ti-Re  

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 13. März

    Oh größer Chur-Ti-Re! 

    Es war doch von vorneherein klar und ist doch logisch, dass die weitere Kammer über der Königskammer für Dich vorgesehen ist!

    Zum Rest melde ich mich nochmal später. Nicht im Sinne von "in capitulare", sondern im Sinne von "in re-capitulare".

    Ich hoffe, ich habe mich unverständlich genug ausgedrückt.

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase

    Nur schon mal soviel vorab, Kurti: "Geht nicht" gibt' bei einem Steinmetzen meines Wissens eigentlich nicht. =:-O

    Inzwischen kann der große Chur-Ti-Re sich schon einmal über die in Vorbereitung befindliche Präsentation meines neuzeitlichen Entwurfs für seine große Sonnenhüpfwippbarke freuen: Natursteintransport nach spielpädagogischen Grundsätzen. Hoffentlich wippt der große Chur-Ti-Re damit aber nicht bis in den Kanton Chur.:-D

    Grüße,

    Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein

     @Steinmetz

    Nur schon mal soviel vorab, Kurti: "Geht nicht" gibt' bei einem Steinmetzen meines Wissens eigentlich nicht. =:-O

    Ich habe ja nicht gesagt, dass es nicht geht. Ich habe nur was gegen das Motto:

    "Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht !" :-D

    Aber ich warte gerne auf Deine "Wipp-wipp-hurra-Galerie-Rampe".

    Bis dann 

    Kurti

     

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase

    Fröhliches Wippen!

    :-D:-D:-D

    Grüße,

    Steinmetz

    • HUBWIPPSTEIGER DES CHUR-TI-RE (C) Vinzenz Maria Hoppe, Germany 2018.jpg
      718 x 327 - 34K

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein

    Mit wird da immer schlecht bei ! =:-O

    Ich rutsche lieber eine Rampe runter !!!! :-D

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase

    Versuchs mit  zwei Stangen Kölsch. Eine vorher, eine nachher. Dann klappt das mit dem Rutschen auch besser!

    X-D

    Grüße,

    Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 13. März

    Vor dem Rutschen mußt Du aber erst die Mttel-Rampen-Galerie bauen und die Bauphasen bis zu den Königs-u. Entlastungskammern erklären ! Also mach hinne !!!  :-D

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 14. März

    Jau jau. Man nur die Ruhe wech. Schließlich bin ich auch nicht mehr der jüngste und als Rentner hat man keine Zeit, das weißt Du doch. Streß ist nicht gesund und außerdem wurde Churtipopolis auch nicht an einem Tag erbaut.

    Außerdem beschwert sich mein Hund auch immer gleich, wenn ich mal 10 Minuten was ohne ihn mache.

    Das läuft ohnehin jeden Tag so: Wenn ich ausgelatscht vom Gassigehn bin haut er sich nach erlesenem Mahl hin, lässt sich eine Wellnes-Streichelmassage angedeien und haut sich aufs Ohr.

    In der Zeit muss ich dann sehen, dass ich was gebacken bekomme. Wenn ich dann müde bin, ist er ausgeschlafen, fit wie ein Turnschuh und will schon wieder Gassi gehen. So läuft das den ganzen Tag.

    Also, hab ein bisschen Nachsicht mit mir, oh großer Chur-Ti-Re!

    Außerdem ist Dein Oberbaumeister ziemlich schlecht bezahlt!

    Grüße, 

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 14. März

    @Steinmetz

    Jammere nicht und nimm dir ein Weib oder zwei. Laß sie den Haushalt führen damit du frei bist, um mir zu dienen.
    Was den Lohn anbelangt, so will ich erst Werke sehen an denen ich ihn bemessen kann. 

    Ich werde den Tjati anweisen und es wird dir an Fleisch, Brot und Bier nicht mangeln.

    Geh und baue mir die Rampe.  

     

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase

    =:-OO.o:-|

    Also doch alles

    :indy:

    ???

    Fleisch kommt mir aber nicht in die Tüte.

    Ansonsten hast Du aber wohl ziemlich gut auf den Punkt gebracht, womit die alten Pharaonen ihre Fachwerker bei der Stange gehalten haben.

    :-D

    Gut vorstellbar, dass so mancher den Traumberuf Pyramidenfachwerker angestrebt haben könnte: Gesichert Lohn und Brot und diverse Sondervergünstigungen.

    Grüße,

    Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

  • SteinmetzSteinmetz User Alter Hase
    bearbeitet: 14. März

    Also: Wenn die erste Schicht Blöcke gelegt ist, werden die ersten Rampenplatten schräg angesetzt. Sie finden Verankerung in Aussparungen im Pavement. So können Sie nicht wegrutschen und haben ein Widerlager, dass Schub-und Druckkräfte ins Pavement ableitet. Gleiches Spiel mit den darauf schiebbaren ersten Blöcken der untersten Schicht des Kraggewölbes.

    Oben an den Blöcken (einer rechts, einer links) sind Aussparungen für Seilumlenkelemente aus Hartgestein angebracht. In diese werden die Elemente jeweils eingesetzt.

    Nun muss seitlich vom entstehenden Rampen-und Kraggewölbwerk steintechnisch angefüttert werden, weil die Masse der Anfütterung als Gegengewichtswiderlager für Gewichtslasten herhalten muss und verhindert, dass sich etwas verschiebt, wenn nun weiteres Material mittels Seilen die Rampe hinaufgezogen (und von hinten und unten gedrückt und gehebelt wird).

    Die unteren Steinblöcke der Galerie wirken dabei selbst als Widerlager und das könnte funktionieren, wenn die Seilzugrichtung nahezu parallel zu den Blöcken des Kraggewölbes verläuft.

    Bei ausreichendem Materialtransport wird oben auf der ersten Schicht schon mal die nächste Schicht von Schichtblöcken aufgebracht.

    Wenn genug Material verbaut wurde, werden die nächsten Elemente des Kraggewölbes hochbugsiert, oben seitlich versetzt und sodann an die ersten Blöcke des Kraggewölbes angesetzt. So werden Rampe, Schichten und Gewölbe allmählich erweitert.

    Das praktische dabei ist, dass die Schichten des Kraggewölbes jeweils auf ihre Position vom jeweils höchsten Level heruntergerutscht werden können. So erweitert sich der Bau allmählich und das Kraggewölbe entsteht quasi durch Rutscharbeit.

    Viel Spaß beim Rutschen!

    Das zweite, aufgestockte Kraggewölbe nenne ich übrigens Stephen-Hawking-Wandelhalle zu Ehren des heute verstorbenen großartigen Forschers.

    Grüße,

    Steinmetz

    Beitrag bearbeitet von Steinmetz

    Wir wissen nix Halbes und nix Ganzes. Zusammen sind das immerhin schon 0 * 1 + 1/2. Also wissen wir theoretisch schon eine ganze Menge.

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