Steine Teil 3: Keil - Beil - GeoGeröll - Urform

StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser

Moin,

die lange rote Spitze, obere Reihe zweite von links, ist von einem Acker in Hessen, alles andere NRW, unbefestigte Wege, ausgewaschene Wege, Bachläufe, Felder.

Bis auf das ´kleine Schwarze´, welches aus Kieselschiefer ist, sind alle anderen aus diversem Sandstein, vom hessischen Buntsandstein bis zum Ruhrsandstein.

Keile, Beile, Dechsel, Meißel  –  klar, das könnten Prototypen sein. Diese Steine weisen allerdings keinerlei Bearbeitungsspuren auf.

Gruß

Jürgen

Ich bin Augensucher.

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marie-lu-07Limentis

Kommentare

  • kurtikurti User
    bearbeitet May 2015 #2

    @Stonemann

    Erst mal Gratulation zu Deiner Sammlung. Die Stücke sind wirklich interessant und sehenswert. :db:

    @Stoneman

    Gerne würde ich wissen, welche Gesetzmäßigkeiten der Bruchmechanik zugrunde liegen oder welche Umstände zur Entstehung dieser immer wiederkehrenden geometrischen Formen führen. Gibt es dazu Publikationen? Gibt es Antworten?

    Geologen vor.

    Ich bin zwar kein Geologe, aber im Bezug auf Basalt kann ich Dir weiterhelfen :

    Bénard - Effekt

    http://www.philippi-trust.de/hendrik/braunschweig/wirbeldoku/laika.html

    Kein Kristalleffekt
    http://www.chemieunterricht.de/dc2/kristalle/basalt.htm
    Bei den Sedimentgesteinen kennt man die Trockenrisse und ihr Verlauf erklärt sich auch aus den Faktoren des  Trocknungsprozesses und hat mit dem Kristallgefüge nichts zu tun.
    Trockenrisse
    http://de.wikipedia.org/wiki/Trockenriss

    Bild: Schichten mit Trockenrissen
    http://de.academic.ru/pictures/dewiki/77/Mojave_CoyoteDryLake.jpg

    Daneben gibt es noch zwei typische Rißbildungen die einerseits auf chemische und hydrauliche Vorgänge und andererseits auf tektonische Kräfte zurückgehen.

    Flachkarren , Schichtfugenkarre
    http://de.wikipedia.org/wiki/Flachkarre#Entstehung

    Klüfte
    http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/kluefte/8471

    Bild: Rechtwinklige Klüftung Schiefer
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Joints_1.jpg

    In Tasmanien gibt es dazu schöne Anschauungsbeispiele. Hier auch nochmals die unterschiedlichen Entstehungsursachen.

    Tessellated pavement Entstehung

    Hier werden alle Typen beschrieben.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Tessellated_pavement

    Bilder tessellated pavement
    https://www.google.de/search?q=tessellated+pavement+geology&biw=1280&bih=929&site=webhp&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=8PdcVeL5EMWZsgGCn4G4DQ&ved=0CC4QsAQ

    Gruß
    Kurti

     

    StoneManmarie-lu-07Limentis
  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser

    Moin,

    @ Kurti, vielen Dank für die Arbeit. Ich vermute, die Antwort sollte in meinem ´Steine -Teil 2´ erscheinen, aber ich komme schon klar. ;-)Da will ich mal schauen, ob ich da Antworten bekomme.

    Habe erst flüchtig durchgesehen. Leider reicht mein englisch nicht aus, um solche komplexen Ausführungen zu verinnerlichen. Hast Du zu dem Bild ´Rechtwinklige Klüftung Schiefer´ noch einen Aufsatz zur Entstehung? Das könnte sehr interessant sein.

    Gruß

    Jürgen

     

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  • kurtikurti User
    bearbeitet May 2015 #4

    @StoneMan

    Hast Du zu dem Bild ´Rechtwinklige Klüftung Schiefer´ noch einen Aufsatz zur Entstehung? Das könnte sehr interessant sein.

    Bezüglich der Klüftungsentstehung ist es eigentlich egal um welches Gestein es sich handelt.

    Grundsätzlich kann man zwei Ursachen festhalten, erstens Dehnung und Schrumpfung und zweitens tektonische Kräfte. Ob jetzt ein Riss polygon oder rechtwinklig wird hängt von der Gleichmäßigkeit der Druck - und Zugkräfte ab und dies wiederum von..... siehe unten !:-P

    Kluftsysteme
    http://de.wikipedia.org/wiki/Orthogonales_Kluftsystem
    Ich würde es bei dieser Erklärung und den bereits verlinkten von Wikipedia und Co. belassen, denn die Entstehung von Klüftungen ist ziemlich komplex und dazu kommen noch unterschiedliche Auffassungen und wie üblich keine einheitlichen Termini.
    Du kannst es im Net natürlich auch "hochwissenschaftlich" haben wie es hier oft gefordert wird. K:-)
    Hier eine kleine, noch harmlose  Kostprobe.
    ZITAT:
    Zusammenfassung
    Klüfte sind planare und gebogene Brüche, an welchen keine nennenswerte Scherverlagerung stattgefunden hat. Oberflächenmarken zeigen den Beweis für ihre Entstehung, eine sehr schnelle Ausbreitung und die Hemmung von Modus 1 Öffnungsbrüchen. Die Ausbreitungswege der Klüfte verdrehen und kippen, während ihres Wachstums. Kluftscharen werden in sedimentären und kristallinen Gesteinen früh, intermediär und spät in deren Geschichte gebildet. Sie bilden sich in flachen Tiefen, unter niedrigem Umgebungsdruck und niedriger Temperatur. Tiefe Adern können unter hohem Porendruck entstehen. Klüfte und Adern verkörpern eine elastische Reaktion des Gesteins auf wechselnde Spannung und Spannungsbedingungen. Zum Beispiel werden gewisse Klüfte während Erosionsentlastung gebildet, auf Grund der grösseren Leichtigkeit, mit der dekomprimierte Gesteine eher senkrecht als parallel zur freien Oberfläche expandieren. Wie auch immer, es gibt keinen allgemeinen oder einzigen Ursprung für Klüfte.
    An und nahe der Erdoberfläche können Klüfte entweder verwittern und bilden dann offene “Röhren“ für die Zirkulation von Flüssigkeiten oder sie werden durch Sekundärmineralien verfüllt. 
    ENDE
    Alles klar ?
    Nein !? Dann bilde Dich hier weiter. :-D
    http://www.files.ethz.ch/structuralgeology/JPB/files/struk/4kluef.pdf
    http://www.files.ethz.ch/structuralgeology/JPB/files/grundz/3bruch.pdf
    http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_bauingenieurwesen/geotechnik/geologie/studium/vorlesungen/geologie/dateien/felsbau/abschnitt10.pdf


    Gruß
    Kurti

     

    Post edited by kurti on
    marie-lu-07Limentisschrammel
  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser

    Moin Kurti,

    über Klüfte, Bildung von Trockenrissen in Schlämmen und manches mehr, hatte ich bereits in anderen Zusammenhängen in verschieden Quellen gelesen, u.a.  im Steinkern-Forum und über Prof. Blumes Seiten bin ich auch gestpolpert.

    Besonders der Artikel über den "Bénard - Effekt" hat mir viel gegeben - ein sehr schöner Artikel. :d: "Selbstorganisation im offenen Vielteilchensystem" faszinierend!

    Auch wenn mir bekannt war, wie ich bereits oben schrieb, dass die hexagonale (sechseckige) Geometrie der Basaltsäulen durch den Abkühlungsprozess entsteht, so vermittelt dieser Artikel die Entstehung des Bénard-Effektes und dem was vor der Abkühlung  geschah besonders eindrücklich.

    Insgesamt sind mir die Zusammenhänge nun klarer, vor allem, dass die Entstehung der geometrischen Formen nicht an der Gesteinsart gebunden ist, wie Du auch schreibst, sondern an den vorrangegangenen Prozessen – und, wie soll es anders sein, anderen konträr diskutierten Ursachen ;-)

     

    Jetzt beim Schreiben kam mir der Gedanke, ob es denn dann bei anderen Gesteinsarten neben Basalt, auch zu hexagonalen Bruchformen kommt, und mein Gedächtnis vollbrachte die unglaubliche Leistung und trieb mich in mein unergründliches Stein-Depot (StoneMan - der Nickname ist Programm).

    Im Anhang zwei Steine. Fundort des kleinen in Essen-Kettwig/NRW, der große ist aus einer ehemaligen Tongrube in Suddendorf bei Schüttorf/Niedersachsen - gefunden vor mehr als 30 Jahren.

    Der kleine ist fünfeckig und die fünf Seiten sind einigermaßen glatt/flächig. Der große ist nicht ganz so deutlich geometrisch und nicht alle Seitenflächen so glatt, er ist unregelmäßig sechseckig, das gibt das Foto nicht ganz her.

    Ich denke beide sind nicht aus Basalt. Am Fundort des großen Steins finden sich siliziklastische Sedimente, vor allem Tonstein. Der kleine geht vermutlich auch in die Richtung.

     

    Und bitte beim nächsten Mal einen prägnanten Aufsatz aus den gefühlten 100 Links erarbeiten - ich bin 111 Jahre alt und kann das nicht mehr alles lesen... :-D

     

    Nochmals vielen Dank, das hat Spaß gemacht.

     

    Gruß

    Jürgen

    schrammel

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  • @Stonemann

    Erst mal Gratulation zu Deiner Sammlung. Die Stücke sind wirklich interessant und sehenswert. :db:

    Sind sie eben nicht. Jedenfalls nicht für Archäologen. :q:

  • MaggieMaggie User
    bearbeitet June 2015 #7

    Gibt es hier eine "stille Treppe"? 

    schrammel
  • kurtikurti User
    bearbeitet June 2015 #8

    @schrammel

    @schrammel

    Sind sie eben nicht. Jedenfalls nicht für Archäologen.

    @schrammel

    Hmm, hat es schon gegriffen, das große Blenden?  Der Jürgen braucht noch ein Bild von hinten und eines mit Maßstab und auch noch die Fundregion um dann mit ellenlagen Zitaten aus Hahn und Floss .....

    Machst Du hier jetzt einen auf Stalker oder was soll das ? >:)

    @Maggie

    Das mit der "stillen Treppe" von Super - Nanny war gut. :-P

     

    Post edited by kurti on
  • Hallo,

    das ist ja ein interessanter Artikel hier. Da habe ich einige Fragen beantwortet bekommen.

    Diese Gerölle sind wirklich sehenswert. Für jeden Anfänger ein Muss zu sehen, was die Natur uns beschert.

    Daher verstehe ich den Einwand nicht so ganz , warum die für Archäologen nicht interessant sind. Es werden doch auch Ehrenamtliche von Archäologen gewissermaßen ausgebildet. Anschauungsmaterial für Pseudofakte ist doch besser als nur Erklärungen.

    LG Limentis

    schrammel
  • @Stonemann

    Erst mal Gratulation zu Deiner Sammlung. Die Stücke sind wirklich interessant und sehenswert. :db:

    Sind sie eben nicht. Jedenfalls nicht für Archäologen. :q:

    Na ja nicht ganz! Immerhin werden u. a. Steine vorgestellt, die wie Artefakte aussehen, aber keine sind. Das erleichtert zumindest die Abgrenzung zwischen Geoartefakten und "echten" Artefakten. Etwas Hintergrundwissen über geologische Prozesse und den daraus entstehenden Produkten schadet natürlich auch dem Archäologen nicht.

  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser

    Moin,

    ja, danke euch beiden, Limentis und Hugin. Das ist genau meine Intention gewesen. In Teil 1 hatte ich ja bereits geschrieben, dass es ´Prävention-Threads´ sind, die, "das in die Falle tappen", vermindern sollen.

    Gruß

    Jürgen

    schrammel

    Ich bin Augensucher.

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  • ...da haben ja einige anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen...wer hat einen solchen Quatsch verbreitet von "Klüftung" und ähnlichem Zeug...das ist absolut aus der Luft gegriffen und projizierte Wichtigmacherei um nichts und hat mit echter Wissenschaft nichts zu tun,jedenfalls was Steinzeitwerkzeuge betrifft,das mag für Felsbrocken oder sonst was Gültigkeit haben, aber auf keinen Fall für die gezeigten Kleinwerkzeuge,die sie offensichtlich darstellen- von wegen Geofakte. Das ist schon fast demagogisch,wie hier vorgegangen wird und dann wird ohne nachzudenken auf denjenigen losgetreten,der beim genauen Hinsehen eine berechtigte Frage stellt und darauf eine sauber begründete Antwort bekommen sollte,hier aber versuchen wohl einige mit wichtigem und überheblich anmutendem Getue Klarheit zu schaffen,indem sie sich zusätzlich als Oberschlaue betätigen darstellen in einer Art und Weise,die niemand hier wirklich vertreten kann- wir müssen alle hier noch soviel lernen,was die Bewertung der Steinzeit angeht..es wird immer so getan,als wüßten die Archäologen,wie Steinwerkzeuge hersgestellt wurdne- wissen sie aber offensichtlich nicht.

    Ich habe selber jahrelang als Handwerker Steine zuschlagen und zurechtformen müssen,die Wahrheit sieht völlig anders aus,und die Einschätzung der Wissenschaft liegt absolut falsch,wenn sie meint :"...ja,natürlich..genauso müssten sie es gemacht haben...",weil man sich sich an falschen Vergleichen unterwirft,die zeitlich und materialmäßig überhaupt nicht zusammen passen können - im Ganzen alles konstruierter Schwindel und größtenteils nur ausgedacht,damit es passt ..konnte ja auch niemand wirklich vergleichen,da einer immer schlauer sein wollte als der andere..und es nur um Rechthaberei und Macht in der Archäologie.

    Die gedanklichen Ansätze sind einfach in vielen Punkten falsch,werden aber gern nach kurzer Zeit einfach geschluckt - basta !!!

    Wer soll den ernsthaft glauben,dass ein Faustkeil aus dem Oldowan oder Protoarcheulleen dieselbe Qualität in der Ausarbeitung  gehabt haben soll wie einer ,der erst hunderttausende von Jahren später "auf den Markt kam" - schaut euch doch einmal die Bilder im Net an,wo solche Dinge zusammen gezeigt werden und da als gleichzeitig verkauft werden - wie blöd müssen wir doch sein,diesen Infos einfach zu glauben?

    Setzt mal wieder euren Verstand ein und überprüft einmal die angeblich so logischen Erklärungen eurer ach so wissenden Studienleiter.ich habe das berechtigte Gefühl,das hier in diesem Land eine Menge in der Richtung schief läuft,und das lief mal ganz anders als es noch echte Archäologen gab,die mit Fantasie und einfachem Denken im Sinne einer offenen Wissensschaffung nachvollziehbare wichtige Erkenntnisse für unsere Forschung einbrachten,die im Laufe der Zeit aber vielfach bewußt ausgegrenzt wurden ,und ihre Erkenntnisse einfach über den Haufen geworfen,ohne einen Grund - es ging nur um Macht,und solche miese Archäologie,die Wahrheiten umdreht oder gar verheimlicht ist für mich keine wissenschaftlich freie Archäologie,das Buch von Michael Brandt "Vergessene Archäologie" verdeutlicht dieses Prinzip der Verschleierung und Umwandlung ausgezeichnet - ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen,der frei und weiter zu denken bereit ist.

    Schaut wieder auf die alten Vorreiter,die Dinge gefunden haben,die euch heutigen MItarbeitern nicht mehr erzählt werden,und die hervorragendes auf dem Gebiet erreicht hatten,bevor sie ab den 30er Jahren von gesteuerten Elementen einiger mächtiger und nicht-wissenschaflicher Kreise abgelehnt wurden mit teilweise völlig unhaltbaren Gegenbehauptungen - was für eine Schande ..und kaum einen Menschen scheint es wirklich zu kümmern ..oder vielleicht doch ??! Das wäre ein Wunder,aber durchaus wünschenswert !

    Die Archäologie ist so voller Fälschungen und absolut abstruser Behauptungen,dass einem oft die Luft wegbleibt bei so wenig Logik...ich könnte in diesem Zusammenhang noch viele Beispiele nennen,aber auf den Arm nehmen lasse ich mich noch lange nicht - und ich rate vielen anderen mal,sich in die Materie der alten Archäologie von vor 1935 hineinzuhängen,dann versteht ihr die Zusammenhänge zu dem ,was ich zu dem Thema gesagt habe noch viel besser ! ...sonst:  Gute Nacht Deutschland und deine ach so tolle Archäologie (s.Paläon Helmstedt - boah,ist das ein überteuertes,langweiliges "Museum" ,das vom A - Z nur eine Geldverwertungsmaschine darstellt für ein paar Speere - 15 - 17 Mill Kosten,ich fass es nicht - einfach lächerlich ,kann ich nur sagen,weil es imgrunde auch gar nichts bietet - null - die Speere kann man sich genauso gut im Net anschauen,dafür brauchen wir kein Monumentalgebäude.Das nenne ich billigste "Kindergarten"-Archäologie,draußen können dann auch  Kinder im Gelände rumlaufen und Steinzeit spielen - toll !

    Schaut euch wieder alte Bücher an,grabt die alten Thesen wieder aus und vervollständigt diese mit den neueren Erkenntnissen,nur so geht es weiter,weil die früheren Archäologen noch mit ganz einfachen Mitteln arbeiten mussten und ihre Erkenntnisse allein mit der Erfahrung eigener Ergebnisse aus den z.T.doch sehr abenteuerlichen Unternehmungen geschöpft haben,die bis heute in vielen Punkten nicht wieder erreicht wurden,weil wir durch zunehmende Computerisierung oft das einfache Denken vergessen haben und die Beziehung zu den alten Erkenntnissen weggegeben haben,grundlegende Zusammenhänge nur noch über Bildschirme begreifen wollen,ohne ab und zu die Dinge wieder ganz simpel anzugehen,dann würden wir merken,dass wir die alten Erkenntnisse unbedingt benötigen,um die richtigen Entscheidungen zu treffen,die uns in der Sache Frühzeitforschung entscheidend weiterbringen - besonders in dem Erkennen, wie alles begann.

    schrammel
  • schrammelschrammel Gast
    bearbeitet August 2015 #13

    ...da haben ja einige anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen...wer hat einen solchen Quatsch verbreitet von "Klüftung" und ähnlichem Zeug...das ist absolut aus der Luft gegriffen und projizierte Wichtigmacherei um nichts und hat mit echter Wissenschaft nichts zu tun,jedenfalls was Steinzeitwerkzeuge betrifft,....

    :db: Das ist die einzige Aussage, die die hiesigen Zustände trifft. Dem Rest kann ich dann nicht mehr zustimmen:

     

    Schaut wieder auf die alten Vorreiter,die Dinge gefunden haben,die euch heutigen MItarbeitern nicht mehr erzählt werden,und die hervorragendes auf dem Gebiet erreicht hatten,bevor sie ab den 30er Jahren von gesteuerten Elementen einiger mächtiger und nicht-wissenschaflicher Kreise abgelehnt wurden mit teilweise völlig unhaltbaren Gegenbehauptungen - was für eine Schande ..und kaum einen Menschen scheint es wirklich zu kümmern ..oder vielleicht doch ??! Das wäre ein Wunder,aber durchaus wünschenswert !

    Welche "gesteuerten Elemente, einiger mächtiger und nicht-wissenschaftlicher Kreise" lehen was ab? Bitte erleute uns.

    ... Archäologie ist so voller Fälschungen und absolut abstruser Behauptungen,dass einem oft die Luft wegbleibt bei so wenig Logik...ich könnte in diesem Zusammenhang noch viele Beispiele nennen,aber auf den Arm nehmen lasse ich mich noch lange nicht - und ich rate vielen anderen mal,sich in die Materie der alten Archäologie von vor 1935 hineinzuhängen,dann versteht ihr die Zusammenhänge zu dem ,was ich zu dem Thema gesagt habe noch viel besser ! ...sonst:  Gute Nacht Deutschland und deine ach so tolle Archäologie....

    Made my day. X-DIch nimm es mir an und werde 80 Jahre Fortschitt und Wissensvermehrung über Bord werfen.

    .... einfach über den Haufen geworfen,ohne einen Grund - es ging nur um Macht,und solche miese Archäologie,die Wahrheiten umdreht oder gar verheimlicht ist für mich keine wissenschaftlich freie Archäologie,das Buch von Michael Brandt "Vergessene Archäologie" verdeutlicht dieses Prinzip der Verschleierung und Umwandlung ausgezeichnet - ich kann dieses Buch nur jedem ...

     Ja, der Atlantis Brandt. Der ist natürlich ein freier Denker. Das erkärt auch, das er über die Stiftung Christliche Medien, bzw. deren Verlag publiziert.  Das Buch über den Schotterbruch habe ich auch gelesen. O.oDer ganze alte Steinkram ist für mich übrigens Ideolgie nicht Archäologie.

    Ich würde Dir empfehlen, Deine Thesen in der Plauderecke weiter zur Diskussion zu stellen.

    Post edited by schrammel on
    ClemensClaudiusBarbartuskurti
  • stonefinder schrieb:

    ...wer hat einen solchen Quatsch verbreitet von "Klüftung" und ähnlichem Zeug...das ist absolut aus der Luft gegriffen und projizierte Wichtigmacherei um nichts und hat mit echter Wissenschaft nichts zu tun,jedenfalls was Steinzeitwerkzeuge betrifft,das mag für Felsbrocken oder sonst was Gültigkeit haben, aber auf keinen Fall für die gezeigten Kleinwerkzeuge,die sie offensichtlich darstellen- von wegen Geofakte. ...

    ...

    @ stonefinder,

    so wie ich das verstehe, ging es bei der, "Klüftung und ähnlichem Zeug", nicht um die hier gezeigten "GeoGerölle", siehe Titel und auch hier Zitat von Stonman:

    StoneMan schrieb:

    Moin,

    @ Kurti, vielen Dank für die Arbeit. Ich vermute, die Antwort sollte in meinem ´Steine -Teil 2´ erscheinen, aber ich komme schon klar. ;-)Da will ich mal schauen, ob ich da Antworten bekomme.

    ...

    Gruß

    Jürgen

    Zu dem Thread "Steine Teil 2: Produkte der Natur..." passt es doch mit den Klüften. Dort steht auch die Frage zu "Gesetzmäßigkeiten der Bruchmechanik".

    Viel Aufregung um nichts.

    LG

  • Ich erspare mir gern weitere Erläuterungen zu dem Thema und seinen Folgen für die Archäologie . Wer die Aussagen nicht verstehen will,dem kann man nicht helfen,und von Leuten,die nicht verstehen wollen,weil sie so indoktriniert sind,dass ihr Verstand nicht weiter denken kann als ihre eigene vorgefertigte Meinung nur immer wieder zu unterstreichen,wie klug man doch sein muss.

    Wenn ich die mehr als dümmlichen Aussagen und Geschwätz einiger der hier vorreittenden "allerobersten Ritter der letzten Hoffnung und des neuen Denkens " betrachte,dann kann ich nur noch entsetzt und auch angewidert den Kopf schütteln vor soviel aufgeblasener arroganter Handlungsweise gegenüber Andersdenkenden und zeigt mir nur,wie wenig die Archäologen von heute auf ihre zukünftige Arbeit vorbereitet werden (falls ihr es überhauptselber seid) : dressiert zu gehorchen und sich durch Ja-sagerei nach oben zu wurschteln und ihren Platz dort nur noch zu verwalten mit einer derart schlechten Vorausbildung an den Unis,dass einem nur schlecht wird,inwieweit sich das rächt in der globalen Verantwortung einer ehemals durchaus in der Welt beachteten Frühzeitforschung in Europa,ist der Jetzt-zustand ein Trauerspiel und bezeichnend für die Ausbildung zu kopfgesteuerten Verwaltern einer systemgetreuen Wahrnehmung (zu lesen: die Anforderungen und Ausbildungsgrundlagen der archäologischen Ausbildung an den Universitäten für die Frühzeitforschung mit z.T.völlig  veralteten Vorgaben (ist ja auch kein Geld dafür da,sicherlich) - gibts sogar einige sehr kritische Ansätze in der Richtung,müsst ihr nur mal lesen !) - das ist einfach rückständig ohne Ende,weil das so gewollt ist,kleine folgsame Dümmerchen zu schaffen,damit sie im Kreis der Etablierten schön funktionieren..nur nicht aufmucken,schlaft weiter..nach einem interessanten Fund kommt es nach dem Prinzip: das passt zu uns,wenn es einer von unseren "erfahrenen" Leuten gefunden hat,dann kommt einer,der das noch ganz schlau bestätigt,und dann kann es sein,das derjeinge gute Karten hat,eine Stufe höher zu klettern in dem Haus der Erfolgsleiter nach oben ,und alles bleibt ,wie es ist - was für ein Zufall und was für ein Glück - wenn ein vermeintlicher Laie etwas gefunden hat,das vielleicht mehr als nur interessant sein könnte für uns alle, ja dann ist es i.d.R. alles leicht süffisant zu belächelnder Schrott, der mit ein wenig wohlwollender Überheblichkeit des nur sehr knapp an der Zeitverschwendung angrenzenden Umstandes vorbeischrammt - die Ausnahme ist wenn der Laienfund sich überraschenderweise als u.U.wirklich gut herausstellt,da ist der Moment fällig,wo man sich zur Schau stellen kann und sagt dem erregten Zuschauer,was Sache ist  - Respekt,meine Herren,dass sie das noch anerkennen !?

    Wo sind denn hier wieder die Arbeitsspuren,hm ? Könnte es sein,dass ein Stein aber keine nachweisbaren Arbeitsspuren hat,aber nach seiner Art und Größe und Fundort eher doch ein Werkzeug ist ? Wo bleibt da die Erkenntnis ,eine Sache in der entgegen gesetzten Richtung aufzuklären,und eine postivie Betrachtung der Dinge zuzulassen,anstatt sie permanent abzulehnen ??? Hier soll Schlauheit von Mehrwissenden durch ihr studiertes (nicht selbst erfahrenes) Wissen zu mehr Wissen führen,obwohl es für neue Umstände gar kein Wissen geben kann,das wird ja gerade erst durch neue Funde beinhaltet,auch das von Laien,und jeder einzelne Hinweis müsste genügen ,eine andere Denkart einzuläuten - passiert aber nicht !

    Genau das alles kann man in den alten Büchern und Forschungsberichten erfahren,selbst ein erfahrener Archäologe wie Lutz Fiedler hat das früher so interpretiert ! Deshalb erzähle ich den ganzen Kram (scheint ja nicht beliebt zu sein).

    So,und jetzt dürft ihr euren Shitstorm über mein Haupt ergießen -oder was auch immer ,aber kommt mal von eurem hohen sicheren Ross herunter,das tut der Sache nicht gut und schadet nur,wenn man hier anders denkende auf geradezu kindische Art und niveaulos bekämpft ! Ich werde jedenfalls niemals auf dieser Plattform irgendeinen Gegenstand zur Ansicht stellen und mir hinterher anhören zu müssen,dass ich ein völliger Idiot sei und mal lieber still bin -vor all dieser beflissenden Allwissenheit,die einem entgegenschlägt - nein,danke,so ein vermeintlicher Idiot bin ich dann doch nicht !

    Wo bleiben jetzt noch die kleinen bunten Glückskugeln und eure Ping-Pong -Behandlung ?

    Rolf

    schrammel
  • schrammelschrammel Gast
    bearbeitet August 2015 #16

    Ich erspare mir gern weitere Erläuterungen zu dem Thema und seinen Folgen für die Archäologie . Wer die Aussagen nicht verstehen will,dem kann man nicht helfen,und von Leuten,die nicht verstehen wollen,weil sie so indoktriniert sind,dass ihr Verstand nicht weiter denken kann als ihre eigene vorgefertigte Meinung nur immer wieder zu unterstreichen,wie klug man doch sein muss.

    Wenn ich die mehr als dümmlichen Aussagen und Geschwätz einiger der hier vorreittenden "allerobersten Ritter der letzten Hoffnung und des neuen Denkens " betrachte,dann kann ich nur noch entsetzt und auch angewidert den Kopf schütteln vor soviel aufgeblasener arroganter Handlungsweise gegenüber Andersdenkenden und zeigt mir nur,wie wenig die Archäologen von heute auf ihre zukünftige Arbeit vorbereitet werden.......

     Dafür, dass Du Dir weitere Erläuterungen sparst und angewidert bist, ist Dein Text aber ganz schön lang. :-D

    Du und Deine zitierte Literatur fallen unter Glauben und somit unter Religion. Selbstverständlich kannst Du Deinen Glauben leben und praktizieren. Ich würde allerdings vorschlagen, dass Du das in der Plauderecke machst. Oder in einem Esoterikforum. K:-)

     

    ...Wo sind denn hier wieder die Arbeitsspuren,hm ? Könnte es sein,dass ein Stein aber keine nachweisbaren Arbeitsspuren hat,aber nach seiner Art und Größe und Fundort eher doch ein Werkzeug ist ? Wo bleibt da die Erkenntnis ,eine Sache in der entgegen gesetzten Richtung aufzuklären,und eine postivie Betrachtung der Dinge zuzulassen,anstatt sie permanent abzulehnen ???...

    Na ganz einfach, weil man nicht nachweisen kann, dass ein Mensch etwas hergestellt hat, wenn eindeutige Artefaktmerkmale fehlen. =:-O

     

    Genau das alles kann man in den alten Büchern und Forschungsberichten erfahren,selbst ein erfahrener Archäologe wie Lutz Fiedler hat das früher so interpretiert ! Deshalb erzähle ich den ganzen Kram (scheint ja nicht beliebt zu sein).

    .... Ich werde jedenfalls niemals auf dieser Plattform irgendeinen Gegenstand zur Ansicht stellen und mir hinterher anhören zu müssen,dass ich ein völliger Idiot sei und mal lieber still bin -vor all dieser beflissenden Allwissenheit,die einem entgegenschlägt - nein,danke,so ein vermeintlicher Idiot bin ich dann doch nicht !.....

    Fiedler ist jetzt das Maß der Dinge oder was? Der ist alles andere als unumstritten.

    Schade, dass Du keine Funde von Dir einstellst, wenn die im Fiedlerkontext sind und altsteinzeitlich, dann könnten wir doch alle was lernen. Von den kleinen Eolithen. O:-)Wie kommst Du übrigens darauf, dass die Leute, die hier zu Steinen posten Archäologen sind?

  • Mhm, stonefinder... spannende Theorien.

    Ich frage jetzt einfach mal ganz konkret nach Beispielen. Noch hast du kein einziges genannt. Was funktioniert nicht so, wie es behauptet wird? Die Herstellung von Pfeilspitzen aus Flint z.b.? Scheint zu funktionieren, es gibt einige Leute, die stellen die her... Harm Paulsen z.b. Ich glaub nicht, dass der ne Fälschung ist, der sieht aus wie ein Original :D

    Deine Argumente verstricken sich auch in Gegensätze- erst sollen wir in Artikeln von 1935 gucken, gleichzeitig ist dir aber die aktuelle Forschung zu unmondern... aha.

     

  • @ Stonefinder: es gibt doch wirklich seriöse Ansätze ....  http://www.schafftwissen.de/index.html ...

    Demnach gibt es keinen Stein, welcher nicht auf irgendeine Art und Weise bearbeitet zu sein scheint....

    Ich erinnere mich auch mit Schaudern an die, auf Steinen verewigten Landkarten hier im Forum.... auch das wurde von den modernen Wissenschaftsverschwörern  vertuscht....

     

    @ Stoneman: die Ausschlußidee zu dokumentieren find´ ich spannend...

    Limentis
  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser

    Moin,

    @ Irminfried, ich finde, dass es ein Versuch wert ist. Es soll lediglich eine kleine Hilfe für/gegen die 1000-fach gestellte Frage sein, "Kann das was sein...?"

    ################

    @stonefinder, bitte gehe zurück auf Los.

    Denn es steht dort oben nichts von Werkzeugen, oder wie Du schreibst, ´Steinzeitwerkzeuge/Kleinwerkzeuge´ sondern lediglich, "Keil - Beil - GeoGeröll - Urform". Und im Kontext und vor allem meiner Anmerkung, "Diese Steine weisen allerdings keinerlei Bearbeitungsspuren auf"...

    ....

    ... Diese Steine weisen allerdings keinerlei Bearbeitungsspuren auf.

     

    ...ist es ersichtlich, dass hier Naturprodukte gezeigt werden. Niemand will in den hier vorgestellten Steinen, Werkzeuge/Artefakte hinein interpretieren.

    Aber vielleicht verstehe ich Dich am Ende völlich falsch...? :'(

    Gruß

    Jürgen

    Ich bin Augensucher.

    Meine Funde werden in den LDAs gemeldet.

  •  

    ..ist es ersichtlich, dass hier Naturprodukte gezeigt werden. Niemand will in den hier vorgestellten Steinen, Werkzeuge/Artefakte hinein interpretieren...

    Doch der stonfinder schreibt, dass es offensichtlich Kleinwerkzeuge und keine Geofakte sind:

    ..... aber auf keinen Fall für die gezeigten Kleinwerkzeuge,die sie offensichtlich darstellen- von wegen Geofakte. ....

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