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  • Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

    @Vesna

    Auf dem Foto sieht es so aus, als wäre die kleine Bohrung noch zu !? Wenn ja, dann mußt Du doch feststellen können ob das ein verrosteter Eisenrest ist. Das hilft zwar zur Bestimmung auch nicht weiter, weil man nur grob sagen kann, das die Kugel offensichtlich auf etwas befestigt war.

    Wann wurde denn die Mine geschlossen ? Gibt es vielleicht noch Zeitzeugen ? Wenn ja, dann frag doch mal in der nächsten Ortschaft nach, ob jemand die Kugel mit einem Gegenstand aus der Mine in Verbindung bringen kann.

    Gruß

    Kurti 

    Eddi123
  • Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

    @Eddi123

    @Eddi123

    auf der Spitze ist (meiner Meinung nach) eindeutig ein Eisentest durch einen Bolzen/Schraube etc

    Auf dem dritten Bild ist das Braunrot zwar auch stärker, aber letztlich kann man Rost nicht ausschließen. 

    @Eddi123

    Übrigens war schon mal so ein Lochstein im Forum: http://forum.archaeologie-online.de/discussion/3164/ich-habe-einen-stein-mit-bohrung-gefunden-was-kann-das-sein

    Den hatte Vesna ja schon erwähnt. Dieser Stein hat aber keine kleinere Durchbohrung wie der von Vesna. 

    Beim betreffenden Stein aus dem Link würde ich eher auf den aufgesteckten Schlußstein einer sogen. Gartenstele tippen. ( faustgroß mit 6 cm ist wohl ein bißchen übertrieben oder eine Kinderfaust ) War mal wieder köstlich unseren alten Schrammel zu erleben. :-D

    Gartenstelen

    https://i.pinimg.com/736x/e7/29/44/e729448ecbc6c10a305db3cbb9063679--zen-meditation-stacked-stones.jpg
    https://i.pinimg.com/736x/af/3c/77/af3c779edc208cce35286b973c815b83.jpg
    Kiste mit Lochsteinen
    http://www.xn--steinfrsleben-1ob.ch/system/files/5288a6/f8342b82c30a000087/w_medium_Individuelles_4_copy.jpg

    Das wäre bei dem Stein von Vesna auch nicht ganz auszuschließen, wenn z.Bsp. etwas als Spitze aufgeschraubt würde.

    Gartenstele mit Metallspitze
    https://i.pinimg.com/736x/23/f5/0a/23f50a57c60c35bf30b91d2f97696ec6--garden-totems-garden-stakes.jpg

    Gruß

    Kurti

     

    Eddi123
  • Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

    @Maggie

    ....und genau das war der Stein der Weisen ! :-D

     

    Gruß

    Kurti

    Maggie
  • Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

    Na klar,

    zwei mit einer Kette verbundene Kugeln, die gegen Takelage oder "weiche" Ziele eingesetzt worden sind.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonenkugel#Kettenkugeln

    Auf dem Foto ist ja auf der Oberseite noch Rost zu erkennen. Von der anderen Seite ist eine kleinere Bohrung zu erkennen. Ich schätze mal, dass dort mit einem Eisenbolzen das befesteigt war, was in dem 40mm Loch eingesteckt war.

    Also Holzpfosten oder eben z.B. eine Kette.

    @Vesno: kannst Du mal schauen, ob sich noch Metall in der Kugel befindet?

     

    Viele Grüße,

    Hugin

    Maggie
  • Atlantis / der Nabel der Welt / der heilige Gral - Theorie

    @Hugin

    Aber Hugin, da hättest Du aber wirklich selbst drauf kommen können. O:-)

    Ich bin "Wassermann" und wahrlich, wahrlich ich sage Euch voraus, dass Ihr nur noch Wasser aus dem heiligen Gral trinken werdet und Xico, der Nabel der Welt,  wird sich auch wieder mit Wasser füllen. Das Wasser wird die ganze Erde überfluten und dann werde ich Atlantis wieder aus dem Meer erheben, die Atlanter kommen von Nebelheim durch die Wurmstrasse wieder auf ihre Insel zurück und...................ich glaube ich habe wieder zu viel von dem Kraut geraucht ! =:-O

    D_Kolb
  • römische Funde?

    @Maggie

    Außerhalb eines "Denkmalschutzgebietes" darf er, aber nicht graben und nicht gezielt nach archäologisch............usw.usf.

    Ersparen wir uns hier die detaillierten Hinweise auf das Dehnbare. O:-)

    Beliebte Fundorte sind deshalb ja auch der Acker, am umgestürzten Baum, das Bachbett, die Kiesgrube usw. :-D

    Die Genehmigung des Grundstückseigners ist seine Sache und gemeint ist ja nur der Eingriff (Grabung), denn ansonsten ist das Betreten von Wald und Flur jedem erlaubt. Er darf nur keine Flurschäden verursachen oder gegen das Naturschutzgesetz verstoßen und muß gegebenenfalls Wegegebote beachten.

    Natürlich empfehle ich hendrix1972 bei seinen nicht ganz zufälligen Funden auch dringend, dass er sich mal mit einer amtlichen Stelle in Verbindung setzt. Falls er das nicht schon gemacht hat. :indy:

    Gruß

    Kurti

    Maggie
  • Feuerstein/Hornstein

    Vielen Dank Sven,

    ja, das Nördliche Geschiebe würde besser passen.

    Ein typisches Artefakt ist es wahrlich nicht..

    am ehesten eine misslungene "Axt" oder doch ein Restkern...

    Kann man irgendeine Zeitstellung erahnen..(Mousterien?)

    Schönen Tag

    Die Zeitstellung  zu bestimmen, traue ich mir nicht zu. Aber es sieht nicht nach Mesolithikum oder Neolithikum aus :-*> ! Ich wünsche dir, dass du mit deiner Vermutung Recht hast. Da brauchst du aber einen der wenigen Fachleute, der dir das bestätigt.

    Viele Grüße 

    OFNET
  • Bitte um Hilfe über diese Objekt mit sonderbaren Zeichen

    ;rafael55

    Das war ja Sinn und Zweck der Frottage ! O:-)

    Aber die ist offensichtlich ergebnislos geblieben :-D Vielleicht wird ein Testdruck mehr Aufschluss geben, denn die beiden Objekte sind ziemlich sicher Druckplatten.

    Beispiele > hier <, diese sind aus Holz, aber es gibt auch viele aus verschiedenen Metallen. Habe schon mit solchen Druckplatten gearbeitet. Meine Einschätzung der Zeitstellung: spätes 19. Jahrhundert. Kann aber durchaus auch älter oder neuer sein (auf jedenfall nicht älter als die Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert.) Doch vom Stil der auf den Platten erkennbaren Formen tendiere ich eher zu neuer. 

    Was die Symbole angeht, haben diese wahrscheinlich eher einen dekorativen Zweck als eine tiefere Bedeutung. Kann aber auch sein, dass ich mich irre. Dazu kann ich nicht viel sagen.

    Grüsse  

     

    Eddi123theo123hendrix1972Luci21
  • Irrtümer und Fälschungen der Archäologie

    Hiermit möchte ich auf eine Ausstellung aufmerksam machen.

    Das Thema der Ausstellung, besonders das Thema „Irrtümer“, finde ich fast interessanter als Präsentationen gut recherchierter kultureller Artefakte auf der Basis von aktuellen Erkenntnissen. Denn ich habe mich schon sehr früh gefragt, ob Interpretation von sehr alten Funden (ohne schriftliche Dokumente der entsprechenden Kultur), die einen in irgend einer Art sakralen Hintergrund behaupteten, immer zutreffend waren/sind.

    Meine Zweifel begannen, als ich vor Jahrzehnten auf Malta die kleine Figur einer schlafenden dicken Frau gesehen habe, die als Muttergottheit bezeichnet wurde. Für mich war es schon damals das Werk eines Künstlers, der genau hingesehen hat – und einen Menschen in einer ganz alltäglichen Situation abgebildet hat. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich bin also gespannt, was mir diese Ausstellung bringen wird:

    Irrtümer & Fälschungen der Archäologie
    23. März bis 9. September 2018

    „Irren ist menschlich – davon bleiben selbst angesehene Wissenschaftler nicht verschont! Die Sonderausstellung korrigiert populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen und deckt spektakuläre Betrugsfälle der Archäologie auf. Dabei erfahren die Besucher nicht nur, warum ein Irrtum oder eine Fälschung anfangs durchaus überzeugen konnte. Interaktive Angebote vermitteln auch, welchen Erkenntnisgewinn die Forschung inzwischen erzielt hat. Und einleitend zeigt eine humoristische Inszenierung, wie Archäologen der Zukunft über unsere Zeit urteilen könnten.“

    LWL-Museum für Archäologie
    Westfälisches Landesmuseum
    Europaplatz 1
    44623 Herne
    www.lwl-landesmuseum-herne.de

    Übrigens: Mit einem ganz winzigen Anteil am Rande bin ich auch an dieser Ausstellung beteiligt. ;-)

     

    kurti
  • Atlantis / der Nabel der Welt / der heilige Gral - Theorie

    Frohes Neues Jahr! Es fängt ja gut an. Allzugern würde ich z.B. auf die Beweis- und Aussagekraft von 3 verschiedenen Farbtönen eingehen. Aber ich beherrsche mich.

    Atlantis ist ein inneres Konstrukt, eine dichterische Utopie einer vermeintlich idealen Gesellschaft, eines "Idealstaates" - die in ihr eigenes inneres Zerwürfnis gestellt wird und sich damit selbst zerstört. Damit ist Atlantis als Gleichnis zu verstehen, das den Menschen selbst in seiner Hin- und Hergerissenheit zwischen Traum, Tat und tatsächlicher Lebenswelt beschreibt.

    Selbst in Esoterikerkreisen spricht sich allmählich herum, dass es sich bei der atlantischen Gesellschaft um innere Seelenarchetypen handelt, die uns etwas über die menschliche Disposition lehren können. Ob Platon als innere Vision entsprungen, ob gechannelt oder einfach nur intuitiv dichterisch erdacht: Jede örtliche, tatsächlich materielle Lokalisation von Atlantis ist sinnlose Zeitverschwendung. Dann kann man sich auch auf die Suche nach dem Sherwoodforest oder Shangri La oder dem Heiligen Gral als tatsächlichem, kelchartigem Gefäß machen.

    Jedes konkrete Atlantis taugt eher für Tomb-Raider-Spiele oder Indiana-Jones-Filme als willkommene Weltenflucht. 

    Diese Diskussion gehört nicht in ein seriöses archäologisches Forum. Bitte diese Diskussion schließen und Speicherplatz und damit zukünftige Energie sparen, oder aber anderen auch die Möglichkeit geben, alternative Theorien zu veröffentlichen. 

    HG, Steinmetz

    kurti