Bester Inhalt kürzlich

  • Altägyptische Bildhauerei

    @Steinmetz

    Zu den Fächern habe ich zur Zeit echt keine sinnvolle weiterführende Idee...O.o

    Ich hatte es oben schon mal erwähnt. Woher kommt die Bezeichnung Fach-werkhaus ? :?:

    "........ bestehend aus 120 Fächern , die mit Schilf und Balken gefüllt sind,....." :!:

    Es könnte sich bei den "Kästen, Fächern" also um Verankerungen durch Balken und Setzfugen aus Schilf gehandelt haben, die man z.Bsp. treppenförmig in den hohen Teil der Mauer einbaute.

    In die Lehmziegelmauern von "Medinet Habu" wurden auch Balkenroste zur Verankerung eingebaut. Man könnte sich das dann in der Rampenmauer als eine Art "Fachwerk" vorstellen.

    Steinmetz
  • Keltische Viereckschanze?

    kleines Update: Meine Beobachtungen vor Ort reichen nicht aus, um eine keltische Vierecksschanze vermuten oder ausschliessen zu können. Der Archäologe will sich bei Gelegenheit selbst ein Bild vor Ort machen. 

    kurti
  • Roter Sandstein

    @MaxUser:

    Hallo, das ist ein von einem Steinmetzen oder fachkundigen solide handwerklich und fachgerecht bearbeitetes (vermutliches) Bruchstück eines eventuell ehemals wesentlich größeren Stücks. Eingesetzt wurde es als Teil eines Gewändes (Tür- oder Fensterseitengewände, Teil eines Torgewändes, Sturz oder Trittschwelle, Kamingewände etc.). Eine Bestimmung des Alters der Arbeit ist anhand von Fotos erst einmal nicht möglich. Die verwendeten Bearbeitungstechniken sind bereits sehr lange gebräuchlich. Ob jedoch bereits zur Römerzeit auf diese Art und Weise schariert wurde, müsste erst recherchiert werden. Es kommt auch ganz darauf an, wer das Stück hergestellt hat und in welcher handwerklichen Tradition er stand also evtl. auch, woher er kam (wenn es sich um einen Wandersteinmetzen gehandelt haben sollte; in Frankreich z.B. wurde meines Wissens vielfach gerne eher gebeilt oder geflächt als schariert, aber da kann ich mich auch irren). 

    Eine Bestimmung des Materials ist vom Foto aus ebenfalls schwierig, es gibt jedoch nur eine überschaubare Anzahl von rötlichen Buntsandsteinen (z.B. Roter Wesersandstein). In der Hinsicht ist der Fundort interessant in Bezug auf evtl. vorhandene Bezugsquellen (Steinbrüche). Auch wäre es aufschlussreicher, wenn das Stück evtl. über ein Steinmetzeichen verfügt).

    Es kann sich jedoch auch um ein noch nicht sehr altes Stück  handeln. Solche Machart war in den letzten Jahrhunderten sehr gebräuchlich (z.B. auch zu finden auf Gutshöfen; bei wohlhabenden Bauern, im Burgbaubereich, städtebaulich, im Kloster- und Kirchbau etc.).

    Ich empfehle Dir, mal zu recherchieren, ob es in der (auch ferneren) Umgebung noch aktive oder inaktive Buntsandsteinbrüche gibt. Das Stück kann evtl. für das zuständige Baudenkmalamt oder einen ortsansässigen Heimatverein interessant sein und erzählt auf jeden Fall ein interessantes Stück Geschichte. Unter Umständen ist es aber (eventuell) noch keine 50 Jahre alt, womit bei Zutreffen auch ein längerer Transportweg in Frage kommen könnte.

    Scharieren = Spezielle Behautechnik zur Einebnung einer an einen Naturstein angearbeiteten Fläche. Findet vorzugsweise noch heute gerne Anwendung bei Sandstein und zeichnet sich durch (je nach Bearbeitung und Können) recht gleichmäßige längliche Rillen im Naturstein aus.

    Grüße, Steinmetz

     

     

     

    MacUser
  • Altägyptische Bildhauerei

    @Hugin

    @Steinmetz

    Geht auch mit Abitur von höhere Sonderschule ! :-D

              100 (%)  x 60 (Ellen Höhe)      =        8,33 %

                 720 (Ellen Länge)

     

    SteinmetzSteinmetz
  • alter Nagel

    @Ninalein

    Ich kan Dir nur sagen, dass solche Nägel als Ziernägel, Möbelnägel und Polsternägel bezeichnet werden. Die gibt es je nach Verwendung von kurzen Polstenägeln bis hin zu langen Möbelnägeln. Über das Alter kann man nur schwer was sagen, denn man stellte die bereits zur Römerzeit her, aber auch heute noch.

    https://i.ebayimg.com/images/g/HOEAAOSwsZJafH9n/s-l1600.jpg

    Der Schuhnagel eines römischen Legionärs ist er sicher bei der Länge nicht. :-D

    https://media05.regionaut.meinbezirk.at/2015/06/14/8650655_web.jpg

    Gruß

    Kurti

    P.S.

    Zum Trost hier noch zwei Leidensgenossen:

    http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=79486

    http://forum.archaeologie-online.de/discussion/2803/roemische-metallfunde

    SteinmetzNinalein
  • Kreisförmige Stadt südlich der Azoren + Breitengrad der Sphinx = Atlantis?

    @captainmic

    Hallo Michael,

    Google Earth hat auch eine Höhenmessung. Dein "Atlantis-Dreieck" liegt danach etwa in der Mitte gemessen ca.310 m unter der Meeresoberfläche. (siehe Bildanhang)

    Die Maße des Sphinx betragen 27,5 Remen Länge und 7,5 Remen Höhe, was 73,5 m Länge und 20 m Höhe entspricht. Multipliziert miteinander ergibt das 207 Remen, was entsprechend 1470 Meter sind. Wandert man nun von der Küste den Breitengrad 1470 Kilometer entlang, oder entsprechend drei Mal (weil 3 Pyramiden) 207 Remen, stößt man auf den Kreis der oben erwähnte versunkene Inselgruppe.

    Die Rechnung in Metern und Kilometern stimmt zwar, aber mit Deinen "Remen" stimmt was nicht !?  =:-OUmgerechnet sind 1 Remen = 0,374 m und 1 Djeser = 0,299 m. 

    Ansonsten kann ich mich den zwei vorangegangenen Kommentaren nur anschließen. Es wäre angebracht, sich mal erst mit Platons Atlantiserzählung, dem Pyramidenkomplex und mit der Geschichte Ägyptens vertraut zu machen . >:)

    Für eine kleine Schlagzeile in einem drittklassigen Tagesblatt würde es natürlich so bereits reichen.

    Bitte nicht veröffentlichen, denn die Leserkommentare wären bestimmt nicht schmeichelhaft. O:-)

    Gruß

    Kurti

    Maggie
  • Kreisförmige Stadt südlich der Azoren + Breitengrad der Sphinx = Atlantis?

    Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmann,

    schon 1882 verortete, laut Wikipedia, der US-amerikanische Politiker und Hobby-Historiker Ignatius Donnely Atlantis bei den Azoren. Sein Buch zu seiner Theorie wurde ein Bestseller.

    Ich halte es aber für kaum wahrscheinlich, dass mit den von Ihnen vorgelegten Argumenten ein solches Interesse wiederholbar wäre.

    Warum?

    Das Forumsmitglied @Steinmetz hat mit seinen Ausführungen zu Maßen und Maßeinheiten schon wesentliche Fragen an Ihre Theorie aufgeworfen.

    Ich selber möchte mich auf die von Ihnen gesehenen Strukturen des Meeresbodens beziehen.

    Das von Ihnen in Ihrer Dokumentation eingezeichnete gleichseitige Dreieck ist keines. Alle Winkel und Seitenlängen sind unterschiedlich. Ich erkenne dort eher einen Pfeil, der direkt auf die Kapverdischen Inseln weist (siehe Bildanhänge).

    Den von Ihnen gesehenen und eingezeichneten Kreis kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Das von Ihnen angesprochene Gebilde in der Mitte Ihres Kreises, das nach Ihrer Ansicht aussieht wie künstlich geschaffen, erinnert mich ganz entfernt an eine Rune oder eine unfertige Swastika. Ist es das, was Sie sehen? Aber kann ein Gebilde in diesen Ausmaßen wirklich künstlich erschaffen worden sein? Und wenn ja, wozu? Und wo würden Sie Übereinstimmungen mit ägyptischen kulturellen Artefakten sehen?

    Ihre Schlussfolgerung, dass der gesamte Pyramidenkomplex ein „gigantischer Nachbau der Geographie und der Kultur von Atlantis“ darstellen könnte, ist insgesamt nicht hinreichen von Ihnen belegt.

    Ganz ehrlich und ohne Sie beleidigen zu wollen: Von jemandem mit einer akademischen Ausbildung, die Sie mit einem Doktortitel absolviert haben, verlange ich fundiertere Ausführungen. ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Barbara

    Maggie
  • alter Nagel

    @Ninalein

    Ich kan Dir nur sagen, dass solche Nägel als Ziernägel, Möbelnägel und Polsternägel bezeichnet werden. Die gibt es je nach Verwendung von kurzen Polstenägeln bis hin zu langen Möbelnägeln. Über das Alter kann man nur schwer was sagen, denn man stellte die bereits zur Römerzeit her, aber auch heute noch.

    https://i.ebayimg.com/images/g/HOEAAOSwsZJafH9n/s-l1600.jpg

    Der Schuhnagel eines römischen Legionärs ist er sicher bei der Länge nicht. :-D

    https://media05.regionaut.meinbezirk.at/2015/06/14/8650655_web.jpg

    Gruß

    Kurti

    P.S.

    Zum Trost hier noch zwei Leidensgenossen:

    http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=79486

    http://forum.archaeologie-online.de/discussion/2803/roemische-metallfunde

    SteinmetzNinalein
  • "Ich Steinmetz von Beruf..."

    Dann mal ran an die Buletten! egypt1.gif
    Ich werde mich auch ganz sicher an das
    Fachwort "Netiquette" halten.Barbare.gif
    Hab mir bereits ein Tomatenabwehrdings zugelegt.fr.gif

    Aber zunächst lehne ich mich zurück und lass mich überraschen.125.gif
    Steinmetz
  • Altägyptische Bildhauerei

    Meine Güte, da ist man mal ein paar Tage web-abstinent... und dann kommt man bei den Beiträgen kaum hinterher.

    Ich habe jetzt wegen Zeitmangel nur mal diagonal gelesen. Und bin an den "Saharasandschlämmen" hängen geblieben. Und auch da kann ich zum Thema "originale Bedingungen" einhelfen: mit einem kleinen Tütchen feinstem (!) Sand aus Assuan. Ob die Menge ausreichen wird? Keine Ahnung.

    Haben wollen?

    Steinmetz