Dieses verdammte Latinum

Hallo Leute,

gibt es Deutschlandweit irgendeine Uni, an der man UFG im Hauptfach studieren kann, ohne dieses lästige Latein lernen zu müssen?
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin absolut Archäologie interessiert und will es unbedingt studieren. Mein Problem sind die Sprachen. Englisch ist bei mir mehr als passabel (hatte ich ja nun auch lang genug ;-) ).
Aber Französisch war bei mir, obwohl ich es sechs Jahre hatte eine Katastrophe. Nun habe ich versucht Latein zu lernen, habe auch die Historikerprüfung (quasi kleines Latinum) bestanden, aber bekomme es einfach nicht hin, noch besser drauf zu sein, damit es fürs Latinum reicht. Mir rennt die Zeit davon, und ich brauch es um ins Hauptstudium zu kommen.
Jetzt habe ich überlegt zu wechseln, damit ich nicht noch mehr Zeit verliere. Oder kann man das igendwie aufschieben und später nachholen?
Gruß

Kommentare

  • In Frankfurt braucht man für UFG, soweit ich weiß, KEIN Latinum, sondern die dort angebotenen Terminologie-Kurse (wenn man aber Latein-Kenntnisse hat kann sein, dass dies als gleichwertig angesehen wird).

    In Mainz braucht man's auf jeden Fall, mir steht's auch noch bevor *grrr*
  • In Münster braucht man Latein für den Magisterstudiengang nicht unbedingt. Es kann aber eine der drei geforderten Sprachen sein.
    Wie das mit der neuen BA/MA-Studienordnung aussieht, weiß ich nicht...
  • HI!

    Soweit ich weiß, war in Göttingen früher kein Latinum Vorraussetzung für das Bestehen der UFG. Wie es jetzt ist, weiß ich nicht.

    Ciao Jana
  • Hallo,

    in Hamburg brauchst Du kein Latein, wenn Du ein naturwissenschaftliches Nebenfach wählst.

    Gruß, Jonas
  • in Göttingen braucht man das Latinum jetzt:-|
    das wird für mich wahrscheinlich auch noch ein problem werden,egal wo ich studiere...
  • Ich dachte, dass man Göttingen anstelle des Kleinen Latinums eine 2. Fremdsprache reicht..steht glaub ich auch in der Prüfungsordnung so. Ich bin aber auch gerade dabei es nachzuholen.
  • Hallo.

    Ich bin gerade über eure Diskussion gestolpert.
    Da ich in Kopenhagen studiere, kann ich meinen Sempf nicht dazu geben, wie es aussieht mit Latein.
    Da ich allerdings selber Klassische Archäologie studiere, kann ich eucht sagen, umso mehr Sprachen ihr könnt, desto besser!!!!
    Das Problem bei unserem Studiengang ist nämlich, dass alle Artikel in der Muttersprache des " Entdeckers" geschrieben werden.
    Findet ein Franzose also was in England, wird sein Bericht auf Französisch sein, findet ein Däne was in Deutschland, wird sein Bericht auf Dänisch sein usw. usw.... Das Problem hierbei.... kaum einer dieser Berichte wird übersetzt, weil sich verhöltnismäßig wenige dafür interessieren.
    Deshalb ist es in allen archäologischen Fächern immer gut, wenn man Deutsch, Englisch , Französisch und Italienisch kann.
    Dann kommt es auf den Zweig an, ob man noch Latein und / oder Altgriechisch braucht.
    Es ist immer schwer eine solche Sprache zu lernen.
    Andererseits öffnet es euch die Tür zu einer vollkommen anderen Welt.
    Ihr könnt dann, wenn ihr es endlich beherscht, nämlich die Originaltexte lesen.
    Und das macht auf alle Fälle mehr Spaß, als sich eine langweilige Übersetzung durchzulesen.
    Also muss ich euch leider sagen, " Zähne zusammen beißen und durch!"
    Ich muss auch Altgriechisch lernen und tue mich sehr schwer damit. Aber ich freue mich trotzdem darauf irgendwann die Originale von Aristotele und Co zu lesen, weil es einfach super spannend ist.

    Dazu kommt noch, dass Latein eine sehr logisch aufgebaute Sprache ist. Dann muss man eben die Deklinationen auswendig lernen.... abre dann gehts auch schon.
    Dadurch, dass man es kann, kann man dann auch viele andere Sprachen schneller lernen, weil viele Wörter vom lateinischen abstammen.
    Man sollte also versuchen, das ganze positiv zu sehen, da Latein das eigene Wissensspektrum wrklich unglaublich vergrößert.

    Liebe Grüße

    Annine
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