Spaßverderber finden Rampe in Ägypten...

IrminfriedIrminfried User
bearbeitet 6. November in Plauderecke #1
Hi zusammen,

wie schade, daß der "Standard" solche Fakenews herausgibt. Dies wird vielen Alienfreunden einen tiefen Stich versetzen, so sie die Meldung überhaupt zur Kenntnis nehmen...


Gruß
Irminfried
Post edited by Irminfried on
kurtiSteinmetz

Kommentare

  • Hallo Irminfried,

    na da wird aber vermutlich der Absatz an Scheuklappen steigen!
    :p :p
    Grüße,

    Steinmetz

    - et facit ut melius vale -
  • kurtikurti User
    bearbeitet 6. November #3
    ;Steinmetz

    Hallo Vinzenz,

    aber nichts wie hin zum Gewerbeamt und einen Scheuklappenladen anmelden !!  :p

    ;Irminfried

    Die Rampe mit 20 % Steigung ist natürlich ein Novum. Bestätigt wird auch zumindest ansatzweise die Theorie, dass man Pfosten zur Umlenkung von Seilen benutzte.
    Allerdings als Beweis, dass die Cheopspyramide über eine solche Rampe gebaut wurde, würde ich das keinesfalls ansehen. Das dürften auch eher die Worte der Artikelschreiber sein und nicht die von den Ausgräbern.
    Es ist ja ein gewaltiger Unterschied zwischen einem links und rechts vom Gelände abgestützten Aufweg und einer freistehenden Rampe mit einem letzlichen Gipfelpunkt von ca. 140 Metern und einer Länge von ca. 7-800 Metern.
      
    https://www.spektrum.de/fm/912/thumbnails/EgyptRamp-1t.jpg.5018868.jpg

    Dieses Monstrum muß man erst mal stabil kriegen. Selbst als Wendelrampe brauche ich eine gewaltige Mauerabstützung und eine schwergewichtige, voluminöse  Auffüllung.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Straight_on_ramps1a.jpg?1541538356948

    Bezüglich der 20% Steigung muß man auch die 60 t Blöcke für die Entlastungskammer berücksichtigen.
    Übrigens das berühmte Bild mit der Statue auf dem Schlitten stammt aus dem Alabastersteinbruch von Hatnub. 

    https://egyptsites.wordpress.com/2009/02/12/hatnub-quarries/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hatnub

    Ich fürchte, dass man mit diesem Fund die eingefleischten "Präastronautiker" nicht davon überzeugen kann, dass für den Bau der Pyramiden keine "Hochtechnik" nötig war.  o:)


    Gruß
    Kurti


      
    IrminfriedSteinmetz
  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 7. November #4
    Also die Formulierungen in Überschrift und Text sind schon recht unglücklich, weil sie jeglichen Zweifel ausschließen, was als unwissenschaftlich und anfechtbar gewertet werden kann.

    Ein kluger Trupp von antiken Werkern hätte sicherlich früher oder später Methoden entwickelt, die auf schwierig herzustellende, massige Rampen verzichten könnten.

    Nur geht es in der archäologischen Wissenschaft ja nicht darum, was möglich WÄRE, sondern um den Übereinklang zwischen entdeckten Funden, Überlieferungen im Einklang mit gesundem Menschenverstand, geschichtlicher Entwicklung und damals zur Verfügung stehenden Ressourcen.

    Allzu gern würde ich auch einen Artikel über das Thema verfassen: "Ja! Es stimmt! Sie waren da - und haben vergessen, ihre leergetrunkenen Pfandflaschen wieder mitzunehmen (und das Verglühen ihrer getragenen Raumfahrer-Unterwäsche (alle 2 Wochen 5 Sets) im Orbit hat leider auch nicht ganz geklappt.
    Demnach müsste man sich doch nur auf die Suche nach Überlieferungen in der Weltkultur machen, die vom Himmel herabregnende (bereits getragene) Unterwäsche beschreiben...? ;)

    Es ist nachvollziehbar, dass die Alten Ägypter ein Kombimodell aus verschiedenen Techniken; und teilweise auch aus Rampen oder (kleineren oder grösseren) Rampenabschnitten verwendet haben, um ihre Monumente zu erbauen. Ich bezweifle aber ebenfalls, dass das Auffinden dieser Rampe hartgesottene Zweifler überzeugen wird. Aber schön, dass mit dem Entdecken der Rampe ein weiteres Diskussionsargument geliefert wurde, dass einen klassischen, nachvollziehbaren (von Menschenhand möglichen) Weg des generellen Umgangs mit Materialien, Materialverarbeitung, Materialtransport und Logistik aufzeigt!

    Grüße,

    Steinmetz
    - et facit ut melius vale -
  • Die Archaeolodemagogen haben die Rampe gebaut, weil ihnen die Argumente ausgehen!
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