Was ist das?

Frage
Es ist aus Stahl (oder Eisen), da es magnetisch ist. Das kleine Teil steckte in der größeren Hülse. Dachbodenfund in einem Haus von 1900.

Antworten

  • Hallo Bernd,

    Es könnte sich um Mauerhaken oder ähnliches handeln (ohne Gewähr).

    Grüße,

    Steinmetz
    bernd_

    - BITTE NICHT NACHMACHEN! -

  • Ein Mauerhaken mit Hülse und Kern? Gibt/gab es sowas?
  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 22. August #4
    @Bernd:

    Sind beide Teile hohl?

    Es gibt und gab verschiedenste Arten von Mauerhaken, aber wie gesagt, ohne Gewähr.

    Das ein Teil in das andere passt, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es sich um ein Teil handelte. Dieser Zusammenhang gibt dann erst einmal eher Auskunft über die Machart.
    Es kann natürlich sein Das beides ein Bundle bildet.

    Die Mauerhaken waren jetzt nur eine erste Idee, aber möglicherweise sind es ja auch überdimensionierte spezielle Nähhülsen  ;) .

    Sind Kerbung, bzw. Schlitzung auf beiden Seiten vorhanden, so dass man etwas im rechten Winkel hineinstecken kann?

    Grüße,

    Steinmetz
    bernd_

    - BITTE NICHT NACHMACHEN! -

  • Hallo, danke für Dein Interesse! Das „innere Teil“ ist massiv und steckte relativ fest in der „Hülse“. Ich habe nach dem Fund erst später gemerkt, dass es zwei Teile sind, als diese zufällig auseinander gefallen sind. Habe mal zur Veranschaulichung einem Zahnstocher durchgeschoben. Dann ist das „innere Teil“ bündig, zieht man den Zahnstocher raus, kann da innere ca. 4 cm reinrutschen bzw. reinfallen. Hänge noch mal 3 Fotos dran. Schöne Grüße
  • Hallo Bernd,

    Vielen Dank für die weiteren Infos. Sehr interessant.

    Sieht das innere Teil, das ja massiv ist, danach aus, als wäre es irgendwo abgebrochen?

    Grüße, 

    Steinmetz
    bernd_

    - BITTE NICHT NACHMACHEN! -

  • Kannst Du bitte noch ein paar Angaben zum Fundzusammenhang, also dem Haus, in dem es gefunden wurde, machen? Das könnte eventuell weiterführen.
    bernd_

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  • kurtikurti User
    bearbeitet 22. August #8
    bernd

    Nur mal so als Denkanstoß !   

    Ich hatte mal ein kleines Taschenwerkzeug. In einer Hülse waren drei  Schraubendreher, ein Holzbohrer und ein Spitzdorn, die man auf die Hülse, die als Griff diente, stecken konnte. 

    Angenommen auf der Eisenhülse war vorne über dem Schlitz noch ein Ring mit Schraube, mit der man das spitze Eisen  einerseits innerhalb der Hülse zum Schutz wackelfrei befestigen und andererseits als "Werkzeugspitze" aufsetzen und mit der Schraube wieder befestigen konnte. Die Spitze könnte ja mal länger und spitzer gewesen sein.  

    Jetzt mußt Du nur noch rausbekommen wofür man ein solches Gerät mit Spitze brauchte !?    

    Gruß
    Kurti



     
    bernd_Steinmetz
  • Hallo Steinmetz, ob das eine Bruchfläche ist, will ich nicht beurteilen, auch wg. des Rostes. Gesägt oder geschliffen ist die Fläche nicht. Aber sieh selbst ...
  • bernd_bernd_ User
    bearbeitet 22. August #10
    Angaben zum Fundort: Das Fachwerkhaus steht im Schaumburger Land. Es ist ein Bauernhaus, also Wohnhaus, Stall und Scheune in einem. Außerdem gehörte eine Tischlerei dazu. Es gab auch eine leere Mulitionskiste aus dem zweiten Weltkrieg in der Werkstatt. Die Bewohner waren auch im (Kohle-)Bergbau tätig.
    Ich hoffe Dich jetzt nicht völlig verwirrt zu haben. Alles oben genannte muss natürlich auch überhaupt nix mit dem Teil zutun haben ...
  • Hallo Kurti, Du meist dass es ungefähr so (Foto) als Werkzeug genutzt sein könnte? Da klingelt 🛎 bei mir leider nix ...
  • Natürlich gab es in dem Haus auch Hausschlachtungen (Holzmollen, etc.). Aber ein Schlachterwerkzeug wie Wetzstahl oder Schlagbolzen kann ich darin auch nicht eindeutig erkennen.
  • SteinmetzSteinmetz User
    bearbeitet 23. August #13
    Hallo Bernd,

    kein Problem. Die Informationen bekommt man schon noch bewältigt.  :)

    Die Geschichte des Hauses ist interessant. Allerdings habe ich bisher keine Idee, inwieweit sich die Teile in den Zusammenhang bringen lassen. Ich hatte alternativ auch an eine Türangel gedacht, das passt aber vom Aufbau der Teile her nicht. 
    Kurtis Idee gefällt mir eigentlich ganz gut. Allerdings wäre mir außer einem Wetzstahl auch nichts anderes eingefallen.

    Also bleibt es weiterhin rätselhaft...

    Grüße,

    Steinmetz

    - BITTE NICHT NACHMACHEN! -

  • kurtikurti User
    bearbeitet 24. August #14
    Steinmetz

    Allerdings wäre mir außer einem Wetzstahl auch nichts anderes eingefallen.

    Vorausgesetzt meine Annahme für ein "Taschenwerkzeug" (Reisewerkzeug) stimmt, dann ist es im weitesten Sinn ein "Dornwerkzeug".
    Korbmacher nutzten z.Bsp. so ein Spreizwerkzeug und bei gröberen Flechtzäunen aus Weide hatte ein längeres Werkzeug, wie das Fundstück, eine bessere Hebelwirkung.
    Letztlich bleibt das aber alles  nur Spekulation.  B)

    Korbmacher
    Zaun mit Flechtwerk
    Flechtzaun
    bernd_Steinmetz
  • Könnten das nicht so eine Art Lote sein? Vielleicht ein Set
    bernd_

    Augensucher - Oberpfalz (Gott erhalt`s)

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