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Beste Gesellschaft

Liebe Leser, Ja hier sollte man ueber Archeologie was fragen, aber meine Leidenschaft ist Anthropologie uns es gibt eine gute Verbindung zwieschen Arch. und Anthr.   Meine frage lautet:  welche ist/war die beste Gesellschaft / Kultur.   Vielleicht die Inca? Oder die alte Germanen?  Einmal habe ich behauptet es waren die einfache Banden von Jaeger Sammler, aber hier das Problem waren die Frauen; der Staerkste Mann wollte sie "verwalten".  Hat Jemanden eine "ideale" Gesellschaft entdeckt wo alles sinnvoll geregelt war?  Danke fuer euere Meinung

Antworten

  • Frage der Perspektive.
    Es ist echt prima König zu sein. (Mel Brooks,  Die verückte Geschichte der Welt)
    Irminfried
  • StoneManStoneMan NRW Nordland - Ruhrland - Weites LandUser
    bearbeitet 13. August #3
    Moin,

    roberto schrieb:
    [...] Meine frage lautet: 
    welche ist/war die beste Gesellschaft / Kultur.   Vielleicht die Inca? Oder die alte Germanen?  Einmal habe ich behauptet es waren die einfache Banden von Jaeger Sammler, aber hier das Problem waren die Frauen; der Staerkste Mann wollte sie "verwalten". Hat Jemanden eine "ideale" Gesellschaft entdeckt wo alles sinnvoll geregelt war?
    Ich stimme Maggie mit meinen Worten zu, "Es ist immer eine Frage des Standpunktes".

    Meine Antwort (sind auch Fragen):
    Hätte ich eine solche ideale Gesellschaft entdeckt, wäre dieses "Ideal" konform mit Deinem Ideal?

    Und - ohne Diskriminierung - woher willst Du wissen ob die Frauen der damaligen Jäger und Sammler, mit ihrem Beitrag und Status in der Gruppe, nicht zufrieden waren?

    Ist in der Evolution überhaupt vorgesehen etwas "Ideales" hervorzubringen? Ist nicht von vornherein mittels "Versuch und Irrtum" eine Endlosschleife Probleme zu lösen geplant?

    Wird es je eine ideale Gesellschaft geben - gab es je eine ideale Gesellschaft?

    Zitat: Rudolf Feustel, Technik der Steinzeit (Verlag Hermann Böhlaus, Weimar 1985):
    3.2 Werkzeuggebrauch bei Affen.
    Affen können häufiger als andere Tiere Werkzeuge verwenden. Allerdings reichen die Organe des Affen normalerweise aus, seine natürlichen Lebensbedingungen zu erfüllen. Er hat gewöhnlich keinen Bedarf an Hilfsmitteln.
    Zitat Ende

    Das hört sich doch bereits einigermaßen ideal an, wie ich finde.

    Ist die Entwicklung zum Geräte-herstellenden-Menschen also eine positive? Oder ist diese Entwicklung nur eine Folge von Unzulänglichkeiten, also eine Notlösung?
    Mussten wir gezwungenermaßen anfangen uns mit nicht-eigenen-Geräten auszustatten um zu überleben?
    Wenn vor etwa 3 Mio. Jahren die Trennung Affe - Mensch erfolgte, heißt das nicht auch, dass der Affe  eine solche Entwicklung nicht nötig hatte, da seine natürlichen Werkzeuge ausreichten zu überleben und es noch sind?

    Kann es für uns eigentlich besser werden? Können wir irgendwann die Hände in den Schoß legen und sagen, "Ach ist das ideal hier, nun können wir die Zeit anhalten".

    Gruß

    Jürgen

    Post edited by StoneMan on
    Irminfried

    Ich bin Augensucher.

    Meine Funde werden in den LDAs gemeldet.

  • Danke fuer die Antworten. Ich verstehe die Meinungen und bin auch Einverstanden. Nur ich hoffe das Jemanden sagt "Ich mag die Zivilisation  X   weil...."  u.s.w.    Z.B. ich habe der Eindruck das die Incas eine stabile Gesellschaft gegruendet haben. Ich weiss aber nicht ob eine breite Zufriedenheit damit entstand.
  • MaggieMaggie User
    bearbeitet 13. August #5
    Dann tue ich mal den Gefallen.  Persönlich mag ich die Aborigines sehr, da es keine sozialen Unterschiede gab und somit auch keine sozialen Ränge. Zudem eine sehr friedliche Religion. 
    Post edited by Maggie on
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