Steinkugel 40 mm mit Loch gefunden

VesnaVesna Frankreich User

Hallo, habe am Rande eines Feldes (Frankreich Grenze zu Luxemburg) eine Steinkugel Durchmesser ca 40 mm mit Bohrung/Loch  ca 10mm gefunden, würde mich interessieren wofür sie genutzt wurde. Vor 2 Jahren gab es auch schon einen Beitrag bei dem aber leider keine sinnvolle Antwort dabei war. Vielleicht klappt es ja diesmal 

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  • theo123theo123 User Alter Hase

    Ich denke, das war der Knauf eines Stocks. Nichts vorgeschichtliches.

  • MaggieMaggie User Alter Hase
    bearbeitet: 17. Januar

    Hallo, ich hätte auf eine Kartätschenkugel getippt, wobei mir der Knauf, ob Gehstock oder Zaunapplikation auch gefällt.

    Grüße. 

    Beitrag bearbeitet von Maggie
  • Die Erklärung mit der Kartätschenkugel finde ich auch plausibel. http://kanonen-kugeln.de/kanonenkugeln/kart%C3%A4tschkugeln/

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 18. Januar

    @Heimathirsch

    ....und warum mit Loch ?  Vielleicht für den Airbag damit es nicht so weh tut !? :-D

    Mit Loch wurden Granatenkugeln und Handgranaten gefertigt. Die sahen aber innen so aus und waren aus Gußeisen oder auch Keramik :

    http://www.ingolstadt.de/stadtmuseum/scheuerer/museum/bilder/r-36-012.jpg

    Gruß

    Kurti

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • HuginHugin User Alter Hase

    Hallo,

     

    wenn das eine Kettenkugel war, müsste die zweite noch in der Nähe liegen...

    Gruß,

    Hugin

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 18. Januar

    @Hugin

    Kannst Du das für Mittelbegabte mal erläutern ? =:-O

    Oder meinst Du eine Bola ?

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • theo123theo123 User Alter Hase
    bearbeitet: 18. Januar

    das Loch hat mich auf den :detective: Knauf gebracht

    Beitrag bearbeitet von theo123
  • HuginHugin User Alter Hase

    Na klar,

    zwei mit einer Kette verbundene Kugeln, die gegen Takelage oder "weiche" Ziele eingesetzt worden sind.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonenkugel#Kettenkugeln

    Auf dem Foto ist ja auf der Oberseite noch Rost zu erkennen. Von der anderen Seite ist eine kleinere Bohrung zu erkennen. Ich schätze mal, dass dort mit einem Eisenbolzen das befesteigt war, was in dem 40mm Loch eingesteckt war.

    Also Holzpfosten oder eben z.B. eine Kette.

    @Vesno: kannst Du mal schauen, ob sich noch Metall in der Kugel befindet?

     

    Viele Grüße,

    Hugin

    Maggie
  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 18. Januar

    @Hugin

    Die Ketten-u.Stangenkugeln waren aber aus Eisen !?K:-)

    .........was in dem 40mm Loch eingesteckt war.

    Das Loch ist nur 10 mm, die Kugel hat 40 mm Durchmesser und ist aus Stein. Weil sie aus Stein ist halte ich es für unwahrscheinlich, dass es sich um eine Kettenkugel handelt. Auch der Durchmesser ist etwas dürftig. Was ich bisher gefunden haben bewegt sich um die 70 mm und mehr.

    Take a look at the queen !

    Oder hast Du andere Informationen ?

     

    Gruß

    Kurti

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • MaggieMaggie User Alter Hase

    Das mit dem Stein als Material habe ich wohl überlesen...

  • kurtikurti User Urgestein

    @Maggie

    ....und genau das war der Stein der Weisen ! :-D

     

    Gruß

    Kurti

    Maggie
  • MaggieMaggie User Alter Hase
    kurti schrieb:

    @Maggie

    ....und genau das war der Stein der Weisen ! :-D

     

    Gruß

    Kurti

    Dann schon wieder interessanter.  Täusche ich mich oder gibt es in der Bohrung eine Zweite, mit kleinerem Durchmesser?

  • HuginHugin User Alter Hase

    Genau und auf der Oberseite ist Rost zu sehen --> Reste vom Eisenbolzen, der was immer im Loch gesteckt hat fixiert hat.

  • Ich halte es für nichts Militärisches da die Bohrung mir zu modern aussieht als das man zu diesem Zeitpunkt noch mit Steinkugekn gearbeitet hätte. Eher ein Zierelement was man über einen Eisenbolzen auf zB eine Säule, Zaubpfahl oder so etwas montiert hat. 

  • theo123theo123 User Alter Hase

    image Habe an sowas gedacht

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 19. Januar

    Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass in der größeren Bohrung eine Gewindehülse steckte und durch die kleine Bohrung ein Gewindestift eingeschraubt wurde. Alternativ dazu ein dickere Bolzen oben mit dünnerem Gewindeansatz unten. Das ist aber eigentlich gehoppt wie gesprungen. Das Ganze war dann irgenwo oben drauf ! K:-)

     

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • MaggieMaggie User Alter Hase

    Trotzdem wundere ich mich über den schlechten Zustand.  Das Teil hat doch sehr gelitten. Die genaueren Fundumstände wären intetessant. 

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 20. Januar

    @Maggie

    Auf  dem mittleren Foto sieht man unten links eine ziemlich gerade Kante und das Wort Pflugschar ( Fund am Rande eines Feldes ) drängt sich einem auf !?

    Die braunrote Färbung scheint auch kein Rost zu sein. Der Stein sieht eher marmoriert aus, ähnlich wie beim Spazierstock von theo123 oder dem Möbelknauf ( wäre auch denkbar) aus Granit:

    http://www.ruegensteine.de/out/pictures/generated/product/3/665_665_75/steinknauf-2.2.jpg

    Vielleicht ist das Stück auch so ramponiert weil ein Wutrenter mit seinem Stock wild um sich geschlagen hat. :-D

    Beitrag bearbeitet von kurti
  • Die braunen Streifen sind sicher Eisenerzeinschlüsse im Granit aber auf der Spitze ist (meiner Meinung nach) eindeutig ein Eisentest durch einen Bolzen/Schraube etc

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 21. Januar

    @Eddi123

    @Eddi123

    auf der Spitze ist (meiner Meinung nach) eindeutig ein Eisentest durch einen Bolzen/Schraube etc

    Auf dem dritten Bild ist das Braunrot zwar auch stärker, aber letztlich kann man Rost nicht ausschließen. 

    Den hatte Vesna ja schon erwähnt. Dieser Stein hat aber keine kleinere Durchbohrung wie der von Vesna. 

    Beim betreffenden Stein aus dem Link würde ich eher auf den aufgesteckten Schlußstein einer sogen. Gartenstele tippen. ( faustgroß mit 6 cm ist wohl ein bißchen übertrieben oder eine Kinderfaust ) War mal wieder köstlich unseren alten Schrammel zu erleben. :-D

    Gartenstelen

    https://i.pinimg.com/736x/e7/29/44/e729448ecbc6c10a305db3cbb9063679--zen-meditation-stacked-stones.jpg
    https://i.pinimg.com/736x/af/3c/77/af3c779edc208cce35286b973c815b83.jpg
    Kiste mit Lochsteinen
    http://www.xn--steinfrsleben-1ob.ch/system/files/5288a6/f8342b82c30a000087/w_medium_Individuelles_4_copy.jpg

    Das wäre bei dem Stein von Vesna auch nicht ganz auszuschließen, wenn z.Bsp. etwas als Spitze aufgeschraubt würde.

    Gartenstele mit Metallspitze
    https://i.pinimg.com/736x/23/f5/0a/23f50a57c60c35bf30b91d2f97696ec6--garden-totems-garden-stakes.jpg

    Gruß

    Kurti

     

    Eddi123
    Beitrag bearbeitet von kurti
  • HuginHugin User Alter Hase
    kurti schrieb:

    War mal wieder köstlich unseren alten Schrammel zu erleben. :-D

    Ist das DER Schrammel von Kottan emittelt?

  • VesnaVesna Frankreich User

    Hallo, danke für die Anregungen, habe auch zuerst an einen Knauf gedacht, habe noch paar Fotos gemacht, oben an der Kugel ist Rost zu sehen ( meiner Meinung nach)

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  • VesnaVesna Frankreich User

    P.S Erzeinschlüsse sind möglich da hier früher Eisenerz abgebaut wurde, eigentlich direkt unter dem Feld neben dem ich die Kugel gefunden habe war eine Mine die jetzt geflutet ist

  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 21. Januar

    @Vesna

    Auf dem Foto sieht es so aus, als wäre die kleine Bohrung noch zu !? Wenn ja, dann mußt Du doch feststellen können ob das ein verrosteter Eisenrest ist. Das hilft zwar zur Bestimmung auch nicht weiter, weil man nur grob sagen kann, das die Kugel offensichtlich auf etwas befestigt war.

    Wann wurde denn die Mine geschlossen ? Gibt es vielleicht noch Zeitzeugen ? Wenn ja, dann frag doch mal in der nächsten Ortschaft nach, ob jemand die Kugel mit einem Gegenstand aus der Mine in Verbindung bringen kann.

    Gruß

    Kurti 

    Eddi123
    Beitrag bearbeitet von kurti
  • theo123theo123 User Alter Hase
    bearbeitet: 22. Januar

    Also für mich ist die Sache ziemlich klar: Die Kugel war mit der größeren Bohrung auf einem Stock o.Ä. (wobei sich natürlich nicht sagen läßt, aus welchem Material der "Stock" gewesen ist) oder Zapfen aufgesteckt, durch die kleinere Bohrung (die Roststelle oben dürfte der Rest einer Schraube sein) wurde das Ganze von oben durch eine Schraube fixiert. Ob es sich dabei um einen Spazierstock, ein Werkstück im Zusammenhang mit dem Bergbau oder um ein Dekor irgendeiner sonstigen Sache (Bettpfosten oder was auch immer) gehandelt hat, wird wohl nicht mehr herauszufinden sein.

    Beitrag bearbeitet von theo123
  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 22. Januar

    @theo123

    Ich hatte das ja schon ähnlich mit anderen Worten beschrieben und deshalb hast Du meine volle Zustimmung !!! :-P

    Gruß

    Kurti

    P.S. Bist Du eigentlich mit "Eddi123" verwandt und habt den gleichen Nachnamen oder wollt Ihr nur kundtun, dass Ihr bis drei zählen könnt ? :-D

    Eddi123
    Beitrag bearbeitet von kurti
  • theo123theo123 User Alter Hase

    LetzteresK:-)

     

    kurti schrieb:

    @theo123

    Ich hatte das ja schon ähnlich mit anderen Worten beschrieben und deshalb hast Du meine volle Zustimmung !!! :-P

    Gruß

    Kurti

    P.S. Bist Du eigentlich mit "Eddi123" verwandt und habt den gleichen Nachnamen oder wollt Ihr nur kundtun, dass Ihr bis drei zählen könnt ? :-D

    Eddi123
  • kurtikurti User Urgestein
    bearbeitet: 22. Januar

    @theo123

    Ich wollte das ja auch ursprünglich meinem Nicknamen zufügen, aber ich habe damals kein Symbol für "Finger" auf meiner Tastatur gefunden. :-*>

    Beitrag bearbeitet von kurti
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