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Bruchstück eines Amphibolitbeils

Habe vorgestern im Bereich einer bereits bekannten vorgesch. Fundstelle im oberen Naabtal (Endpaläolithikum/Mesolithikum/Bronzezeit) ein Bruchstück eines glatt beschliffenen Artefakts aus Amphibolit gefunden. Ich halte es für ein bruchstück eines Schuhleistenbeils Typ IIa. Was haltet ihr davon?

Augensucher - Oberpfalz (Gott erhalt`s)

Kommentare

  • bearbeitet October 2014 #2

    Schuhleistenbeil Typ IIa? Meinst du einen Schuhleistenkeil oder etwas moderner ausgedrückt einen Dechsel?  Etwa einen schmalhohen Dechsel? Dieser hat per Def. immer eine plangeschliffene Seite. Wo ist die hier? Die Ansicht aller Seiten würde uns Fachleuten bei der Erstellung einer Expertise sehr helfen. 

    Zynismus ist eine unfreundliche Art, die Wahrheit zu sagen.
    Lillian Hellmann

  • Ja, einen schmalhohen Dechsel meinte ich. Mein Problem ist, dass es nur ein Bruchstück ist und ich eine Seite nicht vorliegen habe. Ich schick mal Ansicht von vorne, von hinten und das, was ich für die plangeschl. Seite halte.

    Augensucher - Oberpfalz (Gott erhalt`s)

  • Ja, einen schmalhohen Dechsel meinte ich. Mein Problem ist, dass es nur ein Bruchstück ist und ich eine Seite nicht vorliegen habe. Ich schick mal Ansicht von vorne, von hinten und das, was ich für die plangeschl. Seite halte.

    Anbei noch eine andere etwas bessere Aufnahme der "plangeschliffenen" Seite. Also wie gesagt, die dieser Seite gegenüberliegende Seite ist abgesplittert, ebenso Schneide und Nacken, wobei m.E. die Schneide rechts (auf diesem Bild) gewesen sein dürfte. Das Bruchstück zeigt auch, soweit beurteilbar, einen Wechsel von queroval ("Schneidenwärts") zu hochoval ("Nackenwärts"). Es ist an den beschliffenen Seite sehr fein geschliffen und poliert.

    Augensucher - Oberpfalz (Gott erhalt`s)

  • Update: Wurde vom Fachmann als Bruchstück eines neolithischen Beiles identifiziertK:-)

    Augensucher - Oberpfalz (Gott erhalt`s)

  • Hallo Theo,

    dann hat sich der Fachmann aber sehr weit aus dem Fenster gelehnt!

    Sicher kann man das Stück als geschliffenes Felsgesteinsartefakt ansprechen aber ob es sich um ein Beil-oder Dechselfragment handelt muss offen bleiben denn um dies feststellen zu können fehlen leider die markanten Stellen.

    Bucentaur

     

     

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