Umgangsformen und Netiquette

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Kommentare

  • Hallo Steinmetz,

    ich denke Deine These ist nicht mit ja oder nein zu beantworten. Zum einen: Wer definiert was Niveaulosigkeit ist? Ich meine jeder hat da ein anderes Empfinden/Erwartungshaltung. Zum anderen was bringt mir das Forum? Wenn ich für mich wirklich interessante Informationen und Meinungen in dem Forum lesen kann, dann bin ich (persönlich) auch bereit eine gewisse Anzahl "dummer" oder "niveauloser" Beiträge zu ertragen. Ich möchte aber deutlich auch anmerken, dass wenn diese Beiträge aus mangelnder Bildung bei vorhandenen Bildungswillen resultieren, man eher sich um den jenigen kümmern sollte als davonlaufen.

    Ein anderer Aspekt ist die Erwartungshaltung, ist das Forum für mich Cliquenersatz oder bin ich in dem Forum aus einem ganz konkreten Grund. Je nach Erwartungshaltung gibt es unterschiedliche Reaktionen.

    Zu guter letzt, ich denke das 17 jährige anders agieren als 50jährige, daher ist neben Toleranz auch der Forenbetreiber gefragt, der seine Mindestmaßstäbe deutlich benennt und somit jedem klar sagt was er zuerwarten bzw. auch selbst einzuhalten hat. Ein Forum von Studenten für Studenten ist etwas anderes als ein Forum in dem sich gestandene Hausfrauen austauschen.
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  • Hallo Steinmetz,

    danke für Deine Antwort! Vierzig Jahre Lebenserfahrung helfen da ein bisschen...

    Ich habe diesen Beitrag geschrieben bevor ich die unsägliche Diskussion unter Funde gesehen habe.

    Als ich dieses Forum durch Zufall gefunden habe, war ich sehr erfreut. Ich denke nur indem wir alle uns darum bemühen dieses Forum zu einem interessanten Ort zu machen, bringen wir es voran. Auch wenn meine Zeit durch Familie und Beruf limitiert ist will ich dazu beitragen. Deswegen auch mein Anstoß für die Rezensionen. Ich kann nichts zu Funden sagen, ich bin als Laie da sehr vorsichtig, aber wenn ich an anderen Stellen beitragen kann, dann freut es mich.
  • bearbeitet October 2012 #6
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  • Hallo Steinmetz,

    ich kann Dir nur das Kompliment zurück geben konstruktiv zu sein. Und ich gebe Dir auch recht "Der Ton macht die Musik".
    Außerdem gibt es - wenn eine gründliche Aussprache notwendig ist, auch die PM.
    Ich bin in sehr, sehr wenig Foren aktiv, weil mir die Art der Auseinandersetzung in vielen Foren (persönlich werden aber nicht in der Sache diskutieren) einfach zuwider ist.

    Du wirst von mir immer ein klares Feedback erwarten können und ich bitte ebenfalls darum. Aber im Handorakel der Weltklugheit hat ein spanischer Höfling auch geschrieben " Nimm nicht alles zu Deinem Herzen, was Dir andere (Wohlmeinende) daran legen."

    Ich sehe bei den Disskussionen die ich bisher gelesen habe (Ausnahme alternative Theorien) nicht den Gegensatz Laie/Fachmann sondern würde die Probleme eher in der Persönlichkeit suchen. Schau, der "Einsame Schütz" ist Archäologe und ich erlebe ihn als konstruktiv und nicht überheblich.

    Was die Länge angeht, so ist dieses Argument nicht nachvollziehbar. wer sich für Archäologie interessiert liest doch sicherlich auch Fachbücher von mehreren hundert Seiten....

    Einen schönen Abend wünscht

    Tarkan
  • bearbeitet October 2012 #8
    Steinmetz schrieb:

    ...[color=] Für mich ist das Forum auch ein wichtiger Ort kulturellen Austauschs, an dem ich nicht nur über Kultur reden, sondern auch Kultur leben will[/color] (Gesprächskultur und funktionierendes Miteinander).
    Fakt ist aber auch: Ich arbeite mich gerne in ein Thema ein und lese gerne viel dazu auch von anderen. Ich fühle mich auch dann gut unterhalten, wenn "vom anderen" etwas kommt, das nicht z.B. zwischen "Tür und Angel" angesiedelt ist.

    ...
    Das ist die Kompetenz, die ich mir auch von anderen wünsche: Mir "vernünftig" rückmeldend sagen zu können, wie ich auf sie mit meinem Verhalten wirke. Dann haben sie auch die Chance, dass ich versuche, mich auf sie zuzubewegen und mich auf allgemein bestehende "Trends" einzustellen.

    ... finde es eigentlich gut, wenn Menschen ehrlich sind.


    Hallo Steinmetz,

    ich möchte Deinen Beitrag nutzen um einmal ehrlich und kommunikativ zu sein.

    Für mich ist das Forum, besonders die Fragen zu Funden, ein wichtiger Ort um über FAKTEN zu reden. Da zur Erstellung von Expertisen in diesem Bereich eine "Grundkompetenz" in Form von Materialkenntniss nötig ist, stört es sehr, wenn dort "kommunikative Plaudereien" -ohne Mehrwert- ausgetragen werden.

    Warum denkt eigentlich jeder TerraX-Zuschauer, dass er Ahnung von Vorgeschichte hat? Ich maße mir auch nicht an in der Theaterpädagogik mitzureden!

    Du wirkst mit Deinem Verhalten eben wie ein Heimathirsch. Es geht hier eben nicht nur um ein Hobby. Wieviele Hobbyzahnärzte, Hobbypolizisten und Hobbyrechtsanwälte kennst Du?

    Es gibt keinen Konflikt zwischen Archäologen und Laien. Sehr viele Autodidakten haben einen höheren Wissensstand als manch Fachwissenschaftler. Hier geht es darum, dass viele Leute von Sachen reden, von denen sie nichts verstehen. Diese potenzieren sich eben in Foren.

    Auch wenn ein Facharchäologe ein Gr0ßsteingrab aufgrund der Nichteintragung auf einer britischen Hompage ausschließt >:), ist das für mich einfach nur zum>:(

    So, jetzt war ich kommunikativ, freundlich und konstruktiv.

    Jetzt würde ich mir wünschen, dass Informationssuchende nicht mehr mit Plaudereien, sondern mit Fakten -gerne auch in langatmiger Form- bedacht werden. Das Unterforum firmiert ja unter "Informationssuche".

    Alternativ könnte ja eine Kategorie "Snoezelen-Plauderecke" eingeführt werden.


    Lyrische Grüße 8)


    Wo ist übrigens die Abstimmung?
  • Hallo Düsendiskus,

    ohne mich in Deine Diskussion mit Steinmetz dauerhaft einklinken zu wollen:

    Du schreibst:

    "Für mich ist das Forum, besonders die Fragen zu Funden, ein wichtiger Ort um über FAKTEN zu reden. Da zur Erstellung von Expertisen in diesem Bereich eine "Grundkompetenz" in Form von Materialkenntniss nötig ist, stört es sehr, wenn dort "kommunikative Plaudereien" - ohne Mehrwert- ausgetragen werden."

    Wenn ich dann Dein Statement:

    "Die Herkunft des Amphibolits aus Böhmen? Das ist auch nicht mehr so ganz neu. Außerdem gibt es andere Vorkommen, die Böhmenthese ist doch etwas in die Jahre gekommen."

    daran messe, dann fehlt mir genau das was Du sagst FAKTEN. Konfusius hat das mit seinen Verweisen in der selben Diskussion sehr gut gemacht. Hier wäre die klare Nennung, wer hat wo, was publiziert was Deine Aussage stützt, dass was ich erwarten tue. Verzeih, aber ansonsten ist es auch nur "kommunikative Plaudereien".

    Ich will hier jetzt keinen Forenwar beginnen oder steinmetz reinwaschen, aber das oben gesagte fiel mir auf.

    Mein Vorschlag: diskutiert Euere persönlichen Differenzen per PM ohne das Dritte (wie ich) sich draufklinken können. Ich habe das Gefühl, Eurer Zwist hat Historie. So könnt Ihr offen reden und es bleibt für Euch beide Gesichtswahrend, selbst wenn es hitziger wird (persönliche Angriffe sollten trotzdem unterbleiben - sie helfen nicht zu einer konstruktiven Lösung zu gelangen).

    So sollte ich Dich mit meinen Zeilen verletzt haben, war das nicht beabsichtigt.

    Einen schönen "Tag der deutschen Einheit" wünscht

    Tarkan
  • Das ist dann wohl der dritte Chat in dem es darum geht, wer denn jetzt daran Schuld ist, dass hier wenig seriös diskutiert wird!?!
    Die Meisten Beiträge wiederholen sich und ich lese auch schon gar nicht mehr alles, das dauert mir viel zu lange und der Erkenntnisgewinn geht gegen 0...
    Zum Thema Laien, Ehrenamtliche und Archäologen:
    Ich kann Bundesligamanager noch so oft spielen und die Kicker auswendig kennen, ich bin doch kein Bundestrainer…
    Wirklich archäologische Themen habe ich hier auch kaum gefunden: bei „denen“ geht es eher um neuere Forschung. Etwa die Datierung eines Fundplatzes! Dabei ist das eventuell wichtig welche Vergleichsfunde/-befunde kann der Autor vorweisen, nach welcher Literatur wurden Kleinfunde, Keramik, Glas etc. bestimmt, ist die dazu herangezogene Monographie noch aktuell!?
    Da würde ich mich liebend gerne einbringen (soweit dies meine Fachkenntnisse zulassen), aber nicht dazu warum Person A viel ignoranter ist als Person B und welcher Threat hier offen bleiben darf und welcher nicht!
    ...
  • Tarkan schrieb:

    ..
    daran messe, dann fehlt mir genau das was Du sagst FAKTEN. Konfusius hat das mit seinen Verweisen in der selben Diskussion sehr gut gemacht. Hier wäre die klare Nennung, wer hat wo, was publiziert was Deine Aussage stützt, dass was ich erwarten tue. Verzeih, aber ansonsten ist es auch nur "kommunikative Plaudereien".
    ...

    Es ging im Thread um Material aus Hessen. Das stammt oft aus lokalen Vorkommen. Kannst Du hier schauen:

    Kegler-Graiewski, Nicole (2007) Beile - Äxte - Mahlsteine. Zur Rohmaterialversorgung im Jung- und Spätneolithikum Nordhessens. Dissertation, Universität zu Köln.

    Da steht übrigens nichts von Endneolithischen Dechseln drin. Die sind nämlich auf die LBK und SBK begrenzt.

    Verzeih mir, aber es ist immer das gleich Spiel und langsam hängt es mir zum Halse raus.
  • MrGriffith schrieb:

    Die Meisten Beiträge wiederholen sich und ich lese auch schon gar nicht mehr alles, das dauert mir viel zu lange und der Erkenntnisgewinn geht gegen 0...

    So geht es mir auch.
  • a.brunna.brunn Halle (Saale)Admin
    Hallo zusammen,

    damit sind wir also beim eigentlichen Thema: Für wen ist dieses Forum, was erwarten/versprechen sich die Teilnehmer davon?
    Wie es scheint, ist das größte Problem des Forums der Umstand, dass es sich nicht gezielt und ausschließlich an die eine oder andere Zielgruppe richtet.

    Da bleibt es eigentlich zwangsläufig nicht aus, dass sich die Fachwissenschaftler von »ahnungslosen Laien« und Alternativtheoretikern abgestoßen fühlen und umgekehrt diejenigen, die einfach nur das Thema Archäologie spannend finden und sich darüber austauschen möchten durch »arrogante Archäologen« vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn ihnen vorgehalten wird, sie mögen doch bitte erst mal die aktuelle Fachliteratur lesen, bevor sie sich zu Wort melden.

    Wäre es nicht viel gewinnbringender, wenn man einfach mal versucht, die jeweils anderen Teilnehmer zu respektieren, ihre Anliegen und Äußerungen ernst zu nehmen und sich in einem gesitteten Umgangston damit auseinanderzusetzen?

    Wir können ja auch gerne eine dedizierte Sektion für Fachwissenschaftler einrichten - aber: Würden dort wirklich so viel mehr fachliche Diskussionen auf hohem Niveau laufen?
    Aufgrund der Erfahrung mit der inzwischen seit 16 Jahren bestehenden Mailingliste ARCH-DE (die immerhin ca. 300 Teilnehmer hat, von denen ein Großteil beruflich in der Archäologie tätig ist), würde ich das eher bezweifeln. Die Mailingliste wird hauptsächlich zur Verbreitung von Infos über Kongresse oder Anfragen nach Literatur oder Parallelfunden / -befunden genutzt, eher weniger für wirkliche Diskussionen.
    Eine dedizierte Fach-Archäologen-Sektion würde übrigens eine Moderation benötigen, die entsprechend unqualifizierte Beiträge umgehend entfernt. Meldet sich hier jemand freiwillig?

    Nur noch kurz zu den Bemerkungen von Duesendiskus zur Sektion »Funde«:
    Duesendiskus schrieb:
    Da zur Erstellung von Expertisen in diesem Bereich eine "Grundkompetenz" in Form von Materialkenntniss nötig ist, stört es sehr, wenn dort "kommunikative Plaudereien" -ohne Mehrwert- ausgetragen werden.

    Gerade die Erstellung quasi »amtlicher Expertisen« ist nicht das Ziel dieses Forums. Es soll kein Dienstleistungsbetrieb zur Bestimmung von Funden sein, das würdest Du sicherlich auch nicht gut heißen. Willkommen sind Informationen und Wortmeldungen, die dem Anfragenden weiterhelfen - und sei es nur der Hinweis »Schau in den Fundberichten XY, Jahrgang Z nach, dort erfährst Du mehr«. Das ist jedenfalls hilfreicher als eine Bemerkung à la »Du hast ja eh keine Ahnung, Du oller Heimathirsch« oder ein Beitrag der nur aus drei Fragezeichen oder einem Smiley besteht.
    Duesendiskus schrieb:
    Du wirkst mit Deinem Verhalten eben wie ein Heimathirsch. Es geht hier eben nicht nur um ein Hobby.

    Nicht nur, aber auch. Was würden »die Archäologen« ohne »die Heimathirsche« machen? Wie viel ärmer wäre unsere Kenntnis von der Vor- und Frühgeschichte ohne die Enthusiasten?

    Mit besten Grüßen,
    Andreas Brunn

    www.archaeologie-online.de

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  • Hallo,

    es wurde angesprochen, das bei den Diskussionen nicht klar ist wer welche Fachkompetenz hat, bzw. allgemein, dass man über denjenigen zuwenig weiß um seine Beiträge einordnen zu können.

    Ich kenne das aus einem anderen Forum. Dort wird das wie folgt gelöst:

    Jeder muß ein aussagekräftiges Profil haben und Neue müssen sich hinreichend aussagekräftig vorstellen (dafür gibt es einen eigenen Thread. Nutzer ohne aussagekräftiges Profil werden nach einmaliger Aufforderung zur Nachbesserung durch den Moderator, bei Nichterfüllung vom Admin gesperrt. Es gibt also ein Vier-Augen_prinzip, dass Willkür effektiv ausschließt.

    Ich habe deswegen eben mein Profil aktuallisiert und unter Interessen etwas mehr über mich geschrieben. Ggf. wäre es sinnvoll, dafür im Profil ein anderes Feld z.B. "Vorstellung" vorzusehen.
  • Hallo Düsendiskus,

    danke für die Quelle. Ich werde erstmal lesen...

    Viele Grüße

    Tarkan
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  • @Tarkan

    Wer garantiert mir aber, dass diese Angaben der Wahrheit entsprechen? Ich habe schon genug Luft und Raumfahrtingenieure in diversen Foren gesehen, die im Gespräch nicht mal wussten was binomische Formeln sind.

    Und wir hatten ja auch schon festgestellt, dass dieses Forum auch für Laien interessant sein soll. Was auch ich begrüßen würde, denn ich denke selbst jemand der früher mal vom Fach war wird irgendwann zum Laien, wenn er sich nicht weiter mit der Materie beschäftigt. Ich sehe es zumindest an mir, da ich beruflich garnichts mehr mit Archäologie zu tun habe, schwindet vieles was man früher noch aus dem FF kannte und "Neuigkeiten" stehen im Spiegel und in der AiD.
  • astrofratz schrieb:
    Und wir hatten ja auch schon festgestellt, dass dieses Forum auch für Laien interessant sein soll.
    Zumindest war es lange Jahre der Fall.
    Aber wenn ich jetzt sehe,wie manche Leute,die anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen haben,andere runterputzen,vergeht es allen Neuzugängen sich intensiver mit dem Forum zu beschäftigen.
    Da sollten sich die Herren Moderatoren bzw. Admins einmal überlegen ob es nicht sinnvoller wäre,sich von solchen Störenfrieden zu trennen.
    Letztendlich lebt ein Forum von Beiträgen vieler User und nicht von den Streitereien einiger Leute!
    Wäre schade,wenn dieses Forum wegen ein paar einzelnen Leuten,die es anscheinend darauf anlegen,den Bach runter geht.
  • Hallo Astrofratz,

    mir geht es nicht darum Laien auszusondern, sondern darum das für jeden Leser besser einschätzbar wird was er von einer Meinungsäußerung halten kann.

    Ein aussagefähiges Profil, ist mehr als zu sagen ob man vom Fach ist. Hierin wird deutlich in welchem Maße und auf welcher Basis derjenige sich mit dem Thema befasst.

    Leider gibt zur Zeit das Feld "Interessen" nur einen sehr kurzen Text her. Mein längerer Text wurde heute abgeschnitten.

    Was die Frage der Wahrheit angeht so halte ich persönlich es ersteinmal mit dem Grundsatz des Vertrauens und wenn offenkundige Zweifel aufkommen, können Nachweise verlangt werden. Der User hat das recht diese zu verweigern und der Admin/Moderator haben das Recht ohne weitere Ankündigung zu sperren.

    Das von mir angeführte Forum ist eines das sich um militärische Themen dreht, dort wird sehr schnell klar ob das ein aktiver Soldat sein kann oder gar ein Offizier. In der Archäologie ist das ähnlich deutlich.
  • a.brunn schrieb:
    ..
    Nur noch kurz zu den Bemerkungen von Duesendiskus zur Sektion »Funde«:
    Duesendiskus schrieb:
    Da zur Erstellung von Expertisen in diesem Bereich eine "Grundkompetenz" in Form von Materialkenntniss nötig ist, stört es sehr, wenn dort "kommunikative Plaudereien" -ohne Mehrwert- ausgetragen werden.

    Gerade die Erstellung quasi »amtlicher Expertisen« ist nicht das Ziel dieses Forums. Es soll kein Dienstleistungsbetrieb zur Bestimmung von Funden sein, das würdest Du sicherlich auch nicht gut heißen. Willkommen sind Informationen und Wortmeldungen, die dem Anfragenden weiterhelfen - und sei es nur der Hinweis »Schau in den Fundberichten XY, Jahrgang Z nach, dort erfährst Du mehr«. Das ist jedenfalls hilfreicher als eine Bemerkung à la »Du hast ja eh keine Ahnung, Du oller Heimathirsch« oder ein Beitrag der nur aus drei Fragezeichen oder einem Smiley besteht.

    ....


    @a.brunn

    Hallo,

    Von amtlichen Expertisen sprach ich nicht. Die Sektion "Funde und Information" bringt die meisten Themen hervor. Wenn dort nur oberflächliche -und noch dazu oft falsche- Angaben gemacht werden sollen, dann wäre es doch konsequent, die Sektionen zu schließen.
    Ich finde, dass das die einzige Sektion im Forum ist, welche mit Archäologie zu tun hat. Außerdem ist es die einzige, die Erkenntnisszuwachs bringt. Nämlich in Form von Materialkenntnis. Wie es um die Vermittlung dieser in der Uni ausschaut: G_G, soll jeder selbst entscheiden. Es wird oft vergessen, dass die Funde/Befunde (auch wenn es hier keine geschlossenen, sondern Einzelfunde sind) die Quellen sind. Wenn man sie nicht interpretieren/ansprechen kann: na ja, dann hat man eben den Beruf verfehlt.

    Nochmal, es geht hier nicht darum Laien fachlich zu diskreditieren. Es gibt, wie ich schon mehrfach gesagt habe, einige Laien, die "Fach"wissenschaftlern über sind.

    Es geht mir darum, dass einfach nicht falsche Tatsachen gepostet -und toleriert- werden. Wenn man es anspricht geht der übliche Zauber los.

    Grüße









  • charly2008charly2008 User
    bearbeitet October 2012 #24
    Hallo,

    Mir ist aufgefallen das viele Threads, anfangs mit einer sachlichen Diskussion beginnen und dann immer mehr in die Nivaulosigkeit abrutschen, manchmal bis auf Stammtischniveau. Mit Nivaulosigkeit meine ich, die persönliche Herabwürdigung, Beschimpfung, Verunglimpfung, Beleidigung und Lächerlichmachung und die Rechthaberei von Diskussionsteilnehmern. Mir ist auch aufgefallen, das dieses „abrutschen“ oft von den selben Forumsmitgliedern verursacht wird.

    Ich habe einige Jahre als ehrenamtlicher Helfer an Grabungen teilgenommen und ich habe versucht mir ein bisschen Hintergrundwissen anzueignen. Ich betrachte mich immer noch als interessierten Laien und würde mich nicht an Diskussionen beteiligen, die Dinge behandeln, von denen ich keine Ahnung habe. Ich kann eine Meinung zu einem bestimmten Thema haben wenn ich etwas darüber gelesen oder gesehen oder Erfahrung habe, aber wenn ich eine Behauptung in den Raum stelle, muss ich sie auch mit den entsprechenden Fakten belegen können.

    Ich kann sagen, das ich zu einem bestimmten Thema in dieser oder jener Publikation
    einen Sachverhalt zu diesem Thema gelesen habe. Ein anderer kann mir entgegnen in einer anderen Publikation wird dieser Sachverhalt aber ganz anders bewertet.

    Damit hätte ich die Möglichkeit an der entsprechenden Quelle nachzulesen und zu vergleichen und meine Meinung eventuell zu ändern oder weitere Belege für meine Meinung zu finden. Das würde ich unter einer sachlichen Diskussion oder einem sachlichen Streit verstehen.

    Mir sind alle diese selbsternannten Spezialisten und Experten ein Graus. Wenn ich mich zu einem speziellen Thema äußere, muss ich auch sagen können, worauf sich meine Aussage ,Behauptung oder Meinung begründet. Damit zeige ich auch das ich mich ernsthaft mit einem Thema auseinandergesetzt habe und erhalte den Respekt der mir gebührt. Auch Laien können sich in wissenschaftlicher Weise an ein bestimmtes Thema annähern z.B durch ein Quellenstudium, wenn sie ernsthaft daran interessiert sind. Wenn ich keine Ahnung von einem Thema habe darf ich aber Fragen stellen und ernsthafte und höfliche Antworten erwarten die mir eventuell zum Einstieg in ein Thema verhelfen. Das würde das Niveau des Forums erhöhen und das sollte das Ziel der Forumsbetreiber sein.

    In einer solchen Diskussion würde ich die Chance sehen, das sich auch Fachleute aus der Archäologie einbringen würden.

    Noch eine Anmerkung:

    Ich bin Mitglied in einem englischsprachigen Forum, das Mitglieder aus allen Teilen der Welt hat. Das Forum beschäftigt sich mit 3D-Techniken in einem speziellen Programm. Die Mitglieder bestehen aus Hobbiisten, Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis aus den Bereichen Architektur Technik und vielen anderen die sich einbringen um zu helfen und gegenseitig am Wissen des Anderen teilhaben zu lassen.

    Der Umgangston der Mitglieder untereinander ist höflich und zuvorkommend. Wenn eine Frage gestellt wird versucht man diese zu beantworten oder man
    verweist ihn höflich auf den Thread in dem dieses Thema vielleicht schon behandelt wurde, ohne Häme oder Herablassung. Denn man weiss das jeder mal unten angefangen hat.

    Gruß

    Karlheinz
    Post edited by charly2008 on
  • a.brunna.brunn Halle (Saale)Admin
    Hallo wak,
    Duesendiskus schrieb:
    Von amtlichen Expertisen sprach ich nicht. Die Sektion "Funde und Information" bringt die meisten Themen hervor. Wenn dort nur oberflächliche -und noch dazu oft falsche- Angaben gemacht werden sollen, dann wäre es doch konsequent, die Sektionen zu schließen.

    Es sollen nicht oberflächliche oder falsche Angaben gemacht werden, aber es ist eben ein offenes Forum, in dem jeder seine Meinung dazu sagen darf. Dadurch kann es passieren, dass hier auch Aussagen stehen, die wissenschaftlich nicht korrekt sind. Dessen sollte sich aber jeder bewusst sein, der ein offenes Forum aufsucht - dass ebene keine »amtlichen Expertisen« zu erwarten sind. Wollte man sicherstellen, dass nur »korrekte« Fundansprachen erfolgen, dürfte man es nicht in Form eines Forums machen, sondern in Form einer redaktionell betreuten »Briefkastenonkel-Ecke«. Abgesehen davon gibt es auch Fälle, in denen man durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann, was genau »korrekt« ist.
    Duesendiskus schrieb:
    Es geht mir darum, dass einfach nicht falsche Tatsachen gepostet -und toleriert- werden. Wenn man es anspricht geht der übliche Zauber los.

    Nicht vergessen: Der Ton macht die Musik.

    Grüße,

    Mit besten Grüßen,
    Andreas Brunn

    www.archaeologie-online.de

  • @a.brunn (Administration)

    Hallo Andreas,

    deine beiden Beiträge in diesem Thread habe ich wirklich mit Erleichterung gelesen. Ich denke es ist wichtig, dass die Administration eine offene Einstellung zu den Forums-Teilnehmern hat, egal welcher Couleur.

    Es kann ja nicht jeder der sich für Archäologie interessiert die Fachkenntnisse von Profis haben - aber für wen mühen sich die Fachleute denn ab? Es müsste sie doch erfreuen wenn das Interesse an ihrem Arbeitsgebiet groß ist. Und was ist so schlimm an merkwürdigen Theorien?:D

    Da muß man halt mal dagegenhalten:)

    Gruß an die Forumsleitung

    Kinifix
  • bearbeitet October 2012 #27
    Der Nutzer und alle zugehörigen Inhalte wurden gelöscht.
    - et facit ut melius vale -
  • a.brunna.brunn Halle (Saale)Admin
    Hallo Vinzenz,

    ich habe nicht die leiseste Ahnung.
    Ich hab die Umfrage von Anfang an nicht gesehen.

    Grüße

    Mit besten Grüßen,
    Andreas Brunn

    www.archaeologie-online.de

  • a.brunna.brunn Halle (Saale)Admin
    Hallo Kinifix,
    Kinifix schrieb:
    Es kann ja nicht jeder der sich für Archäologie interessiert die Fachkenntnisse von Profis haben - aber für wen mühen sich die Fachleute denn ab?
    Was meinst Du jetzt mit »abmühen« ?
    Damit, Beiträge in einem Forum zu schreiben?
    Kinifix schrieb:
    Und was ist so schlimm an merkwürdigen Theorien?:D

    Merkwürdige Theorien an sich sind m.E. nicht schlimm. Schlimm ist es nur, wenn sie sich verselbständigen und zu dogmatischen Glaubensbekenntnissen werden, deren Vertreter mit missionarischem Eifer versuchen, alle Welt zu bekehren und dann laut »Verschwörung« und »Zensur« schreien, wenn sie merken, dass ihre Bemühungen nicht fruchten.

    Gruß,

    Mit besten Grüßen,
    Andreas Brunn

    www.archaeologie-online.de

  • @a.brunn

    Hallo,

    mit "abmühen" meine ich generell die Arbeit von Archäologen und nicht die "Mühe" hier im Forum was zu schreiben.

    Merkwürdige Theorien sind eben merkwürdig - was willst du?? Möchtest du nur Dinge hören oder lesen die den Lehrbüchern entsprechen? Dann wirst du nie etwas NEUES erfahren.

    Die Dynamik der Erforschung unserer Geschichte ist gewiss in letzter Zeit nicht den Archäologen zu verdanken. Die sind (brutal ausgedrückt) nur noch Buchhalter von Tonscherben.

    Was uns Erkenntnisse gebracht hat sind die Gen-Forscher, die Sprachforscher, die Pollenanalytiker, die Anthropologen, die Klimaforscher, die Computerspezialisten (3-D), die Statistiker (Blutgruppenanalysen), die Physiker, die Chemiker usw. usf.

    Und die sind längst nicht mehr die "Hilfstruppen" der Archäologen. Wenn wir heute mehr über die Lebensbedingungen, die klimatischen Gegebenheiten, die Wanderungsbewegungen, die Handelsbeziehungen usw. wissen, dann ist das NICHT den Archäologen zu verdanken.

    Die sollten aber mal realisieren, dass sie für die Allgemeinheit arbeiten und deshalb der Allgemeinheit auch ihre Kenntnisse und Erkenntnisse zur Verfügung stellen.
    Archäologie ist kein Selbstzweck für im Boden grabende Fans von alten Zeiten.

    Dazu gehört auch, sich mit Theorien auseinanderzusetzen. Mögen sie auch seltsam sein. Denn auf welch tönernen Füßen die Weltbilder der Archäologen stehen, zeigt sich zum Beispiel bei Göbekli Tepe und bei der neu entdeckten Höhle in Südfrankreich (Name ist mir grad entfallen).

    Was in der gesamten Wissenschaft gilt, gilt auch für die Archäologen: Sich selbst ständig zu hinterfragen und neue Methoden, Verfahren und Theorien in ihre Betrachtungen einzubeziehen.

    Gruß Kinifix






  • Hi Kinifix,

    ich stimme deinem Beitrag zu.

    :db::db::db:
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