Stein anthrazit mit Stoßspitze

Hallo zusammen,

das ist mein erster Beitrag hier im Forum und würde mich sehr über antworten freuen.

Ein Arbeitskollege hat einen Stein gefunden (GM-Hütte) der aussieht wie ein Werkzeug. Bei einer Erweiterung der Terrasse wurde dieser Stein in 30 cm Tiefe gefunden. Ursprünglich war an dieser Stelle ein Bach, der aber bei dem Siedlungsbau verlegt und der Bach zugeschüttet wurde.

Er ist 6 cm lang und 3 cm hoch. Die Farbe ist anthrazit.
Es sieht so aus, als wenn der Stein mechanisch bearbeitet wurde und an der schmalen Spitze sind Stoßspuren.
Um den Stein geht eine Art Riefe (360 Grad).
Vorne an der Stoßspitze ist eine Kerbe 1cm mal 1 cm mit einer flachen Fläche.

Vielleicht kann ja jemand etwas zu dem Stein sagen.


Gruß Simmsens

Kommentare

  • Hallo!

    Schöner Stein! Mehr aber auch nicht!
    Ein sehr schöner Flußkiesel, an der Längsachse gerollt und dadurch sehr glatt geschliffen. Das ist definitiv kein Werkzeug, aber sehr hübsch anzusehen!

    Gruß

    Melchior
  • Auch Hallo (Und herzlich willkommen im Forum edi.simmsens),G_G

    Zitat Melchior: " Schöner Stein! Mehr aber auch nicht! "

    Da würde ich mal widersprechen wollen. Wie immer ist natürlich auf Fotos sauschwer bis unmöglich irgendetwas Aussagefähiges zu erkennen bzw. zu verifizieren. Insofern sind meine nachfolgenden Äußerungen unter schwerem Vorbehalt zu verstehen:

    Ja, schön schwarz ist der Stein. Aber anscheinend nur außen. Darunter scheint er körnig und sandfarben zu sein. Insofern würde ich erst einmal denken (bitte nicht falsch verstehen), dass das ein mit Schuhcreme eingeschmierter Sandsteinbrocken ist. >:)
    Alternativ dazu könnte der Sandstein aber auch (lange) in einer Räucherkammer gehangen haben (etwa als Gegengewicht für ne echte Wiener), eine Weile im Feuer gelegen haben, oder mit Absicht brüniert worden sein – also in Öl/Fett gelegt und angebrannt worden sein.

    Andererseits hat Magnetit (rel. hart, schwer, schwarz glänzend) aber auch manchmal solche helleren Einlagen und "Verwerfungen", könnte es also eventuell auch sein.

    Die flache breite Nut am Äquator sieht ziemlich künstlich entstanden aus. Sie könnte der Aufnahme eines Bandes / Riemens / Lederriemens o.ä. gedient haben. Das könnte wiederum auf die Verwendung als Gewicht (Räucherkammer, Vogelfalle, o.ä.) hinweisen – oder der Stein könnte auch als Wurfgeschoß gedient haben (Ähnlich einer Bola; Schleuderstein). Letzteres scheint mir auch durch die flache Stelle gestützt zu werden, die mir ein unerwünschter Abschlag zu sein scheint. Der Stein könnte somit vielleicht auch Bestandteil einer Waffe zur Hasen-/Kleintier-/Vogeljagd gewesen sein.

    Fazit: Ich würde mal in einem Museum für Ur-/ Frühgeschichte nachfragen – persönlich und mit Stein. K:-)

    Ob meine Aussagen was helfen, weiß ich nicht.

    Trotzdem beste Forschergrüße
    von Paulus7 O:-)
  • ÄÄÄÄHHMMM... Paulus7a, GEHTS NOCH?!?!?

    Noch nie nen Stein gesehn???

    Ums mal zu Erläutern: Dein mit Schuhcreme beschmierter und lipgloss verzierter Sandsteinbrocken ist nur ein verfluchter Stein!

    Der Sandstein der für dich da durchschimmert ist LEHM! Das sind LEHManhaftungen! Der Stein wurde im Boden gefunden und ist nicht bis in alle Rillen sauber! Er ist dreckig! Das zum Thema Schuhcreme...>:(

    Dieser Stein hat eine schön schwarz glänzende Oberfläche, weil er aus schwarzem, sehr feinkörnigem Gestein besteht! Ruß oder was auch immer würde niemals so glänzenG_G
    Für Wurfgeschosse würde man einen weniger unförmigen Stein nehmen, man will ja auch treffen. Zudem wieveil hundert mal soll er denn benutzt worden sein, damit sich da ne Rille bildet??:-?

    Also, Werkzeuge brauchen eine handhabbare Größe. Wenn so irgendwo verbaut sind nimmt man steine die eine gute Form für die Verwendung haben, Hammerförmig etc.
    Dieses Ding is mal so gar nix davon und ein Stein! Ein einfacher Stein!

    Also, guter Rat: Weg ins Museum ist zu weit, keine menschliche Verwendung erkennbar. Aufn Schrank legen oder ein Teelicht draufkleben und dran erfreuen:)

    Gruß

    Melchior

  • Moin Melchior, G_G

    Zitat Melchior: " Das sind LEHManhaftungen! "

    Kann durchaus sein. Muss aber nicht. Deshalb der Vorbehalt.

    Zitat Melchior: " Ruß oder was auch immer würde niemals so glänzen "

    Hab ich was von Ruß gesagt? In alten Räucherkammern bildet sich manchmal eine schwarzglänzende steinharte (manchmal elend stinkende) "Teer"schicht. Was das genau ist, weiß ich nicht, aber hart, schwarz und glänzend ist es – genau wie der Stein.
    Sowas war gemeint – NICHT Ruß. >:)

    Zitat Melchior: " … damit sich da ne Rille bildet?? "

    Die Rille/Nut wurde natürlich vorher extra reingeschliffen, damit der Strick zum Schleudern nicht abrutschen kann.
    Mit der Form des Steines pflichte ich Dir bei – die spricht eigentlich dagegen. Dafür ist aber hierzulande die glänzende schwarze Farbe (Wiedererkennungswert und leichteres Wiederfinden) goldwert.

    Zitat Melchior: " … keine menschliche Verwendung erkennbar. "

    Die Äquatornut deutet schon an, dass die da jemand mit Fleiß und Absicht reingearbeitet hat. Ansonsten ginge sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht – wenn auch teilweise ungleichmäßig – ringsherum.
    Da sowas aber einen Haufen Arbeit macht, ist es durchaus verständlich, wenn das Schleifverfahren vom Schleifer etwas abgekürzt wurde. Frei nach dem Motto: Hält und gut und Schluss/fertig.

    Und wenn man mal ins Museum geht, schadet das nicht – Fragen kostet bekanntlich nicht allzu viel. K:-)
    Was solls also? (Oder gönnst Du dem Museum den Besucher nicht?)


    Gruß Paulus7 O:-)
  • Moin Moin,

    Edi. ich gehe mit Melchior conform, und denke auch, daß es sich hierbei um einen, wenn auch eigenartig geformten Stein handelt.
    Die schmale Taille ist sicher durch leichte Materialunterschiede und damit unterschiedlicher Abwitterung zu erklären.
    Im "vorderen" schmalen Bereich sieht man auch gut eine schmale Quarzlinie. Das Grundgestein, aus dem dieser Kiesel entstand ist von Störungen durchzogen und platzt und errodiert an den unmöglichsten Stellen.

    Die "Räucherkammerrußteerstinkeschicht:-D" kannst Du leicht durch Kratzen bestätigen oder verneinen. Dann noch vorhandene organische Stoffe im Stinketeer sollten auch bei Erhitzung wieder Düfte von sich geben.
    Aber wie gesagt, ich würde das aus der Ferne gesehen schon ausschließen.

    off Topic: @ Paulus7a... Thüringen war bedeutend größer (kleiner geht ja kaum...:D ) belies Dich mal...:P:-P

    Gruß
    Irminfried
  • Hallo zusammen,

    besten Dank für die Antworten.
    Nein, der Stein ist „natürlich“ anthrazit.
    Es ist so, dass das ein ganz normaler Kiesel sein kann. Ich hatte diese Bilden schon der
    Archäologie in Osnabrück gezeigt, diese waren sich nicht so sicher, ob der Kiesel nicht irgendeinen Verwendungszweck hatte. Ein in der Archäologie zufällig anwesender Geologe war der Meinung, dass diese Gesteinsart so nicht in der Region vorkommt.
    Vielleicht ist es auch etwas für die angewandte Archäologie. „Was wurde mit diesem Stein bearbeitet“?
    @Paulus7a
    Der Fantasie sind dort keine Grenzen gesetzt.:b:

    Ich hatte, da der Stein sehr gut in der Hand liegt, daran gedacht, dass mit dem Stein irgendwas filigran geklopft wurde. Der Stein ist rundum sehr glatt und nur an der Spitze sehr rau und abgenutzt. Müsste dann wohl für sehr filigrane Arbeiten benutzt worden sein, wie für zarte Frauenhände gemacht. O:-)
    Ich denke man muss den Stein mal in die Hand nehmen, um ein Gefühl für diesen zu bekommen.:-*>

    danke an alle für die sehr kreativen Antworten, hab mich sehr darüber gefreut :D.

    Gruß Edi.Simmsens
  • Hallo Edi.Simmsens, G_G

    Zitat Edi: "Der Fantasie sind dort keine Grenzen gesetzt."

    Ja, bei Interpretationen ist das meistens (fast immer) so. Und entgegen landläufiger Meinung sind unsere Archäologen gar nicht faul im Ausdenken von praktischen Möglichkeiten und Anwendungen.
    Siehe Zitat Melchior: " Schöner Stein! Mehr aber auch nicht!" >:)

    Zitat Edi: " … Ich hatte diese Bilden schon der Archäologie in Osnabrück gezeigt, … "

    Ich würde trotzdem noch mal jemanden direkt ansprechen. Sowas muss man anfassen, befühlen, bekratzen, … riechen und mal unter die Lupe legen, wenn man schlauer werden will … genau wie Du selbst schreibst:

    Zitat Edi: " Ich denke man muss den Stein mal in die Hand nehmen, um ein Gefühl für diesen zu bekommen."

    Das ist aber per Internet leider noch nicht möglich und wird wohl auch noch ein paar Wochen dauern ...

    Viel Spasss noch
    Paulus7 O:-)
  • Hi Irminfried, G_G

    Zitat Irminfried: " off Topic: @ Paulus7a... Thüringen war bedeutend größer (kleiner geht ja kaum... "

    Ich wusste doch, dass ich Dich leiden kann – und weiß nun endlich auch, warum die Thüringer immer so unzufrieden daher kommen: Sie werden von Erinnerungen an die Zukunft geplagt.
    Lass uns Bayern annektieren … und dann Austrialien … G_G

    Zitat Irminfried: " … belies Dich mal... "

    beliesen? Ein einzelner Mensch kann nicht alles können. Muss er auch nicht …

    Gruß in die Heimat
    von Paulus7 O:-)
  • Puh, Glück gehabt, daß Du mich leiden kannst... aber das schützt mich sicher genausowenig vor Deiner begnadeten Scharfzüngigkeit...:D

    Aber neinnein oh Religionsstifter... Bayern will ich gar nicht, nur die urthüringischen Gebiete... der Rest gehört mundartlich ja eher zu Nordafrika...:D und die Aussis sind auch ohne unsere Rostbratwurst glücklich.:-"

    Nochmal zum Thema, dem Stein... ich hab nochmal ein wenig geschaut und hier vielleicht was zu dieser Gesteinsart gefunden... kristallin.de - Lydit...wenn es denn Lydit ist (gute Lupe oder Mikroskop hilfreich).
    Im Wiehengebirge gibt es jedenfalls Lydite, die wurden gerne zur Herstellung von neolithischen Beilen und Äxten verwendet.
    Die schwarze Ausprägung mit den "zerstörten" Quarzgängen
    kommt bei uns häufiger vor, finde ich auch immer wieder auf den heimischen Äckern...

    Steinige Grüße
    Irminfried
  • Hi Irmchen, >:)

    Zitat Irminfried: "Puh, Glück gehabt, daß Du mich leiden kannst... "

    Das kannst Du laut sagen. (Aber lass es keinen hören.)

    Zitat Irminfried: " … aber das schützt mich sicher genausowenig vor Deiner begnadeten Scharfzüngigkeit... "

    Meine Zunge ist nicht scharf. Damit kriegst Du nicht mal ne Scheibe Brot durch. Jedenfalls nicht, ohne zusätzlichen Schleifsand aus dem restlichen Steinbruch … =:-O

    Zitat Irminfried: " Aber neinnein oh Religionsstifter... Bayern will ich gar nicht, … "

    Wie oft? Mein Kind. Wie oft hab ich Dir schon gesagt, Du sollst nicht nur immer an Dich allein denken?
    (Der Rest der Gemeinde will schließlich auch was haben. )

    Zitat Irminfried: " … der Rest gehört mundartlich ja eher zu Nordafrika... "

    Das – mein Kind – ist politisch nicht korrekt. :q:

    Zitat Irminfried: " … und die Aussis sind auch ohne unsere Rostbratwurst glücklich."

    Das – mein Kind – kann ich mir nicht vorstellen. Wir sollten sie beglücken … :b:

    Zitat Irminfried: " Nochmal zum Thema, dem Stein... "

    Was – mein Kind – hältst Du von dem hier unten?

    Zitat Irminfried: "Im Wiehengebirge …"

    Wo is dat denn? Meinst Du die Kalk-Lehm-Sand-Schmier-Haufen bei Wiehe? Gleich hinter der Güldenen Aue?


    Halte Dich tapfer
    Paulus VII. O:-)

  • oh ehemaliger Häscher Jesu, sollst Du doch die Erleuchtung empfangen...
    das Wiehengebirge schlängelt sich parallel des sagenumwobenen Teutoburger Waldes von Porta Westfalica gen Osnabrück, ebenjener Gegend aus der der Beitragseröffner her schreibt. Anbei wieder ein Link mit großen bunten Bildern zum besseren Verständnis...:P
    Wikiwiehengebirge

    Hast Du Dir den verschliffenen Magnetiten beim Glückssteinhändler Deines Vertrauens erworben um Blockaden in Deiner esotherischen Seele zu lösen oder das Photo geguttenbergt?K:-)

    Ich gehe eher immer noch von dem Lydit aus...auch die "äquatoriale" Einkerbung könnte dafür sprechen, da sich Lydit langsam durch Ablagerung bildete und bei stärkeren Fremdbeimengungen die Dichte und Festigkeit des Steines an der Stelle geringer wären und dadurch stärker ausgewaschen (abgerollt) wurde.

    @ Edi. könntest Du den Stein bitte noch etwas stärker säubern, um die an der "Spitze" befindliche feine Linie als Quarzband oder mit Lehm verfüllten Riß kenntlich zu machen? Auch vielleicht mal schauen, ob Du mit starker Vergößerung Radiolarien erkennen kannst.
    Dankeschön!


    off topic: Lieber Paulaner: politisch korrekt gab´s nie...O:-)


    Gruß vom Irminfried
  • Moin Irmchen, G_G

    Zitat Irminfried: " … das Wiehengebirge …"

    Oh. Tut mir leid. Mein Fehler. Ich dachte, wir wären noch in Thüringen. Aber die Größenordnung war doch fast richtig. Jede Fuhre Sand trägt ihren Namen mit Stolz. Das ist doch was.
    Aber ich möchte niemanden beleidigen. Hab grad ne Abmahnung bekommen … >:)

    Nein. Weder noch. Den verschliffenen Magnetiten (vielleicht ist es ja ein getarnter Lydit ?) hab ich gefunden. Höchstselbst sogar. Und höchstselbst geknippst. Extra für Dich … :-"

    Die Äquatornut sieht mir an manchen Stellen gar zu gleichmäßig breit und tief aus. Fast wie mit der Mikrometerschraube abgemessen. Das kann natürlich täuschen, aber komisch ist das schon. Ich will mich nicht streiten, ob das nun ein Magnetit, Lydit, oder ein schwarzer Marmor o.ä. ist. Ist Anthrazit eigentlich ne Gesteinssorte? Oder nur ne Farbe? Oder nur ne Kohlenstoffform?:-?

    Apropos Farbe: An manchen Stellen sieht die auch ziemlich komisch aus (Wie zu dicke Schuhcreme, sagte ich schon). Aber auch das kann natürlich täuschen. Wir werden es hier nicht klären.

    Ein Quarzband ist das – glaub ich – nicht. Eher ein Riss. Oder besser zwei. Könnten von der Nutzung als Schlagwerkzeug stammen. Zarte Frauenhände haben ja immer viel Gefühl … =:-O
    Oder von einem derben Aufprall.

    Zitat Irmi: " off topic: Lieber Paulaner: politisch korrekt gab´s nie..."

    Gab's vielleicht noch nie – ist aber ganz stark im Kommen …

    Gruß an Irmilein
    Paulus7 O:-)
  • Hallo zusammen! Bin auch neu hier.

    Beim Stöbern stieß ich eben auf die Frage nach der Natur des merkwürdigen, schwarz(bemalten) Steins. Die Fotos sind erstklassig, so daß man viele Einzelheiten erkennen kann (Kompliment Edi.Simmsens :b:).
    Für ein archäologisches Fundstück halte ich das Objekt aber nicht. Vergangenen Oktober war ich auf einer Kunstaustellung in Reutlingen, wo verschiedene Künstler Steinkunst vorgestellt haben. Darunter befanden sich auch Objekte, die diesem Stein recht ähnlich sahen und ebenso eine vergleichbare Grösse aufwiesen (habe leider keine Fotos parat, werde aber noch danach suchen). Die hellen Stellen wurden womöglich absichtlich belassen, um der Figur eine gewisse Kontur zu verleihen. Ich würde es - um einmal meiner Fantasie freien Lauf zu lassen ;) - als eine stilisierte, amorphe Tierdarstellung (vielleicht ein Pferd, bei dem der Reiter fehlt) bezeichen, die irgendwer verloren hat. Da der Stein keine Abnutzungsspuren aufweist, glaube ich kaum, daß er als Werkzeug verwendet wurde.

    Bis demnächst

    Grüße aus Reutlingen

    AlMamun
  • Hallo AlMamun, G_G

    Ja, so wie es aussieht, ist Ibbenbüren überall.

    Zitat AlMamun: " ... - als eine stilisierte, amorphe Tierdarstellung (vielleicht ein Pferd, bei dem der Reiter fehlt) ..."

    ... und viele verschiedenartige Verkehrsmittel kommen dort auch vorbei.

    Gruß Paulus7 O:-)


    PS: Könnte das polierte Anthrazit-Kohle sein?
  • bearbeitet March 2012 #16
    Hallo zusammen,
    schön, dass der Stein die Fantasie des Einzelnen ein wenig
    beflügeln konnte.:-"
    Den Stein gebe ich am Wochenende zu einem Geologen der den Stein wohl bestimmen kann.K:-)

    Gruß Edi.Simmsen
  • also eins steht fest: du bist beim geologen richtig.

    es ist kein werkzeug! und die bänderung wurde auch ganz sicher nicht irgendwie da rein graviert oder soetwas. der stein lag einfach lange in einem fluss oder dergleichen und wurde dadurch abgerollt und blank geschliffen...
  • Hi Edi.Simmsen, G_G

    Zitat Pygmalion: " also eins steht fest: du bist beim geologen richtig. "

    Dem würde ich voll umfänglich zustimmen.
    Denk bitte auch mal an Irminfrieds "letzte Gedanken" mit dem Riss und so ...

    Ansonsten wünsche ich viel Glück beim zoomorphen Ausritt in die Geologie
    Paulus7 O:-)

  • Hallo zusammen,

    also nach einem Faustkeil oder etwas ähnlichem sieht das natürlich nicht aus. Aber die umlaufende Nut macht mich schon irgendwie stutzig. :-?
    Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass so etwas auf natürlichem Wege entsteht.
    Auch die vorhandenen Abnutzungen sollten einen Stein dieser Größe insgesamt runder machen, wenn er sedimentär entstanden ist.
    Die Idee mit dem Wurfgeschoss ist interessant. Dafür wäre der Stein allerdings ziemlich schlecht ausbalanciert.:q:

    Ich bin schon gespannt, was der Geologe sagt.

    Viele Grüsse,
    Florens
  • bearbeitet March 2013 #20
    Hallo zusammen,

    melde mich mal nach langer Zeit mal wieder zum Thema. Die Untersuchung beim Geologen hat ergeben, dass es sich hier um Lydit ( Kieselschiefer) handelt. Der Geologe geht hier von zum Teil nicht natürlichem Abrieb aus, sprich der Stein ist aus seiner Sicht bearbeitet und benutzt worden. Wozu kann er leider nicht sagen. Eventuell wurde er irgendwie zum Feuer machen oder so benutzt, aber das sind keine 100% sichere Aussagen.
    Die Farbe des Steins ist in Natur heller als auf meinen Fotos.

    Jetzt bin ich eigentlich nicht viel weiter!

    Gruß Edi.Simmsens
  • Flußkiesel, Lydit, höchstwahrscheinlich ohne jedwede menschliche Bearbeitung.
    GlückAuf vom
    Sucher
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