Ausgrabungen in Gimhae/ Südkorea

Südkorea hat in den letzten 30 Jahren einen enormen Bedarf an Bauland im Umfeld der Städte. So zum Beispiel an der Küste in Busan und Gimhae. Busan hatte nach dem Koreakrieg eine Millionen Einwohner, deren Anzahl auf etwa 4 Millionen gestiegen ist. Auf einer Fläche für Neubauten in Gimhae sind Archäologen auf ein großes Gräberfeld gestoßen. Die ersten Sondierungen fanden schon vor zwei Jahren statt. Wahrscheinlich reichen die Funde zurück bis zur Bronzezeit, und auch hier (wie in Europa) liegt wohl die Betonung auf Kulturaustausch zwischen Korea, China und Japan, was typisch ist für eine Küstenregion. Weitere Informationen folgen in den nächsten Wochen. im Attchachment einige aktuelle Grabungsfotos, und ein Fotoset, hier. Mit freundlicher Genehmigung der Archäologen des Gyeongnam Archaeology Institute.
Ein erster Überblick aus Metropolitan Museum of Art:
[font "geneva,arial,sans-serif"][size 2][font "geneva,arial,sans-serif"][size 4][font "geneva,arial,sans-serif"][size 2][font "geneva,arial,sans-serif"][size 2][font "geneva,arial,sans-serif"][size 2][font "geneva,arial,sans-serif"][size 2][#000066]• ca. 10th century B.C. [/#000066]Metallurgy and bronze technology are introduced into the Korean peninsula, probably from the northern regions of the continental mainland. The dates of the beginning of bronze manufacture in Korea are uncertain, but by the seventh century B.C., a Bronze Age material culture, with influences from northeastern China as well as Siberia and Scythian bronze styles, flourishes on the peninsula. Korean bronzes contain a higher percentage of zinc than those of the neighboring bronze cultures. Bronze artifacts, found most frequently in burial sites, consist mainly of daggers, spearheads, small bells, and mirrors decorated with geometric patterns; excavations have also yielded bronze objects that perhaps served ritual functions.[/size][/font][/size][/font][/size][/font][/size][/font][/size][/font][/size][/font]

Kommentare

  • bearbeitet March 2009 #2
    Seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wird in Korea mit archäologischen Methoden gegraben. Gimhae im Süden an der Küste war der Ort, wo die ersten Ausgrabungen 1907 stattfanden. Ein Hügel mit Muschelresten ist erhalten und ein Querschnitt ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Temperiert und unter hohem Aufwand konserviert. Rekonstruktionen nach archäologischen Funden haben scheinbar einen hohen Stellenwert. So wurde ein Stadttor in Gimhae in den letzten Jahren mit den vorhandenen Resten freigelegt. Es ist das Nordtor aus vergangenen Jahrhunderten. Die Untersuchungen sind abgeschlossen. Laut Planung soll bis Frühjahr 2008 die Anlage rekonstruiert sein. Etwa 35 Privatgrundstücke in der Altstadt Gimhae sind davon betroffen. Allerdings sollen auch die restlichen drei Stadttore wieder aufgebaut werden. Im Anhang die Fotos.
    Im November 2007 steht das rekonstruierte Nordtor schon in 2m Höhe. Siehe Anhang Stadttor November.
    Post edited by jens-olafwalter on
  • bearbeitet December 2008 #3
    In diesem Jahr gibt es neue Grabungskampagnen in Gimhae. Die Verlegung neuer Leitungen im alten Stadtkern innerhalb der Stadtmauern ermöglicht einen Schnitt durch die ehemalige Bebauung. Vielleicht ein genaueres Bild einer Stadt in Korea der letzten 500 Jahre. Die Arbeitsbedingungen der laufenden Grabung sind nicht einfach. Sie verläuft in einer engen Marktstraße. Haus-Fundamente aus der Chosun-Zeit (seit ungefähr 1400) werden gefunden. Die Praxis sieht so aus: [#000050]Notgrabung[/#000050].
    Post edited by jens-olafwalter on
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