Verschiedene gefundene Objekte

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Kommentare

  • CernunnosCernunnos User
    bearbeitet January 2007 #2
    Off-Topic Bemerkung: BITTE BITTE bearbeite deine Fotos vor der Einstellung im Forum, so dass sie Größenmäßig auf eine Internetseite passen, und gut sichtbar sind ohne hin- und her scrollen zu müssen. D.h. höchstens 600 Pixel breit und nicht mehr als ca. 40kb groß. Mit einem solchen Riesenbild (1,2Mb, das ist schon happig), wie du jetzt eingestellt hast, ist das Forumslayout komplett gesprengt. Man kann deinen Beitrag nicht lesen, ohne ständig hin und her zu scrollen, ich finde sowas extrem lästig. Mal ganz abgesehen von den Leuten mit einer langsamen Internetverbindung, die müssen wahrscheinlich 5 Minuten warten bis dein Bild sichtbar wird.
    Danke!

    Zum Thema: Frag doch bei deinem zuständigen Landesdenkmalamt nach, dort bekommst du eine kompetente Antwort. Dort kann dir jemand sagen, ob die Teile von historischem Wert sind oder nicht.
  • Außerdem würde eine kleine Größenangabe nicht schaden.
  • Danke, ich bin zwar kein Archäologe, aber vor allem die Pferdescheibe sieht mir eher keltisch als römisch aus, wenn ich sie aber mit anderen Funden der Kelten vergleiche würd ich sie eher in die frühere Keltenzeit reininterpretieren, denn im 5.-4. Jh. v.Chr. erst nahm die Zahl der verzeirten Ornamenten etc. enorm zu.
    Nicht römisch weil das Pferd keine besondere Rolle in der römischen Mythologie spielte.
    Naja, sind aber nur Vermutungen...
  • Oh, und natürlich ist es auch möglich, dass sie einfach nur aus dem Mittelalter stammt, immerhin das dunkle Zeitalter, da muss ja nicht alles verziert sein. Aber dem könntest du ja entgegenwirken indem du mir sagst, ob auf dem Teil grünliche Flecken sind, denn meines Wissens war Eisen das verbreiteste Material im Mittelalter....
  • Ja ich bin mir ganz sicher keiner zu sein :-)

    Gar kein Rost drauf? Das ist seltsam, aber ich weiß jetzt auch nicht was die Oxidation beeinflussen kann. Bei den Ausgrabungen bei denen ich anwesend war, haben wir z.B. nur noch Krümelchen als Reste von Schmuck etc. gefunden aber in Museen sieht man dagegen ja auch kaum gerostete Funde die genauso alt sind.
    Wo hast du die Funde denn gemacht? Im Wasser?
  • Tut mir Leid, ich glaube ich kann dir da auch nicht mehr weiterhelfen, wie gesagt, ich bin kein Archäologe...

    Aber schlussendlich würde ich es eher nicht den Kelten zuschreiben, sonst wär zumindest das Leder schon weg und das Teil wär grünlich gefärbt wenn nicht sogar ganz verrostet.

    Frag doch einfach bei einem Museum deiner Wahl nach...
  • CernunnosCernunnos User
    bearbeitet January 2007 #8
    So hat man das Ganze doch schon etwas mehr im Überblick ;)

    Ich bin mal ehrlich, aber so gut erhalten wie das Ganze ist (Metall kaum korrodiert, Leder noch vorhanden, zumindest die beiden unteren Stücke), glaube ich nicht, dass es besonders alt sein kann. So ein "Look" haben wirklich alte Gegenstände erst nach einer ausgiebigen Restauration. Daher würde ich an deiner Stelle einen Fachmann vor Ort fragen, so vom Bild weg ist sowas immer etwas schwierig.
  • ist echt eine klasse Page und lauter nette und kompetente Leute.


    ... klar, als Sondengeher würde ich mich auch freuen, wenn kompetente Leute meine Fundstücke begutachten würden!

    Die widersprüchlichen Beschreibungen des angeblichen Fundortes fallen doch hoffentlich nicht nur mir auf, oder?

    Grüsse
    Fritz
  • Hi Bernhard66

    die Scheibe mit dem Pferd ist eine sogenannte Flatterscheibe vom Pferdezaumzeug. Wirklich "alt" ist wird sie nicht sein, da sich das Leder noch nicht zersetzt hat ... Solche Teile sind schwer exakt bestimmbar, auf jedenfall Neuzeit, in diesem Fall würde ich schätzen allemal ein paar Jahrzehnte alt, wegen dem Leder.
    Gibt es in dieser Form heute noch:
    http://www.pferdundwagen.de/20576.html (ganz nach unten scrollen)
    Material: Kupfer bzw. Bronze, mit Resten von Verzinnung. So ein hübsch silberfarbener Überzug ist für Pferdezaumzeug nicht unüblich. Zum einen sieht's teuerer aus als schnödes Kupfer und zum anderen als Korrosionsschutz.

    Übrigens ein sehr nettes Teilchen. Hätte ich auch gerne unter der Spule gehabt...

    Was das Thema Sondengänger angeht, da gibt es ein eigenes Unterforum hier, schau da mal rein oder geh direkt auf Digs-Online ( http://www.digs-online.de ),
    da wirst Du eingehend über die aktuelle Rechtslage informiert ...

    ciao
    rotago
  • Siehste, ich bin absolut kein Archäologe ;-)

    Was heißt hier uneinsichtige Beamte? Das gesetzliche Vorgehen gegen Raubgrabungen sind noch lang nicht streng genug, oder werden zumindest nicht streng genug durchgesetzt. Eine Kunstraub Polizei wie in Italien würd ich mir wünschen.
    Solche kleinen Funde wie von Bernhard gepostet sind ja nicht schädlich, aber inzwischen gibt es doch regelrechte Banden die ihr Geld damit verdienen Gräber auszurauben...
  • ... ja, und?

    wieder mal blankes Entsetzen bei dem bösen Sondel-Wort ...

    Meine Güte, Leute, das ist doch von vorgestern ...
    ein Gutteil der archäologischen Landesämter sieht es mitlerweile anders und arbeitet aktiv mit sondelden Laien zusammen. Genehmigungen werden erteilt (Auch in Bayern!!!). Archäologische Prospektion tut Not!!!

    ciao
    rotago
  • PS.
    die "Lobby" hat schon bewußt auf Digs verwiesen, da die "Lobby" schon ahnte, dass irgendwer einen Gesetzestext aus irgendeinem Bundesland hevorzaubert ...

    Diese Diskussionen sind sehr ermüdend und laufen konsequent nach dem gleichen Schema ab ... also kann man ja schon mal ein paar Schritte vorweg greifen ... ;-)

    ciao
    rotago
  • Ich will keineswegs die Sondler beschuldigen, wenn ich meine die Gesetze gegen den Raub archäologischer Artefakte seien nicht scharf genug, ich spreche damit viel mehr die Weigerung der deutschen Regierung an, gegen den internationalen Kunstraub vorzugehen.
  • @Bernhard: In anderen Worten, du hast keine Genehmigung für's Sondengehen? Und machst das nicht nur aufm Acker, sondern in der Nähe von bekannten Fundstellen oder im Wald? Und hast auch keine Absicht, deine Funde dem zuständigen Amt zu melden (ein zuständiges Amt gibt's immer, deine schwache Ausrede, dass du die Funde dem Heimatmuseum übergibst wenn eins irgendwann mal gebaut werden sollte, klingt doch ein wenig fad)?

    Tja sorry, dann bist du in diesem Forum leider falsch. Ob du es hören willst oder nicht, was du da machst ist Raubgräberei. Lese dir doch bitte die Gesetztestexte durch, denn "aber ich hab's doch nicht gewusst" zieht vor Gericht meistens nicht.
  • Erstens, wenn du eine Genehmigung hättest, würdest du hier nicht im Forum fragen, sondern gleich beim Amt nachfragen. Außerdem, wenn du eine Genehmigung hättest, würdest du die Rechtslage kennen.

    Zweitens, zum Wert der Gegenstände. Da du ja selbst hier im Forum gefragt hast, um was es sich bei diesen Objekten handelt, gehe ich davon aus, dass du es selber nicht weißt. Ich glaube also nicht, dass du entscheiden kannst, was nun von archäologischem Wert ist und was es nicht ist. Wenn du jetzt also eine keltische Fibel finden würdest, würde diese vermutlich genauso in deinen privaten Bestand wandern wie alles andere auch. Mit dem Versprechen, es irgendwann einem (noch nicht vorhandenen) Museum zu vermachen.

    Wenn du im Wald rumsondelst, kannst du ja gar nicht wissen, was du gleich aus der Erde holst. Könnte wertloses Blech sein, könnte etwas archäologisch wertvolles sein. Dann hast du ein Bodendenkmal bereits zerstört, selbst wenn du es ordnungsgemäß meldest. Wenn du das Teil dann einsteckst, war's auch noch Diebstahl. Das kannst du nun drehen und wenden wie du's willst, aber es ändert nichts an der Tatsache.
  • moin!outdent.gif
    ich hätt gern ein paar alte pfennigstücke bitte. :-)
  • Bernhard66Bernhard66 User
    bearbeitet January 2007 #18
    Um dieses Thema abzuschließen werde ich mich jetzt in mein Bernstein-Zimmer begeben, meine Kleider in die Bundeslade legen und vielleicht noch einen Schluck aus dem Heiligen Gral trinken. Dann leg ich mich ins Bett und überlege mir wie ich Morgen den Templerschatz in meinem Keller stapeln werde und so Gott will schlafe ich dann beim Anblick des Gemäldes von Ascan Lutteroth (Abbildung des Mawensi) an meiner Wand bald ein. Jeder der in diesen Sätzen Ironie findet darf sie behalten, auch ohne Genehmigung eines Amtes!

    THEMA ABGESCHLOSSEN!
    Post edited by Bernhard66 on
  • ne war ja nur spaß :-P. den gral, den templerschatz usw. brauch ich auch nicht. hab schon genug plunder im zimmer stehen [sly].
  • Ich glaub Bernhard, da hast du dir nen Fake aufdrücken lassen, den echten Gral hab ich natürlich gehabt, wurd mir aber zu altmodisch das Ding, habs aufn Sperrmüll geworfen...
  • diese möglichkeit ist natürlich nicht auszuschließen. als fachmann würd ich dir empfehlen auf der rückseite zu schauen. vielleicht steht da ja made in china drauf.
  • MOMENT!!! vielleicht kommt der echte gral ja aus china!
  • Ja, und Jesus war natürlich Chinesicher Zimmermann.

    Und jetzt back to topic
  • Antwort auf:
    Erstens, wenn du eine Genehmigung hättest, würdest du hier nicht im Forum fragen, sondern gleich beim Amt nachfragen. Außerdem, wenn du eine Genehmigung hättest, würdest du die Rechtslage kennen.

    Blödsinn! Habe selbst schon hier nachgefragt,nachdem mir 2 Archäologen keine Antwort geben konnten. Die können ja auch nicht alles wissen und die Möglichkeit,daß hier zufällig jemand weiterhelfen kann,ist ja gegeben. Zum Rest,da muß ich leider recht geben,außer daß es mehr in Richtung Unterschlagung als Diebstahl geht. Gruß Daniel
  • @Daniel: Wenn jemand irgendwelche Zufallsfunde schon mal dem Amt vorgelegt hat (und zwar dem Amt, nicht irgendeinen Archäologen - denn ein einfacher Archäologe hat meistens sein Spezialgebiet, beim Amt kennen die sich jedoch mit den gängigen im Umkreis vorkommenden Materialgattungen bestens aus) und trotzdem nicht weitergekommen ist, ist das eine andere Sache. Aber in dem Fall wird man nur selten eine zuverlässige Auskunft bekommen, denn man kann ein Fund auf einem zweidimensionalen Foto noch viel schlechter beurteilen, als wenn man es in den Fingern hält, und Textur/Gewicht/Oberfläche usw. beurteilen kann.

    Aber hier ging's ja um unseren lieben Hobby-Raubgräber, der ja ganz empört fragte, woher wir zu wissen glauben, dass er keine Genehmigung habe. Nun ja, wer eine Genehmigung zum sondeln hat, hat schon mal mit dem LDA zu tun gehabt, weiß also an wen man sich wendet wenn es um Fundbestimmung geht. Außerdem, dass man nicht einfach im Wald Löcher buddeln darf und das Fundgut, mag es in seinen (Laien-)Augen noch so wertlos erscheinen, ohne Vorlage beim Amt behalten. Und ferner, dass ein Objekt nicht zwangsläufig der heilige Gral oder die Bundeslade sein muss, um einen hohen archäologischen Wert darzustellen. Da hat jemand wohl zuviel Indiana Jones geschaut - schade, denn Archäologie sieht im richtigen Leben anders aus, und es bedarf keine wohlhabenden Schurken um einen Befund zu zerstören. Es reicht schon ein Beamter mit Sonde, Schippe und mangelnder Einsicht.
  • [font "Arial,Helvetica,sans-serif"][black][size 2] Ja, und Jesus war natürlich Chinesicher Zimmermann.
    schon mal etwas von import export gehört??? wink.gif

    [/size][/black][/font][font "Arial,Helvetica,sans-serif"][black][size 2]Und jetzt back to topic
    [/size][/black][/font]
    [font "Arial,Helvetica,sans-serif"][black][size 2]dem ich stimme ich zu. leider kann hier ewig weiterdiskutiert werden obwohl schon alles gesagt worden ist. ihr fangt an euch zu wiederholen :-|. fakt ist das ein solcher fund meldungspflichtig ist. kann selbstverständlich auch sein das diese objekte noch nicht sooooooo alt sind, aber das weißt du nicht. wenn sie nämlich die - ich nenn es mal "altersgrenze" - übersteigen machst du dich strafbar. also haste jetzt 2 optionen:
    1.) du gibst die dinger ab und guckst was dabei rauskommt und alles ist paletti
    2.) du behältst alles, aber dann machst du dich mit hoher wahrscheinlichkeit strafbar
    ich empfehl dir dich für option 1 zu entscheiden auch wenn es dir vielleicht schwer fällt dich von deinem fund zu trennen [unsure].

    [/size][/black][/font]
  • @Dominic: Ja, manchmal wiederholt man sich wirklich, aber das Thema Sondengehen und Genehmigung hatten wir hier nun sooooo oft und trotzdem meinen immer wieder welche, dass sie sich einfach eine Sonde kaufen müssen und gleich mit der abenteuerlichen Schatzsuche à la Indy loslegen können. Und wenn man ihnen noch zig mal erklärt was Sache ist, es stößt leider oft auf taube Ohren. Hat sich in diesem Fall wohl erledigt, Herr B. hat nicht die Antworten gekriegt die er haben wollte und ist jetzt beleidigt von dannen gezogen. Aber vielleicht regt ihn diesen Thread doch irgendwann mal zum nachdenken an, selbst wenn ihm das Kulturgut wurscht ist, der Gedanke an eine mögliche Strafe falls er erwischt wird , wird ihn eher zur Einsicht bringen.
  • hi cernunnos!
    stimmt. manchmal muss man sich wirklich wiederholen. ich glaub der hat uns jetzt verstanden, aber wie er sich jetzt entscheidet ist ne andere frage [unsure]. diese ganzen beiträge haben mich jetzt auch zum nachdenken gebracht. wie viele artefakte über die geschichte wurden schon gefunden und nirgendwo gemeldet? viele historische ereignisse sind dadurch bestimmt viel unklarer. das man ein hobby-raub-archäologe ist kommt leider nicht so oft raus. wie oft passiert es schon, dass ein polizist mit nem durchsungsbefehl vor der tür steht und dich fragt ob du in letzter zeit zufällig ein artefakt an dich gerissen hast?
  • Nana, wer sagt denn da gleich beleidigt abgezogen.
    Um optimistisch zu bleiben, er ist einsichtig und vernichtet alle Beweislagen, damit er seinen Beruf ohne Sorgen behalten kann und als legitimer Sondengänger neu anfangen kann, ohne dunkle Vorgeschichte...
  • Was habt ihr erwartet?

    Anstelle einer vernüftigen Antwort gibts Drohungen, Spekulationen, Gesetzestexte und Verweise auf den Beamtenstatus ...

    Das Ergebnis ist fragwürdig ... sicher wird der gute Mann sich jetzt dreimal überlegen, ob er überhaupt jemals etwas meldet ...

    Das müßt ihr doch selbst sehen, dass das nicht der wahre Jakob sein kann ...

    ciao
    rotago
  • Ich denke mal,daß sich jeder der eine Sonde kauft,zumindest in Zeiten des Internets und der diversen Foren,sich der Problematik des Sondengehens bewußt sein sollte und sich kundig machen sollte!
    Da ist es das mindeste,daß man einen Archäologen an der Hand hat,der einem mit seinem Wissen zur Seite steht und man sich seiner Verantwortung als "Hobby-Raub-Archäologe" O:-) bewußt ist.
    Nicht umsonst muß man den Beruf des Archäologen studieren und als Sondler ist und bleibt man halt mal Laie.
    Ausreden wie "Da ist sowieso nicht" kann selbst ich nicht gelten lassen,da man nun mal nicht im vorraus sehen kann,was unter der Erdschicht liegt.
    Sondeln ist in meinen Augen in Ordnung,solange man auf gestörten Flächen wie Äckern und Wanderwegen bleibt und nicht direkt im Wald oder auf bekannten BD´s sucht.
    Und seine Funde mindestens einem Archäologen zur Bewertung zeigen,schadet grundsätzlich nicht.
    Man hat auch bei dem "Hobby" eine enorme Verantwortung!
    Da ich selbst Sondler bin,weiß ich wovon ich hier schreibe und jetzt könnt ihr mich in der Luft zerreißen.[pirate]

    Gruß Daniel
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