wie häufig muss man als archäologe verreisen?

hi!
ich wollt mal wissen wie oft man als archäologe auf irgendwelchen ausgrabungen ist? ist man ständig unterwegs und nie zuhaus??? und was macht man wenn es gerad keine ausgrabung gibt? zuhaus chillen? wink.gif
ciao!

Kommentare

  • Hi,

    das kommt ganz drauf an, was für Archäologie Du betreiben willst. Grabungssaison für Missionen, die außerhalb Europas arbeiten, ist meistens im Frühjahr (Februar bis April), manchmal auch im Herbst (Oktober-Dezember). Das liegt vor allem daran, dass in warmen Ländern die kühleren, aber regenfreien Jahreszeiten ausgenutzt werden sollen, im Falle des Frühjahrs aber auch an den üblichen Semesterplänen in Deutschland. Wenn ein Archäologe nicht gräbt, erledigt er oder sie die übrigen Aufgaben eines Uni- oder Museumsangestellten bzw. wertet die Ergebnisse aus; als freiberuflicher Archäologe geht man seinen sonstigen Brotwerwerben nach (Baudenkmalpflege, Museumsführungen etc. pp.).
    Wenn Du (als Ur- und Frühgeschichtler z.B.) hauptsächlich in Deutschland arbeitest, vielleicht für ein archäologisches Landesamt oder eine private Grabungsfirma, heisst das nicht unbedingt, dass Du öfter zu Hause bist. Da die Ämter meist für ein komplettes Bundesland zuständig und Grabungsfirmen oft sogar in mehreren Bundesländern tätig sind, wirst Du oft auf Grabungen sein, die weit von Deinem Wohnort entfernt liegen, und Dein Alltag meist mit dem eines Bauarbeiters "auf Montage" vergleichbar sein.
    Ich hoffe, das befriedigt Dein Informationsbedürfnis fürs erste.
  • jepp dankeschön :-)
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