Studium im Ausland

Hallo!!!

Was wird hier eigentlich von der Idee gehalten, in Ägypten zu studieren? Ist es mit einigen Arabischkenntnissen möglich? Geht das überhaupt als Christ? Muss man noch irgendwas bestimmtes vorweisen? Ich denke zwar nicht, dass mich die Al-Azhar-Universität ind Kairo annehmen würde, doch es gibt so weit ich weiß ja auch eine deutsche Uni in Kairo... Und ich denke mal, dass man dort Ägyptologie studieren kann;-). Meinetwegen würde ich auch in Spanien, England oder den USA (>teuer!!) studieren, aber eigentlich in fast jedem Land der Welt. Hat hier ja jemand im Ausland studiert, wenn auch nur zum Teil, kann mir jemand helfen?
Hat hier evtl. jemand Empfehlungen?

(Bitte, es soll sich jetzt niemand melden, der mir die deutsche Nationalhymne vorsingen will)

Thanks,

Carter

Kommentare

  • hi![sly]
    habe ich das richtig verstanden? du willst irgendwo studieren? hauptsache nicht in deutschland ^^ ? was hast du denn davon? na gut in ägypten ägyptologie zu studieren ist vielleicht vorteilhaft, aber in england, spanien, usa oder in irgendnem andern land???[unsure]
    deutschland hat jede menge gute unis.
    ich werd höchstwahrscheinlich in deutschland studieren (wenns geht NRW).
    ciao!

    p.s.: einigkeit und recht un... (na gut das wär jetzt ein bischen frech:-P)
  • Was haltet ihr eigentlich von der Ruprecht-Karls-Uni in Heidelberg? Hab mir sagen lassen die wär sehr bekannt, aber auch schwierig dort ne Stelle zu bekommen. Stimmts oder stimmts nicht?
  • CernunnosCernunnos User
    bearbeitet January 2007 #4
    Was meinst du mit Stelle? Falls du damit eine Arbeitsstelle meinst, ich glaube nicht, dass sich Heidelberg wesentlich von anderen unterscheidet. Und falls du Studienplatz meinst, den kriegst du überall, da die archäologischen Disziplinen (bis auf Spezialfälle wie Restaurierung oder Grabungsingenieur, die oft eine abgeschlossene Ausbildung erfordern) soweit ich weiß ausnahmslos NC-frei. Soll für B.A.-Studiengänge auch so bleiben.

    Zum Ruf von Heidelberg selbst kann ich dir nichts sagen (die Medizinische Fakultät soll sehr gut sein, aber nützt uns hier wenig :)). Aber so pauschal kann man das m.E. für die Archäologie auch nicht sagen. KOmmt schon drauf an, welche Richtung oder Epoche dich interessiert.
  • Hi Carter,

    Studieren in Ägypten ist zwar möglich, aber ob es so empfehlenswert ist, ist die zweite Frage. Das wäre aber weder an der Al-Azhar (das ist ne rein theologische Hochschule) noch an der Deutschen Universität, denn die ist primär ingenieurswissenschaftlich ausgerichtet und bietet keine Ägyptologie an. Und außerdem: wenn Du schon unbedingt nicht in Deutschland studieren willst, was willst Du dann im Ausland gerade an einer deutschen Universität???
    Da böten sich eher die staatliche Universität Kairo oder die Amerikanische Universität an. Aber damit hören die Probleme nicht auf: die Abschlüsse sind meist international nicht anerkannt, und als Ausländerin wirst Du in Ägypten mit Sicherheit keine Anstellung finden (sowas wird leider nicht überall auf der Welt so locker gehandhabt wie in Deutschland). Ausserdem ist der Ruf der ägyptischen Universitäten sowieso nicht der beste, weil chronisch unterfinanziert und völlig überlaufen. Dazu kommen noch die für Ausländer erhobenen Studiengebühren. Wenn Du schon im Orient studieren willst, dann geh lieber an die Uni Damaskus oder (besser) die amerikanische Universität Beirut, die einen recht guten Ruf hat. Allerdings sind auch dort, wie so gut wie überall außerhalb Deutschlands, die Studiengebühren enorm, und sämtliche Fördermöglichkeiten greifen für Dich als Ausländerin nicht, also hoffe ich für Dich, dass Du reiche Eltern hast (ansonsten wird es nichts).
    Eine Alternative wäre vielleicht, zwar in Deutschland zu studieren, aber mal ein Auslandssemester in Beirut oder sonstwo einzulegen. Dafür bekommt man mit etwas Glück sogar eine Förderung von DAAD oder ähnlichen Organisationen.
    Probier Dein Glück und viel Erfolg,

    Indy
  • Da hat Indy einen ganz wesentlichen Punkt angesprochen: Die Studiengebühren. Selbst wenn man die geplanten Studiengebühren von 650€ pro Semester mit einrechnet, zählt Deutschjland weltweit zu den günstigsten "Anbieter". In England berappelt man schon mehrere tausend Pfund pro Jahr, in den USA soll's wohl noch extremer sein. Ich halte die Variante mit Inlandsstudium und Auslandssemester viel sinnvoller. Oder, da der Bachelor/Master gerade am kommen ist, Bachelor in Deutschland und Master irgendwo anders, wenn man schon eher weiß welche Richtung mach gehen möchte (und wenn sich das ganze BA/MA-System eingependelt hat).
  • hab auch schon gehört das die uni in heidelberg sehr gut sein soll. kennt jemand deutsche unis die sehr angesehen sind??? wenn man in einer angesehenen uni studiert hat man gleich bessere chancen. havardstudenten bekommen anschließend überall einen job um mal ein sehr extremes beispiel zu nennen. ich such sowas wie ein "deutsches havard":-P (wenn es das gibt).
  • Ja, ich meinte eine Studium-Stelle.
    Kann es nicht sein, dass die Uni an sich NC stellt, also nicht fakultätbezogen?
  • Nein, in Deutschland gibt's sowas nicht (außer evtl. an Privatunis wie Witten-Herdecke, aber das trifft für Archäo sowieso nicht zu). Wenn du die allgemeine Hochschulreife hast, und ein NC-freies Fach studieren willst, musst du dich nur frist- und formgerecht einschreiben, fertig. Welche Fächer jedoch NC-frei sind, richtet sich immer nach Angebot und Nachfrage. Ich glaube jedoch nicht, dass es in den nächsten Jahren so einen Run auf die Archäologie gibt, dass man es beschränken müsste.
  • Also, ich liebäugele im Moment mit einem Auslandssemester in den USA, mein Favorit wäre dabei Yale... Möchte mir jemand hier gerne 450.000$ schenken?
    Ansonsten: Man kann sich auch für Stipendien bewerben! Auch an anderen Unis, auch in Deutschland (dann gibt´s aber kein BAföG).
    :-)
  • daffdaff User
    bearbeitet January 2007 #11
    an der fu berlin gibts einen für nen sogenannten "mono bachelor"

    http://www.fu-berlin.de/studium/studiengaenge/faecher/index.html

    abe wohl eher die ausnahme
  • Hallo Cernunnos,
    das stimmt so nicht ganz, in Köln zum Beispiel ist Archäologie schon seit einigen Jahren örtlich zulassungsbeschränkt und man muss sich dort für einen Studienplatz bewerben. Allerdings werden dort auch seit Jahren mit schöner Regelmäßigkeit sämtliche Bewerber angenommen...
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