Bester Inhalt kürzlich

  • Versteinerter Zahn?

    Moin,

    baue Deinen Sohn auf, so ein "Naturwunder", wie diesen wunderschönen Flintzahn findet man nicht oft. Das weiße ist die Cortex (Kruste).

    Der große Eishobel hat die Endmoräne nach Leipzig geschoben. Darin befinden sich das Geschiebe aus dem Norden Skandinaviens.

    Der Flintzahn ist etwa 70 bis 140 Millionen Jahre alt und stammt aus der Kreidezeit.

    Informiere Dich, dann kannst Du mit Deinem Sohn gezielt nach Fossilien suchen, Auch Haifischzähne kann man finden.

    PDF > Fossilien aus küstennahen Sedimenten der Leipziger Bucht

    Recherchiere einmal, sicher gibt es auch Aufschlüsse in Deiner Nähe.

    Gruß

    Jürgen

    Irminfried
  • Könnten das archäologische Objekte sein?

    und was hat er gesagt?

    Irminfried
  • Könnten das archäologische Objekte sein?

    Genau das hätte ich auch gesagt ! :-P

    StoneMan
  • angebohrter Schuhleistenkeil

    Hallo,

    image

    diesen schönen Fund konnte ich heute auf einem Acker im südlichen Sachsen-Anhalt machen. Der Fund ist noch nicht gemeldet, ich möchte ihn aber hier zeigen, da er doch schon etwas Besonderes ist. 

    Er zeigt deutlich, wie in der Jungsteinzeit die Löcher in den Stein gebohrt wurden. Mit Hohlbohrung! (natürlich ohne Metall!) Der Rest des Kernes ist auf der Sole des Bohrloches noch zu sehen, der Kern selbst ist abgebrochen. Diese Bohrkerne finden sich auch ab und zu.

    Dass diese schmalhohen Dechselklingen (Schuhleistenkeile) gebohrt wurden, ist auch nicht so sehr häufig. Fraglich finde ich immer noch, wozu das Loch wirklich gut war. Oft sind die Löcher mit um die 2 cm Durchmesser recht klein für eine Schäftung. Wie lange hält da der Stiel? Und warum sind die Löcher manchmal quer zur Schneide und sonst parallel? Aber eventuell hat sich der Produzent dieses Gerätes die Frage auch gestellt, als er das Loch noch nicht ganz fertig hatte. Es fehlt noch ein knapper Zentimeter. Benutzt wurde das Querbeil offensichtlich auch ohne Bohrung intensiv. Man hätte es allerdings auch mal nachschleifen können. 

    Viele Grüße

     

    image

     

    image

     

    image

    Irminfried
  • Messerklinge

    Servus,

    wäre es nicht sinnvoller den Fund den Archöologen in Ö vorzulegen?

    Die Bestimmung eines Einzelfundes, also ohne Beifunde / Befund, ohne Maßangaben, ist nicht einfach.
     

    Gruß

    Jürgen

    McMarc997
  • Fund im alten Haus - Stein mit Siegel

    ganz ehrlich?.... schöner lackierter Pflasterstein... :-)

    Das Siegel sieht auch aus wie von der Kitagruppe "Kleine Murmeln" gestaltet.

    Ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Überbleibsel einer privaten Feierlichkeit aus der mittleren Filzstiftzeit...

    Gruß

    Irminfried

    StoneMan
  • Wer kann mir sagen was das für Steine sind

    Hallo Otmar, hallo Jürgen,

    im Tertiären Hügelland kommen diese Erze in den Sedimenten der Oberen Süßwassermolasse durchaus häufiger vor. Immer noch maßgebend ist die Dissertation von Hans Frei (Der frühe Eisenerzbergbau und seine Geländespuren im nördlichen Alpenvorland. Münchener Geographische Hefte, H. 49, 1966).

    Zwar ist in den Schalen einiger Knollen Sand eingeschlossen, daneben gibt es aber solche mit einer dichten, eher glaskopfartigen Ausbildung. Erstere haben eine blättrige und brüchige Struktur. Die Knollen können ein Gewicht von um die 60 kg erreichen. Viele sind hohl und haben mitunter einen Tonkern. Ausgehend von den Eisengehalten und ihrer Gesamterscheinung würde ich sie von Tonkonkretionen unterscheiden.

     

    Beste Grüße,

    Martin

    BucentaurkurtiStoneMan
  • Wer kann mir sagen was das für Steine sind

    Hallo Otmar, hallo Jürgen,

    im Tertiären Hügelland kommen diese Erze in den Sedimenten der Oberen Süßwassermolasse durchaus häufiger vor. Immer noch maßgebend ist die Dissertation von Hans Frei (Der frühe Eisenerzbergbau und seine Geländespuren im nördlichen Alpenvorland. Münchener Geographische Hefte, H. 49, 1966).

    Zwar ist in den Schalen einiger Knollen Sand eingeschlossen, daneben gibt es aber solche mit einer dichten, eher glaskopfartigen Ausbildung. Erstere haben eine blättrige und brüchige Struktur. Die Knollen können ein Gewicht von um die 60 kg erreichen. Viele sind hohl und haben mitunter einen Tonkern. Ausgehend von den Eisengehalten und ihrer Gesamterscheinung würde ich sie von Tonkonkretionen unterscheiden.

     

    Beste Grüße,

    Martin

    BucentaurkurtiStoneMan
  • Wer kann mir sagen was das für Steine sind

    Ich habe diese Steine in einer Sandgrube gefunden.

    Sind leicht zerbrechlich und innen hohl

    Bucentaur
  • Wer kann mir sagen was das für Steine sind

    Glück Auf,

    es handelt sich um tertiäre Eisenerze, die bei Neuburg, im Grubet bei Aichach und in den Westlichen Wäldern Wäldern bei Augsburg vor allem im Frühmittelalter abgebaut wurden. In den 1960er oder 70er Jahren kamen bei Kieselerdeabbau bei Neuburg auch frühmittelalterliche Schachtausbauten zum Vorschein. Einer konnte geborgen werden und befindet sich in der Ausstellung im Neuburger Schloss.

    Servus,

     

    Martin

    Bucentaur